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Großübung der Feuerwehren sorgt für Eindruck – und eventuelle Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Straßen der Region

Kolonnen auffälliger Fahrzeuge sorgen auf den Straßen ganz automatisch für die entsprechende Aufmerksamkeit. Gleiches dürfte der Fall sein, wenn am Samstag, den 11. Juni 2016 ein Tross aus 25 Feuerwehr-, Katastrophenschutz- und THW-Fahrzeugen über die Straßen der Region rollt. Anlass ist eine Großübung, zu der der Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Mitglieder seiner Brandschutzeinheit, der „Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung“ und das THW aufruft. Geprobt wird das geordnete Fahren im Verband. Los geht es ab 8 Uhr in Großräschen (OSL). Die Route führt über eine Dauer von etwa acht Stunden in den Nachbarlandkreis Elbe-Elster und zurück. Aufgrund der Übung kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen.

 

Vorbei kommen die Fahrzeuge in Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain, Falkenberg/Elster, Mühlberg/Elbe und Bad Liebenwerda. Nach einer Mittagsrast am Gerätehaus der Feuerwehr in Bad Liebenwerda gegen 12 Uhr geht es ab 13 Uhr weiter über Elsterwerda, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg zurück zum Ausgangspunkt. Start und Ziel ist die Straße „Am Birkenhain“ in Großräschen.

Gefahren wird in vier Gruppen im Abstand von wenigen Minuten. Die durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt 50 km/h. Aufgrund der hohen Zahl an Fahrzeugen kann es auf den Straßen zeitweise zu Verkehrsbehinderungen kommen. „Diese bitten wir zu entschuldigen und eventuellen Einschränkungen im Straßenverkehr mit Verständnis zu begegnen“, heißt es seitens des Bereichs Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung OSL, dessen Mitarbeiter die Übung organisieren. Wichtig für die Bürger zudem: Die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in Oberspreewald-Lausitz ist trotz der Übung gesichert.

Ziel der Übung ist es, möglichst viele Maschinisten, Gruppenführer und Zugführer an das Fahren im Verband zu gewöhnen und sie für die logistischen Herausforderungen zu sensibilisieren, die mit einer solch hohen Anzahl an Fahrzeugen entstehen.

Das Szenario der Übung soll einen Einsatz während einer Hochwasserlage simulieren. Die den meisten OSL-Kameraden wenig vertrauten Straßenverläufe im Nachbarlandkreis und die fehlende Möglichkeit, auf eine Autobahn ausweichen zu können, führten zu der Entscheidung, die Fahrt in den Nachbarlandkreis führen zu lassen.

Erwartet werden am Samstag bis zu 100 Teilnehmer, darunter Vertreter von zehn freiwilligen Feuerwehren aus OSL, vom THW Ortsverband Senftenberg und der „Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung“ des Katastrophenschutzes.

Zur Vorbereitung auf die Übung findet bereits am Freitagabend eine entsprechende Einweisung und theoretische Ausbildung im Feuerwehr- und Katastrophenschutztechnischen Zentrum des Landkreises (FKTZ) in Großräschen statt.

Der Landkreis als untere Katastrophenschutzbehörde hält verschiedene Einheiten zur Abwehr von Großschadensereignissen und Katastrophen vor. Diese werden bei Bedarf auch überörtlich eingesetzt, wie etwa bei Hochwasserlagen in der Vergangenheit bereits geschehen. Übungen wie die Fahrt im Verband sind somit wichtig, um im Ernstfall bestmöglich auf den Einsatz vorbereitet zu sein. Die letzte Übung dieser Art fand in OSL im Rahmen einer Hochwasserschutzausbildung im April 2009 statt.

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City Report - pnr24

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