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Dauerhafte Sicherung des Atelierhaus Scholle51 in Potsdam

Seit dem 1.Januar 2019 ist die Nutzung der Scholle51 als Atelierhaus für Kultur- und Kreativwirtschaft
langfristig gesichert.
Vertreter*innen der Potsdamer Evangelischen Heilig-Kreuz-Gemeinde als Eigentümerin und des
Hausvereins Scholle51 e.V. vereinbarten eine Erbpacht über 99 Jahre. Das ist in ein Novum!
Die Scholle51 ist das erste Atelierhaus Potsdams, das sich in der alleinigen Verantwortung der
Menschen befindet, die darin arbeiten – und das ist für Jahrzehnte festgeschrieben!
Bereits seit 2010 wird an diesem Ort ein gemeinschaftliches Miteinander gestaltet, das aus dem
Kiezalltag in Potsdam-West nicht mehr wegzudenken ist. In erster Linie ist das Haus ein
lebendiger Arbeitsort für Menschen in künstlerischen Berufen. Darüber hinaus kommen zahlreiche
Musikschüler*innen regelmäßig zum Unterricht, Bands haben hier einen Ort für ihre Proben
gefunden und der Saal dient als Veranstaltungsort oder Galerie.
Nach Jahren der Unsicherheit wurde mit der Vertragsunterzeichnung das jahrelange ehrenamtliche
Engagement der Kreativen für die Sicherung des Hauses auf verlässliche Füße gestellt.
Nächste Schritte werden die unumgängliche Sanierung und bauliche Anpassung des Hauses sein.
Damit sollen in der Scholle noch mehr der in Potsdam so dringend benötigten bezahlbaren
Arbeitsräume für Kreative geschaffen werden, insbesondere auch schallisolierte Proberäume für
Musiker*innen, an denen es in der Stadt besonders mangelt.
Mit dem Votum der Stadtverordneten für den Erhalt der Scholle als Atelierhaus im Rücken und mit
dem Vertrauen in ihre eigene Kraft gehen die „Schollies“ optimistisch ins neue Jahr.
Gela Eichhorn, Theaterpädagogin und Vorstand des Hausvereins Scholle51 e.V.:
„Mich beflügelt die Lust, das Unmögliche möglich zu machen und mit der Kraft einer Gemeinschaft
diese Herausforderung zu stemmen.“
Mechthild Metzner, Pfarrerin der Erlösergemeinde:
„Der Kirchengemeinde ist ein lebendiges und kreatives Miteinander im Kiez wichtig. Mit der
Entscheidung, das Haus an den Hausverein Scholle 51 e.V. zu fairen Konditionen zu verpachten,
unterstützen wir künstlerische und kreative Aktivitäten im Stadtteil.“
Matthias Opitz, Musiker und Vorstand des Hausvereins Scholle51 e.V.:
„Bezahlbare Proberäume sind rar. Ich hoffe, dass die Stadt Potsdam uns beim Ausbau der
Proberäume und den damit verbundenen Schallschutzmassnahmen unterstützt.“
Hans-Martin Meckel, Vorsitzender des GKR der Heilig-Kreuz-Gemeinde:
„Ich bin sehr froh, dass es nach langjährigen Gesprächen und Verhandlungen gelungen ist, eine
Lösung zu finden, die beiden Seiten gerecht wird und die den Standort hier in Potsdam West
langfristig für Kunst- und Kulturschaffende sichert.“
Jan Gabbert, Filmemacher und Vorstand des Hausvereins Scholle51 e.V.:
„Wir sind das erste dauerhaft gesicherte Künstler- und Atelierhaus in Potsdam – die ersten
Kreativen, die ihr Haus selbstbestimmt und in Eigenregie entwickeln können.“

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