Einbürgerungsurkunden feierlich übergeben

Mike Schubert übergibt Einbürgerungsurkunden. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Rober Schnabel

Der Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung Mike
Schubert hat heute in einer Feierstunde Einbürgerungsurkunden an 16
ausländische Mitbürger übergeben. Die neuen deutschen Staatsbürger
stammen aus zehn Nationen: Ägypten, Algerien, Bosnien und Herzegowina,
Frankreich, Ghana, Indien, Mexiko, Schweiz, Türkei und Ukraine. Im
vergangenen Jahr wurden in der Landeshauptstadt Potsdam 132 Personen
eingebürgert, 118 sind es bis jetzt in 2017. „Für mich ist die positive
Entwicklung der Einbürgerungen ein Indiz dafür, dass Potsdam eine
tolerante Stadt ist, in der sich die Menschen aus den
unterschiedlichsten Nationen wohl und zu Hause fühlen. Die Integration
der verschiedenen Einwanderergruppen wird in unserer Stadt auch in
Zukunft eine große Rolle spielen“, sagte Mike Schubert.

Mit der Übergabe der Urkunden wird den Potsdamerinnen und Potsdamern
die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen. Sie bildet den krönenden
Abschluss eines meist langen Einbürgerungsverfahrens. Der Erwerb der
deutschen Staatsbürgerschaft richtet sich nach dem
Staatsangehörigkeitsgesetz. Darin ist geregelt, welche Bedingungen
für den Erhalt der deutschen Staatsangehörigkeit zu erfüllen sind.
Dazu zählt unter anderem, dass der Bewerber über ausreichend Kenntnisse
der deutschen Sprache, der Rechts- und Gesellschaftsordnung und der
Lebensverhältnisse in Deutschland verfügt. Die Betreffenden erwerben mit
der Einbürgerung eine Vielzahl von Rechten und Pflichten, die im
Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und in der Verfassung des
Landes Brandenburg verbrieft und ausschließlich deutschen
Staatsangehörigen vorbehalten sind. Dazu gehören beispielsweise das
Recht zu wählen und gewählt zu werden, das Recht auf Freizügigkeit
innerhalb der Europäischen Union, das Recht auf selbständige
Erwerbstätigkeit und der Schutz vor Ausweisung und Auslieferung in
und an andere Staaten. Seit 1990 sind etwa 2600 Menschen aus 115 Ländern
in Potsdam eingebürgert worden. Die meisten von ihnen stammen aus der
Ukraine, der Russischen Föderation, der Türkei, aus Polen und Vietnam.

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