“Einsatz im Wüstensand”: ZDF-“37°”-Doku über Soldaten auf Friedensmission

Sie sind die “Feuerwehr” in der Hitze der malischen Wüste –die schnelle Eingreiftruppe in Mali. Was bewegt junge Menschen, zur Bundeswehr zu gehen? Und was passiert, wenn es zum Ernstfall kommt und die jungen Männer in einen Einsatz müssen? Daniel Moj und Jörg Stolpe haben für die “37°”-Dokumentation “Einsatz im Wüstensand” am Dienstag, 26. Juni 2018, 22.15 Uhr, im ZDF ein Jahr lang den 27-jährigen Soldaten Matthias bei der UN-Mission “MINUSMA” begleitet: beim Training in Deutschland, bei Gefahren im Einsatz und bei der Heimkehr zur Familie.

Matthias ist Zugführer bei den Gebirgsjägern in Bad Reichenhall, als die Dreharbeiten im Juni 2017 beginnen. Nach Studium und militärischer Ausbildung muss er seine Soldaten führen – auch im Ernstfall als Kampftruppe für die weltweiten Einsätze der Bundeswehr. So wie in Nord-Mali, bei seinem ersten Auslandseinsatz. In der gesamten Sahel-Region herrscht erhöhte Gefahr für terroristische Anschläge und Entführungen, Gao und Kidal gelten als Drehkreuz des Drogenschmuggels von Südamerika Richtung Europa. Kurz vor seinem Einsatz heiratet Matthias seine Freundin. Clara ist schwanger, als ihr Mann nach Mali abreist. Während der vier Monate in der Wüste stellen sich Matthias immer wieder die Fragen nach dem Sinn des Einsatzes, nach der Pflicht des Dienens, nach dem Tod und dem Töten.

Die Autoren Daniel Moj und Jörg Stolpe zeigen das authentische Bild einer neuen Generation von Soldaten, die sich dafür entscheiden, ihrem Land zu dienen. Der Film macht deutlich, wie sich die Bundeswehr in den vergangenen 20 Jahren verändert hat: weg von einer Präsenz-Armee, hin zu einer Einsatztruppe in fernen Ländern.

Die “37°”-Sendung steht am Sendetag ab 8.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung.

https://zdf.de/dokumentation/37-grad

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.