Erfolgreiches Wochenende – Bundespolizei nimmt zwölf Taschendiebe fest

Berlin/ Potsdam: (ots) – Am zurückliegenden Wochenende legten Bundespolizisten insgesamt zwölf Taschendieben das Handwerk. Die Täter im Alter zwischen 20 und 40 Jahren hatten es darauf abgesehen, schlafende Reisende in S-Bahnen zu bestehlen.

In der Nacht von Freitag zu Samstag startete der Einsatz der Zivilfahnder mit der Festnahme von zwei Moldauern im Alter von 20 und 37 Jahren am S-Bahnhof Ahrensfelde. Gegen 01:20 Uhr stahlen die Männer den Rucksack eines 51-Jährigen, der in der Bahn schlief.

Am S-Bahnhof Jungfernheide kontrollierten die Fahnder gegen 05:15 Uhr einen 23-Jährigen aus dem Kosovo. Er führte ein hochwertiges Smartphone mit sich, für welches er keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte.

Fast zeitgleich nahmen weitere Zivilkräfte zwei 21-jährige Albaner am S-Bahnhof Ahrensfelde fest, nachdem sie ihrem schlafenden Opfer sein Smartphone aus der Hosentasche entwendeten. Bei der Durchsuchung der Täter entdeckten die Beamten ein weiteres Smartphone, dass einer der Diebe in seiner Unterhose mit sich trug.

Nur eine halbe Stunde später nahmen Einsatzkräfte gegen 05:45 Uhr einen 35-Jährigen am Potsdamer Hauptbahnhof fest, nachdem dieser den Rucksack eines schlafenden 36-Jährigen stahl. Gegen die Festnahme wehrte sich der Mann aus Rumänien.

Gegen 06:00 Uhr erfolgte eine weitere Festnahme von zwei Männern aus Moldau am S-Bahnhof Raoul-Wallenberg-Straße. Die Zivilfahnder beobachteten einen 28-Jährigen und seinen 30-jährigen Komplizen wie sie einen Rucksack wegwarfen, aus dem sie zuvor ein Smartphone und eine Geldkarte entnahmen. Das Opfer erschien kurze Zeit später auf der Dienststelle, um eine Anzeige aufzugeben.

Einen Tag später klickten die Handschellen erneut, als Zivilfahnder Sonntagmorgen gegen 05:10 Uhr, zwei 33- und 39-jährige Männer aus dem Kosovo festnahmen. Sie versuchten zuvor, ihr 55-jähriges hör- und sehbehindertes Opfer in der S-Bahn S41, zwischen den Bahnhöfen Beusselstraße und Gesundbrunnen, zu bestehlen.

Gegen 07:30 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte einen 40-jährigen Moldauer in der Ringbahn zwischen den Bahnhöfen Südkreuz und Tempelhof. Er suchte zuvor die Bahn nach schlafenden Reisenden ab und hielt sich in deren Nähe auf. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein hochwertiges Smartphone, welches mutmaßlich aus einer Diebstahlshandlung stammen könnte.

Zeitgleich nahmen Beamte einen weiteren Taschendieb in der S7, zwischen den Bahnhöfen Friedrichsfelde-Ost und Springpfuhl, fest. Der 29-jährige Deutsche ging nach gleichem Tatbegehungsmodus vor und suchte nach schlafenden Reisenden. Bei der Kontrolle fanden die Zivilkräfte ein hochwertiges Smartphone, dessen rechtmäßigen Eigentümer sie noch vor Ort ermitteln konnten.

Die Bundespolizei leitete in allen Fällen Ermittlungsverfahren, unter anderem wegen besonders schweren Falls des Diebstahls, Fundunterschlagung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle zwölf Männer wieder auf freien Fuß gesetzt.

Wir möchten in diesem Zusammenhang erneut darauf hinweisen und Reisende sensibilisieren, ihre Wertsachen immer eng am Körper zu tragen, um Taschendieben keine Chance zu geben. Gerade nach einer langen Nacht, bieten alkoholisierte und schlafende Reisende den Dieben optimale Tatgelegenheiten und leichte Beute.

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