Fein gemacht!

Zahlen lügen nicht. Insofern sind 18 Tonnen Stahl, hunderte Kubikmeter Beton, jeweils fast 1000 Quadratmeter Keramik- und Granitplatten und 2500 Quadratmeter Putz schon starke Indizien dafür, dass sich unter der Gropiusstadt einiges getan hat. Seit Spätsommer 2014 hat die BVG den U-Bahnhof Wutzkyallee von Grund auf saniert und barrierefrei umgebaut. Der Aufzug ging bereits Ende 2015 in Betrieb, seit Februar 2016 können Fahrgäste der Linie U7 auch schon den neuen Ausgang am westlichen Bahnsteigende benutzen. Jetzt sind auch die letzten Arbeiten abgeschlossen. Die Baucontainer werden in dieser Woche abtransportiert, die Lagerflächen geräumt.

Insgesamt ca. 5,5 Millionen Euro flossen in das Projekt. Neben dem Aufzug und einem Orientierungssystem für Blinde und Sehbehinderte wurde auch die Bahnsteighöhe den Bedürfnissen der Barrierefreiheit angepasst. Im Zuge der Sanierung wurden Treppen instandgesetzt, Wände und Bahnsteigaufbauten bekamen neue Fliesen, der Bahnsteigboden neue Platten, die Decke neuen Putz und Farbanstrich. Auch hinter den Kulissen rückten die Arbeiter an, um die Betriebsräume der U-Bahn zu sanieren und technisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Optisch zeigt sich der Bahnhof Wutzkyallee selbstbewusst als Kind der 70er-Jahre und der Gropiusstadt. An den Wänden zeigen acht Fotofliesen auf jeweils 3,50 mal 2,70 Metern historische Motive der von Walter Gropius geplanten und nach ihm benannten Großsiedlung in Neukölln.

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