Guinea-Bissau: Reise- und Sicherheitshinweise

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Guinea-Bissau zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Nach dem Bürgerkrieg in den Jahren 1997/1998 und nachfolgenden instabilen Regierungen befindet sich das Land noch immer in der Konsolidierungsphase. Seit 2015 wird Guinea-Bissau zudem von einer politischen Krise gelähmt, die sich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirkt. Demonstrationen, Unruhen und Ausbrüche von Gewalt in Bissau sind weiterhin möglich. Auch kommt es zu Armutskriminalität, Hygienestandards sind defizitär. Reisenden insbesondere in Bissau wird empfohlen, vorsichtig zu sein, die lokalen Medien zu verfolgen und Menschenansammlungen zu meiden.
Kriminalität
In der Hauptstadt Bissau kommt es öfters zu Fällen von Straßenkriminalität, insbesondere Taschendiebstahl und Autoaufbrüche, seltener Raubüberfälle und Einbrüche. Im Rest des Landes ist die Kriminalitätsrate deutlich niedriger.
Zur eigenen Sicherheit sollten stets nur geringe Bargeldbeträge und möglichst keine Wertgegenstände sichtbar am Körper mitgeführt werden. Zudem ist es ratsam, vor allem bei Dunkelheit menschenleere oder verarmte Gegenden zu meiden.
In Guinea-Bissau sind auch Aktivitäten von organisierter Kriminalität (illegaler Drogenhandel) erkennbar. Betroffen sind vor allem die Küstengebiete sowie die Bijagos-Inseln.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteexternal arrow icon einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweisexternal arrow icon zu beachten.
Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.