Hannes Jaenicke ist im ZDF “Im Einsatz für Geparden”

Hannes Jaenicke bei Laurie Marker in Namibia. Auf dem Gelände ihrer Naturschutzorganisation betreut Laurie Marker auch Geparden, die nicht mehr ausgewildert werden können.
Copyright: ZDF/Markus Strobel

Ein Raubtier als Haustier? Geparden im Garten, mitten in Deutschland? Ganz legal! Nicht die einzige Skurrilität, die Hannes Jaenicke aufdeckt: “Hannes Jaenicke: Im Einsatz für Geparden”. Nach Löwen, Elefanten, Haien und Delfinen widmet sich der Schauspieler am Dienstag, 9. Oktober 2018, 22.15 Uhr, in der neuen Dokumentation seiner vielfach ausgezeichneten ZDF-Reihe den schnellsten Landsäugetieren der Welt.

Es steht schlecht um Geparden, weltweit leben nur noch rund 7000 in Freiheit, ihr Bestand geht weiter rapide zurück. Hannes Jaenicke beleuchtet die Ursachen der dramatischen Entwicklung. In Namibia macht sich Jaenicke ein Bild von ihrem immer begrenzteren Lebensraum. Geparden werden von Farmern und Viehzüchtern erschossen oder vergiftet. Hinzu kommt die Profitgier illegaler Tierhändler; ihre Spur führt von Somaliland in die Golfstaaten und nach Saudi-Arabien, wo die Tiere als Statussymbole gehalten werden.

Aber auch in Deutschland boomt das Geschäft mit wilden Haustieren. Hannes Jaenicke will wissen, wie die zahllosen Exoten ihren Weg zu den Liebhabern finden – er besucht im Ruhrgebiet das größte Zoogeschäft der Welt, beleuchtet den florierenden Onlinehandel, trifft Experten von Tier- und Artenschutzorganisationen und versucht, Licht in den Dschungel deutscher Gesetze zu bringen. So ist, wie ein Beispiel in der schwäbischen Stadt Heilbronn zeigt, die Haltung von Geparden Privatleuten gestattet, solange es sich nicht um Tiere aus freier Wildbahn handelt, sondern um Nachzuchten.

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