Erster Aufschlag in der Prignitz – Ministerin Susanna Karawanskij besuchte Kreiskrankenhaus in Perleberg

Erster Aufschlag in der Prignitz. Die neue Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Susanna Karawanskij besuchte am Donnerstag am Rande einer Klausurtagung der Landtagsfraktion Die Linke das Kreiskrankenhaus Prignitz.

Geschäftsführer Karsten Krüger stellte ihr in Perleberg den Campus vor. Auf besonderes Interesse stieß die Arbeit der Luft- und Bodenrettung, die an einem gemeinsamen Standort mit dem Krankenhaus hervorragend korreliert. „Wir sind in zwei Minuten in der Luft“, informierte Pilot Marian Lindner von der ADAC Luftrettung. Im Schnitt fliegt die Staffel vier Einsätze pro Tag. „Wo ist der Schlüssel!“, kokettierte die Ministerin mit Blick auf die gelbe Hummel Christoph 39. „Für uns als anerkanntes Traumazentrum funktioniert das Zusammenwirken hervorragend“, bestätigte Chefarzt Dr. med. Dietmar Förster. Marcus Bethmann, Leiter des Sachbereiches Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Prignitz, ergänzte, dass mit 9 Rettungswachen und 3 Notarztstandorten die Flächenabdeckung des Landkreises zu 98 Prozent gewährleistet ist. Karawanskij fragte nach Effizienz von Leitstelle, Funkausstattung der Rettungswagen und Ausbildung junger Leute.

Karsten Krüger führte die Sozialministerin auch zu einer Baustelle. Im August kommenden Jahres soll am Krankenhaus das betriebseigene Multifunktionsgebäude mit 66 Kita-Plätzen, drei Arztpraxen und Konferenzraum eingeweiht werden. „Zur Übergabe heißen wir Sie recht herzlich willkommen“, reservierte Landrat Torsten Uhe in Susanna Karawanskijs Dienstkalender schon mal einen Termin.

In Arbeitsgesprächen mit Vertretern der Linken-Fraktion sowie Ärzten und Pflegern des Kreiskrankenhauses ging es um weitere Probleme der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum, das Brandenburgische Psychisch-Kranken-Gesetz sowie die Ausbildung von medizinischem Fachpersonal.

Karawanskij: Wo sind die Schlüssel? – Ministerin Susanna Karawanskij ist beeindruckt vom Zusammenspiel von Boden- und Luftrettung mit dem Kreiskrankenhaus in Perleberg. Foto: Landkreis Prignitz

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