Festnahmen nach Raub am Bahnhof Trebbin

#Trebbin (Teltow-Fläming) (ots) – Sonntagmorgen raubte eine vierköpfige Gruppe einen jungen Mann am Bahnhof Trebbin aus und verletzte ihn dabei mit einem Messer am Oberarm.

Gegen 5 Uhr geriet ein 23-Jähriger nach einem Discothekbesuch in eine Auseinandersetzung mit einer vierköpfigen Personengruppe am Bahnhof Trebbin. Während die Männer den Syrer festhielten, stach ihm eine Person aus der Gruppe heraus mit einem Taschenmesser in den Oberarm. Bevor die Männer von ihrem Opfer abließen, entwendeten sie ihm sein Handy und sprühten ihm Reizgas ins Gesicht.

Im Anschluss setzten sich die Angreifer mit dem nächsten Zug nach Berlin ab. Das Opfer nahm gemeinsam mit seinen Begleitern den darauf folgenden Zug in die Hauptstadt. Am Bahnhof Südkreuz trafen beide Personengruppen wieder aufeinander und gerieten erneut in eine körperliche Auseinandersetzung, als der 23-Jährige sein Handy zurückforderte.

Bundespolizisten trennten die beiden Gruppen und nahmen zwei durch das Opfer wiedererkannte Tatverdächtige fest. Da der 23-Jährige noch immer blutete, brachten ihn Rettungskräfte zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Die Beamten fanden sowohl das Handy als auch das mutmaßlich bei dem Übergriff verwendete Taschenmesser bei den beiden 20- und 22-jährigen Tatverdächtigen. Die Bundespolizei leitete in diesem Zusammenhang Ermittlungsverfahren wegen Raubes und gefährlicher Körperverletzung gegen die beiden Brüder aus Syrien und ihre bislang unbekannten Komplizen ein.

Die weiteren Ermittlungen zu diesem Fall dauern an und werden zuständigkeitshalber durch die Polizei des Landes Brandenburg übernommen.

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