Film lesen: Ein Abend für Carl Raddatz/Buchpräsentation in Anwesenheit der Autorin Renata Helker am 31.10.

Filmmuseum Potsdam, Breite Str. 1a/ Marstall, 14467 Potsdam
Kartenreservierung: 0331-27181-12, ticket@filmmuseum-potsdam.de

 

In Carl Raddatz’ (1912 – 2004) darstellerischem Werk, das einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren umfasst, spiegelte sich die psychisch-geistige Krise einer Generation, die ihre durch Geschichte und Zeitgeschehen bedingten Erfahrungen nicht zu bewältigen wusste. Renata Helkers, in Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Potsdam erstelltes Buch sucht nicht die Kontinuität einer Lebensgeschichte, sondern konzentriert sich auf einzelne Arbeiten und Werkperioden des Schauspielers. Vor dem Hintergrund politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehens untersucht sie die Darstellungsästhetik Carl Raddatz’ in Theater und Film und deren ambivalente Wirkung.

 

Vor dem Film: Ursula von Keitz (Filmmuseum Potsdam) im Gespräch mit der Autorin Renata Helker (»Carl Raddatz«)

Made in Germany – Ein Leben für Zeiss, BRD 1956, 100 Minuten, Regie: Wolfgang Schleif

In einem primitiven Labor in Jena tüfteln Carl Zeiss und der Physiker Ernst Abbe Tag und Nacht an einem Mikroskop, das stark genug sein soll, um die Welt der Kleinstlebewesen zu erforschen – ein Schlüssel zur erfolgreichen Behandlung vieler tödlicher Krankheiten. Während einer seiner Vorlesungen kommt Professor Abbe (Carl Raddatz) durch die funkelnde Brosche einer Zuhörerin der entscheidende Geistesblitz.

Schließlich wird das erste Zeiss-Werk eröffnet, in dem Abbe und Zeiss als gleichberechtigte Partner wirken. Als Zeiss wenige Jahre später stirbt, macht Abbe sämtliche Angestellten zu Teilhabern.

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