Ein Mann verstirbt bei Wohnungsbrand in Hamburg Horn

#Hamburg (ots) – Hamburg Horn, Feuer mit Menschenleben in Gefahr (FEUY), 13.02.2018, 13:19 Uhr, Culinstrasse

Die Feuerwehr Hamburg wurde am Dienstagmittag über den Notruf 112 in die Culinstrasse im Hamburger Stadtteil Horn gerufen. Hier solle es im achten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses brennen eine Person werde noch vermisst. Durch die Rettungsleitstelle wurde sofort die Alarmstufe “Feuer mit Menschenleben in Gefahr” ausgelöst. Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache Billstedt fand bei Eintreffen eine starke Verrauchung aus dem achten Obergeschoss vor. Trupps im Innenangriff bauten eine Schlauchleitung bis ins achte Obergeschoss auf, um die Menschenrettung durchzuführen. Da keine Steigleitung in dem Gebäude vorhanden war, musste die gesamte Schlauchleitung quasi im “Wendeltreppenverfahren” durch das gesamte Treppenhaus geführt werden. Ein Trupp drang daher ohne Schlauchleitung sofort in die Wohnung vor, um eine Personensuche durchzuführen. Aufgrund der starken Rauch- und Wärmeentwicklung in der Wohnung mussten sich die Einsatzkräfte allerdings wieder zurückziehen, ohne die gesamte Wohnung abgesucht zu haben. Zeitgleich wurde eine Drehleiter auf der Gebäuderückseite in Stellung gebracht. Der Trupp, der über das Hubrettungsfahrzeug in die Wohnung eindrang, fand einen Mann mit Verbrennungen und einem Herz-Atem-Stillstand vor. Dieser wurde sofort ins Freie gebracht und von Notfallsanitätern der Feuerwehr Hamburg und einem Notarzt reanimiert. Diese Wiederbelebung blieb leider erfolglos. Der Leichnam wurde in das Institut für Rechtsmedizin verbracht. Der Brand wurde mithilfe von 2 C-Rohren durch Trupps Unter umluftunabhängigem Atemschutz gelöscht. Vier Katzen und ein Hund konnten durch Einsatzkräfte gerettet werden. Eine später an der Einsatzstelle erscheinende Angehörige, wurde durch einen Notfallseelsorger der Feuerwehr Hamburg betreut. Die genaue Brandursache wird jetzt von der Polizei Hamburg ermittelt.

Eingesetzte Kräfte: 1 Löschzug der Berufsfeuerwehr, 1 Führungsdienst (B-Dienst), 2 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, 1 Pressesprecher, 1 Notfallseelsorger, insgesamt 26 Einsatzkräfte

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