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Deutsch für Ärzte und Apotheker an der Volkshochschule

Ärzte und Apotheker aus dem Ausland, die in Deutschland ihren Beruf
ausüben wollen, müssen nicht nur gut Deutsch sprechen und verstehen,
sondern auch einen anspruchsvollen Fachsprachtest der Ärzte-
beziehungsweise Apothekerkammer bestehen. Das betrifft aktuell auch
viele nach Brandenburg geflüchtete oder zugezogene Ärzte und Apotheker.
Um diese auf die Prüfung vorzubereiten, bietet die Volkshochschule
Potsdam im Bildungsforum (VHS) seit vergangenem Herbst erstmals den Kurs
„Deutsch C1 für“ an. Das Angebot richtet sich an Humanmediziner,
Zahnmediziner und Pharmazeuten, die ihr Studium im Ausland erfolgreich
abgeschlossen haben und sich in Deutschland im beruflichen
Anerkennungsverfahren befinden. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein
anerkanntes B2-Zertifikat, das bereits gute Deutschkenntnisse
bescheinigt. Finanziert wird der Kurs vom Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge (BAMF).

In insgesamt 600 Unterrichtseinheiten erlernen die Teilnehmenden nicht
nur Fachvokabular, sondern werden vor allem auf typische Situationen des
Klinikalltags vorbereitet: Dazu gehören das Schreiben von Arztbriefen,
Gespräche zwischen Ärzten und Patienten, mit Kollegen und dem
Pflegepersonal sowie die Kommunikation mit der Verwaltung und das Führen
einer Patientenakte. Apotheker müssen ihre Kunden beraten können, ohne
dass es zu Missverständnissen kommt. All dies ist nur mit einer
umfangreichen Vor- und Nachbereitung zu schaffen. Dank einer Kooperation
mit dem St. Josefs-Krankenhaus kommen Ärzte in den Kurs, um mit den
Teilnehmenden in Rollenspielen praxisnah Gespräche nachzustellen.
Außerdem sind dreitägige Hospitanzen im St. Josefs-Krankenhaus
geplant.

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