“Fabienne” hielt Polizei auf Trab – Bilanz des Unwetters in Mittelfranken

#Mittelfranken (ots) – Das Sturmtief “Fabienne” sorgte am Sonntag (23.09.2018) für viele Einsätze der mittelfränkischen Polizei. Glücklicherweise hielten sich die Schäden im Großen und Ganzen in Grenzen, auch gab es nur wenige leicht verletzte Personen.

Bei der mittelfränkischen Einsatzzentrale in Nürnberg liefen im Zeitraum zwischen 15:45 Uhr und 23:45 mehr als 1.100 wetterbedingte Einsätze an. Betroffen war davon der gesamte Regierungsbezirk Mittelfranken. Neben Mitteilungen über umgestürzte Bäume, verwehte Bauzäune und abgebogene Verkehrszeichen gab es auch eine Reihe witterungsbedingter Verkehrsunfälle. Insgesamt mussten die Beamten zu mehr als 60 solcher Unfälle ausrücken. Vier Personen erlitten dabei glücklicherweise nur leichtere Verletzungen.

Im Landkreis Ansbach verwehte es bei zwei Kraftfahrern die angebrachten Anhänger an ihrem Pkw während der Fahrt. In Erlangen hatte eine Frau das sprichwörtliche “Glück im Unglück”. Während sie in der Gebbertstraße mit ihrem Pkw unterwegs war, stürzte ein Baum auf ihr Fahrzeug. Die Frau blieb unverletzt. Am Dechsendorfer Weiher stürzte ein weiterer Baum auf einen Wohnwagen, in dem sich ein Mann aufhielt. Er wurde eingeklemmt und erlitt einen Schock; verletzt wurde er nicht.

Während des Unwetters lösten Alarmanlagen von Banken, Geschäftsbetrieben und privaten Wohnhäusern rund 50-mal aus. Auch diese Einsätze mussten die Beamten bewältigen und entsprechende Überprüfungen durchführen. Den Großteil der unwetterbedingten Einsätze betreuten die zuständigen Feuerwehren. Die Polizei leistete dabei, wenn möglich, Unterstützung.

Kurz vor Mitternacht zog “Fabienne” weiter, so dass es auch für die Polizei etwas ruhiger wurde.

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