Gewalt an Potsdamer Schulen – Stadt ist plan- und datenlos

Nach dem Bekanntwerden von anscheinend unhaltbaren, aggressiven Zuständen an der Steuben-Gesamtschule, durch einen anonymen Brief an die PNN, und dem momentan stark thematisierten Umstand steigender Schulgewalt sieht die AfD-Fraktion hier dringend Handlungsbedarf durch die Stadtverwaltung und das zuständige Schulamt.

„Es kann nicht sein, dass sich an einigen Potsdamer und Brandenburger Schulen in den letzten Jahren ein Klima verbaler und auch körperlicher Gewalt etabliert zu haben scheint. Verbale und vor allem handfeste Übergriffe, wie sie durch die PNN und die MAZ bekannt gegeben wurden, müssen konsequent angegangen werden und nicht allein den Lehrern überlassen werden. Hier ist vor allem auch die Stadtverwaltung in der Pflicht, Klarheit durch Fakten zu schaffen.“, so der Fraktionsvorsitzende Hohloch.

„Wenn der Herr Oberbürgermeister auf Anfrage nicht einmal Auskunft darüber geben kann, wie viele Kinder mit Flüchtlingshintergrund an Potsdamer Schulen zurzeit gemeldet sind oder ob und in welchem Maße diese tätlich ggü. Mitschülern oder Lehrern wurden, gibt es ein Transparenzproblem. Dass die Öffentlichkeit zudem über Gewaltausübungen an Potsdamer Schulen erst durch anonyme Tippgeber erfährt, ist ein unhaltbarer Zustand. Hier muss eine öffentliche Diskussion auf Grundlage gesammelter Daten und Fakten geführt werden können, um Prävention zu ermöglichen.“, so Hohloch weiter.

 

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