Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Öffnung der Glienicker Brücke

Am 10. November 2018 laden die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“
und die Landeshauptstadt Potsdam zu einer Gedenkstunde ein, bei der an
die Öffnung der Glienicker Brücke vor 29 Jahren erinnert werden soll.
Auf der Veranstaltung an der NIKE ’89 werden der Vorsitzende der
Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“, Claus Peter Ladner,
Oberbürgermeister Jann Jakobs, Verfassungsgerichtspräsident Jes
Albert Möller und die Leiterin der Gedenkstätte Lindenstraße, Uta
Gerlant, sprechen.

Der 10. November 1989 gehört zu den großen glücklichen Momenten der
Potsdamer Stadtgeschichte. Mit den Herbstprotesten in der gesamten
ehemaligen DDR und dem Eintreten mutiger Männer und Frauen für
Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung wurde die Berliner Mauer nach
mehr als 28 Jahre ihres Bestehens in der Nacht vom 9. auf den 10.
November 1989 geöffnet. Ein neues Kapitel deutsch-deutscher Geschichte
wurde damit eingeleitet. Am 10. November 1989 konnte schließlich auch
die Glienicker Brücke grenzüberschreitend passiert werden. Seither gilt
die Glienicker Brücke als überregionales Symbol sowohl für die
deutsch-deutsche Teilung als auch für die Wiedergewinnung der Freiheit
und der deutschen Einheit.

Zehn Jahre nach diesem geschichtsträchtigen Ereignis stellte die
Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ an der Glienicker Brücke die
vom Künstler Wieland Förster geschaffene NIKE ‘89 auf. Sie erinnert
eindrucksvoll an die Freiheitsbewegung und gedenkt zugleich der Opfer
des diktatorischen Systems in der DDR.

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