“Die Science-Fiction-Propheten”: Achtteilige Doku-Reihe in ZDFinfo

Mit ihren Geschichten wollen sie der Welt einen Einblick in die Zukunft geben, doch nicht immer wurden Science-Fiction-Autoren von ihren Mitmenschen ernst genommen – und das, obwohl viele ihrer Ideen Wirklichkeit geworden sind. Am Montag, 1. Oktober 2018, ab 18.45 Uhr, analysiert ZDFinfo in der achtteiligen Doku-Reihe “Die Science-Fiction-Propheten”, welche fiktiven Errungenschaften von Autoren wie H.G. Wells, George Lucas oder Jules Verne bereits Realität sind und welche Ideen wirklich Zukunft haben.

Den Auftakt macht um 18.45 Uhr die Folge “H. G. Wells: Zeitmaschine und Krieg der Welten”, die sich mit einem Pionier der Science-Fiction-Literatur beschäftigt. Neben Wissenschaftlern und Experten beleuchtet auch Wells’ Urenkel dessen Theorien. “Arthur C. Clarke: Odyssee im Weltall” (19.30 Uhr) zeigt anschließend, warum Clarkes Konzept geostationärer Satelliten Grundlage aller modernen Kommunikation ist. “Jules Verne: Visionär der Moderne” stellt um 20.15 Uhr den Begründer der Science-Fiction-Literatur vor. Ein Flug zum Mond, atomar betriebene U-Boote, Computer, Hybrid-Autos – Jules Verne beschrieb zukünftige Errungenschaften ganzer Epochen.

Um 21.00 Uhr beschäftigen sich in “George Lucas: Star Wars” Filmregisseur Ridley Scott sowie Produzenten und Autoren mit dem “Krieg der Sterne”-Schöpfer. Lucas erschuf einen modernen Mythos und inspirierte Wissenschaftler, die Grenzen ihrer Forschung neu zu definieren. Auch Philip K. Dicks Theorien inspirierten Hollywood und die Wissenschaft gleichermaßen: “Philip K. Dick: Von Total Recall bis Minority Report” (2.45 Uhr) beleuchtet Konzepte von alternativen Realitäten und Paralleluniversen. In “Robert A. Heinlein: Starship Troopers” dreht sich um 3.30 Uhr alles um “Mind Control”-Programme und die Frage, was Freiheit ist und was es bedeutet, sie zu verlieren.

“Isaac Asimov: Roboter und galaktische Imperien” beleuchtet um 4.15 Uhr die Zukunftsvision eines Autors, in der es keine bösen Roboter, sondern technische Assistenten gibt. Heute werden Asimovs Ideen in der Medizin aber auch in der Kriegsführung eingesetzt. Den Abschluss macht um 4.45 Uhrmit “Mary Shelleys Frankenstein” eine weibliche Sciene-Fiction-Autorin. In ihrem Roman warnte sie davor, Gott zu spielen und künstliches Leben zu erschaffen. Heute werden Organe transplantiert und Gelähmte mittels Elektrizität wieder zu Bewegungen stimuliert.

ZDFinfo wiederholt “Die Science-Fiction-Propheten” am Dienstag, 9. Oktober 2018, ab 4.00 Uhr, sowie am Mittwoch, 10. Oktober 2018, ab 13.30 Uhr.

http://zdfinfo.de

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