Henkel: Rechtsstaat muss sich Respekt verschaffen – mit harten Strafen für Gewalttäter

Berlins Innensenator Frank Henkel erklärt zu einem Polizeieinsatz an einem Friseursalon im Wedding:

„Erneut mussten sich Berliner Polizisten bei einem vermeintlichen Routineeinsatz mit heftiger Gegenwehr und einer aggressiven Menschenmenge auseinandersetzen. Beamte der 25. Einsatzhundertschaft wurden gestern Nachmittag im Wedding angegriffen, einer am Auge verletzt. Es ist unerträglich, wie unsere Polizei hier attackiert und an ihrer Arbeit gehindert wird.

Unsere Polizistinnen und Polizisten machen jeden Tag eine großartige Arbeit, aber es ist ein knallharter Job. Das zeigt sich in solchen Situationen. Es ist bewundernswert, wie unsere Beamtinnen und Beamten in solchen Situationen kühlen Kopf und Mut beweisen. Dafür sind wir ihnen als Gesellschaft zum Dank verpflichtet.

Wir brauchen Respekt für unsere Polizei. Dort, wo dieser Respekt nicht da ist, muss der Rechtsstaat Stärke zeigen und sich Respekt verschaffen. Nur durch Präsenz und gute Polizeiarbeit lässt sich dieser Respekt jedoch nicht erreichen. Wichtig ist, dass wir Gewalttäter aus den Kiezen herausbrechen. Wer Polizisten angreift, muss Konsequenzen spüren. Harte Strafen sind eine Sprache, die diese Täter hoffentlich verstehen. Deshalb ist es wichtig, dass das Strafmaß voll ausgeschöpft wird. Nichts ist frustrierender, als wenn ein Gewalttäter, der gerade festgenommen wurde, schnell wieder auf der Straße steht.“

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.