„Größte Helden des Sommers“: Woidke stolz auf Leistungen der Feuerwehren und Hilfsorganisationen

Ministerpräsident Dietmar Woidke hat den Dank der Landesregierung für den Einsatz der Feuerwehren und Hilfsorganisationen, des THW,  der Polizei und der Bundeswehr sowie aller anderen Helferinnen und Helfer bei den diesjährigen Großbränden bekräftigt. Bei einer Veranstaltung des Landkreises Potsdam-Mittelmark für die Einsatzkräfte bei den Waldbränden in Fichtenwalde und Treuenbrietzen lobte Woidke heute in Klaistow zugleich die große Solidarität, die die Anwohner während der Großeinsätze zeigten.

 

Woidke: „Die Einsatzkräfte waren in diesem Sommer unsere größten Helden. Sie gingen für uns durchs Feuer. Sie haben für uns ihr Leben riskiert und nicht mit der Wimper gezuckt, als sie am zweiten, dritten oder vierten Tag wieder zum Einsatz gerufen wurden. Sie haben alles gegeben, bis zur totalen Erschöpfung.“

Das Engagement der vielen Hundert Helfer und Einsatzkräfte sei für ihn keinesfalls selbstverständlich, betonte Woidke und fügte hinzu: „Wir gehen jetzt auch nicht einfach wieder zur Tagesordnung über, sondern wir werten das Geschehene aus und ziehen unsere Schlüsse. Ich sehe es als meinen Auftrag an, die Arbeit aller Einsatzkräfte in unserem Land bestmöglich zu unterstützen.“

 

Die Situation der Feuerwehren solle weiter verbessert werden. Es gehe dabei ebenso um die Nachwuchsgewinnung oder die Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt wie um die Telekommunikation oder die Munitionsbelastung.

 

Woidke: „Wir werden an der Lösung dieser Probleme arbeiten. Wir verbessern die Ausstattung und die Ausbildung. Wir bauen die Waldbrandprävention aus und berücksichtigen das auch bei der Wiederaufforstung und was mir besonders wichtig ist: wir setzen ein deutliches Zeichen der Anerkennung.“

 

Der Ministerpräsident fügte hinzu: „Es hat mich glücklich gemacht, wie solidarisch viele Brandenburger mit ihren Einsatzkräften waren. Ganz gewiss hat dieser extreme Sommer viel Schaden angerichtet, aber er hat auch viele Menschen wieder sehr nah zusammengebracht. Das sollten wir uns unbedingt bewahren.“

 

Bei den Bränden des Dürre-Sommers war nach den Worten von Woidke nicht nur der jeweilige Ort, sondern immer auch die gesamte Region und das ganze Land Brandenburg betroffen: „Ich kenne niemanden, der in diesen Tagen, nicht mit gefiebert hat mit den besorgten Anwohnern und mit den vielen mutigen Menschen, die sich dem Feuer entgegengestellt haben.“

 

Brandenburg sei als waldreiches Land mit trockenen Böden zwar „Kummer gewohnt“. Dieser Sommer jedoch habe mit fast täglichen Einsätzen eine völlig neue Dimension erreicht, die alle Beteiligten an ihre Grenzen gebracht habe.

 

Woidke: „Ich bin froh, dass abgesehen von leichten Verletzungen niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist. Das ist ein großes Glück. Aber es ist auch das Ergebnis Ihrer professionellen und besonnenen Arbeit.“

 

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