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Der Schattenwirtschaft auf den Fersen – Nicht in jedem Betrieb stimmt die “Spur”

#Heilbronn (ots) – Am Dienstag vergangener Woche führte das Hauptzollamt Heilbronn in der Kfz- Werkstätten- und der Kfz- Verwertungsbranche Prüfungen nach dem Mindestlohngesetz und dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung durch. Die Auswahl der zu überprüfenden Objekte erfolgte anlässlich dieser lokalen Schwerpunktprüfung risikoorientiert und verdachtsunabhängig.

53 Kontrollbeamte in Heilbronn und am Standort Tauberbischofsheim überprüften 48 Betriebe unterschiedlichster Größe im Stadt- und Landkreis Heilbronn und Tauberbischofsheim. “Wir befragen vor Ort die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen und prüfen die Geschäftsunterlagen der Arbeitgeber, ob sie z.B. den gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro an die beschäftigten und vor Ort angetroffenen Arbeit-nehmer zahlen”, so Jörg Lehmann, stellvertretender Sachgebietsleiter der Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Hauptzollamt Heilbronn.

In 18 Fällen ergaben sich dabei Unstimmigkeiten, für die weitere Prüfungen erforderlich sind.

Bei sechs festgestellten Sachverhalten konnte nicht ausgeschlossen werden, dass den Rentenkassen Sozialversicherungsbeiträge vorenthalten wurden. In zwei dieser sechs Fälle besteht nach umfangreichen Kontrollen der Anfangsverdacht der Scheinselbständigkeit. Bei sieben Unstimmigkeiten wird geprüft, ob sich festgestellte Anzeichen einer illegalen Beschäftigung von Ausländern bestätigen und in einem Fall haben die Kontrollen Anhaltspunkte für Leistungsbetrug ergeben.

Zusatzinformation: Der Zoll prüft grundsätzlich Beschäftigungsverhältnisse in allen Wirtschaftsbereichen und stellt damit sicher, dass steuer-, sozialversicherungsrechtliche und arbeitsschutzrechtliche Vorgaben gewahrt bleiben. Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vernichten dauerhaft legale Arbeitsplätze, erhöhen damit die Arbeitslosigkeit und bringen den Staat um Steuern und die Sozialversicherungen um Beiträge. Über 6.700 Zöllnerinnen und Zöllner gehen aktuell bundesweit gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vor. Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung sind ein Problem für Fiskus und Sozialversicherung, aber auch für Unternehmen. Schwarzarbeit ist Wirtschaftskriminalität! Der legal handelnde Arbeitgeber kann mit illegaler Konkurrenz regelmäßig nicht mithalten. Weitere Informationen zum Thema: www.zoll-stoppt-schwarzarbeit.de und www.zoll.de

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City Report - pnr24

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