Pilotprojekt FlämingSchmiede erfolgreich abgeschlossen

Neue touristische Angebote für den Fläming / Touristiker ziehen positives Fazit

 

Die FlämingSchmiede, ein bisher in Deutschland einmaliges Pilotprojekt im Bereich Tourismus auf der Crowdfunding-Plattform Startnext, ist abgeschlossen. Seit dem 13. Januar um 0 Uhr ist die Finanzierungsphase beendet. Vier von insgesamt 14 Projekten haben seit dem Start der FlämingSchmiede vor acht Wochen, am 18. November 2017, ihr Finanzierungsziel erreicht oder sogar deutlich übererfüllt. Damit können sich Gäste der Reiseregion Fläming auf vier neue touristische Angebote freuen, die in den nächsten Monaten realisiert werden. 

 

Durch die FlämingSchmiede vollfinanziert sind die beheizbaren Schlafwagen von Christophe Boyer am Bahnhof Rehagen, der Kranich-Express, das umweltfreundliche Elektroshuttle für die Stadt Trebbin und den Naturpark Nuthe-Nieplitz, das Künstleratelier ArtFiness von Gabriele Hiller sowie neue Upcycling-Zimmer in Volker Links Haus Fläming. Hiller (1. Platz) und Boyer (2. Platz) hatten bis Mitte Dezember die meisten Unterstützer aktiviert und erhielten dafür ein Preisgeld von 3.000 bzw. 2.000 Euro des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg. Der 3. Preisträger, die Fischakademie des Forellenhofs Rottstock, erreichte das Finanzierungsziel nicht, will jedoch bald trotzdem sein Projekt auf den Weg bringen. Kurz vor Abschluss der FlämingSchmiede stand für alle 14 teilnehmenden Projekte eine Summe von über 60.400 Euro von fast 1.000 Unterstützern bereit. Nach dem im Crowdfunding üblichen „Alles-oder-Nichts“-Prinzip wird das Geld allerdings nur an diejenigen Projekte ausgezahlt, die ihr Finanzierungsziel erreicht haben, das sind zusammengenommen rund 41.100 Euro.

Sehr froh über den Erfolg ist Beate Rantzsch vom Stadtmarketing Trebbin, Projektstarterin für das Naturparkshuttle Kranich-Express: „Unsere Tourismus-Unternehmen haben immer wieder eine verbesserte Anbindung gefordert. Die Stadt allein konnte das Problem bisher nicht lösen. Dank der FlämingSchmiede konnten wir nun die Leasing-Raten für einen Elektrobus für eineinhalb Jahre sicherstellen und darüber hinaus den Landkreis für unsere Idee gewinnen, der uns weitere Unterstützung zugesagt hat. Der Kranich-Express soll ab April oder Mai 2018 fahren und bringt uns einen großen Schritt voran in Richtung klimafreundliche Mobilität – sowohl für unsere Gäste als auch für unsere Einwohner.“

Volker Link vom Haus Fläming, der im Endspurt noch sein Finanzierungsziel erreichen konnte, sieht das Crowdfunding-Projekt auch über die Finanzierung hinaus als Bereicherung: „Alle Teilnehmer haben erlebt, wie viel Kraft es kostet, Unterstützer für das Projekt zu werben. Auch wenn am Ende von den vielen tollen Ideen nicht alle ihr Ziel erreicht haben: In jedem Fall hat die FlämingSchmiede dabei geholfen, die eigenen Ideen zu konkretisieren, weiterzuentwickeln und jede Menge dazuzulernen.“ Aufgrund des erfolgreichen Abschlusses der Crowdfunding-Aktion hat sich das Haus Fläming mit den Upcycling-Zimmern ein tolles Goodie ausgedacht: Sie spenden eine begrenzte Anzahl an Gutscheinen, die als Dankeschön Teil des Crowdfundings waren, an gemeinnützige Organisationen oder Vereine. Aktuell sind sie noch auf der Suche nach Empfängern, Interessenten können sich unter info@haus-flaeming.de bei Volker Link und seinem Team melden.

Markus Streichardt, bei Startnext verantwortlich für Kooperationen, ordnet das Pilotprojekt als erfolgreich ein: „Der Tourismus ist ein neues Feld in der Crowdfunding-Landschaft. Mit der FlämingSchmiede haben sich die Reiseregion Fläming und die jeweiligen Starter viel Sichtbarkeit auf Startnext verschafft. Auch wenn nicht jedes Projekt erfolgreich finanziert wurde, kann sich die FlämingSchmiede mit vergleichbaren Wettbewerben in Hamburg oder Kassel messen. Und die Projektstarter verdienen allein für ihren Mut, es gewagt zu haben, Anerkennung.“ Dr. Alexander Schuler, Geschäftsführer BTE Tourismus- und Regionalberatung, hat das Projekt als Partner mitinitiiert und von Anfang an begleitet. Er ergänzt: „Wir haben aus diesem Pilotprojekt mitgenommen, dass einige Starter die Finanzierungsziele zu hoch gesteckt haben. Für die Zukunft raten wir dazu, Projekte in mehrere Phasen zu unterteilen und entsprechend mehrstufige Finanzierungsziele zu wählen.”

Für die FlämingSchmiede entstand eine Kooperation zwischen dem Tourismusverband Fläming e.V., dem Tourismusberatungsunternehmen BTE und Startnext sowie mit den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark, der IHK Potsdam dem Clustermanagement Tourismus des Landes Brandenburgs und dem Ministerium für Wirtschaft und Energie. Dass so viele Partner gemeinsam ein Pilotprojekt auf den Weg bringen, sei eine großartige Erfahrung gewesen, so Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbands Fläming e.V.. Er stellt fest: „Dass nun vier neue touristische Projekte realisiert werden können, freut uns sehr. Ebenso wie der Schatz an guten Ideen, die uns präsentiert wurden. Die FlämingSchmiede hat uns aber auch gezeigt, dass es noch mehr Bedarf an Weiterbildungen im Social Media-Marketing gibt. Daher wollen wir unser bestehendes Schulungsangebot weiter ausbauen. Schon in diesem Jahr starten wir in Kooperation mit der IHK Potsdam eine Social Media-Qualifizierungsreihe zu den Themen Netzwerken, Gästeinspiration und Kundengewinnung im Social Web.“

Dr. Andreas Zimmer, Leiter des Clustermanagements Tourismus des Landes Brandenburg, sieht außerdem eine Veränderung in den Aufgaben der Destinationsmanagementorganisationen. Er sagt: „Kommunikations- und Vertriebsmaßnahmen stehen nicht mehr allein im Vordergrund. Mit der FlämingSchmiede ist es gelungen, eine Vielzahl von innovativen und kreativen Macherinnen und Machern hinter sich und der Marke „der Fläming“ zu versammeln, die alle einzigartige Erlebnisse schaffen wollen und gemeinsam die Region stärken.“ Zu den langfristigen positiven Auswirkungen des Projektes dürften deshalb vor allem das geschaffene Netzwerk der Gastgeberinnen und Gastgeber untereinander, aber auch die gemeinsame Angebotsentwicklung sein, die zusätzliche Wertschöpfung in den Fläming bringt.

Diese Projekte der FlämingSchmiede haben ihr Finanzierungsziel erreicht:

Beheizbare Schlafwagen für das Schlafwagenhotel Bahnhof Rehagen (2. Preis im Contest)

Finanzierungsziel: 8.000 Euro, erreichte Finanzierungssumme: 15.060 Euro

www.startnext.com/schlafwagenhotel-bahnhof-rehag

Naturparkshuttle Kranich-Express, Stadt Trebbin

Finanzierungsziel: 8.100 Euro, erreichte Finanzierungssumme: 9.835 Euro

www.startnext.com/nuthe-nieplitz-shuttle

Künstleratelier „ArtFiness“ für Seminare und Workshops (1. Preis im Contest)

Finanzierungsziel: 8.000 Euro, erreichte Finanzierungssumme: 8.656 Euro

www.startnext.com/seminare-im-kuenstleratelier

Upcycling-Designzimmer im Haus Fläming

Finanzierungsziel: 7.500 Euro, erreichte Finanzierungssumme: 7.565 Euro

https://www.startnext.com/upcycling-designzimmer

Alle Projekte der FlämingSchmiede sind auf www.startnext.com/pages/flaemingschmiede  zu finden.

                                                                       

Das ist die FlämingSchmiede 2017:

Als erste Reisedestination Deutschlands startete der Fläming einen Wettbewerb, um Crowdfunding gezielt für die touristische Produktentwicklung einzusetzen und sich als kreative Reiseregion zu positionieren. Mit der „FlämingSchmiede 2017“ fördert der Tourismusverband Fläming e.V. gemeinsam mit seinen Partnern, dem Tourismusberatungsunternehmen BTE und der Crowdfunding-Community Startnext, außergewöhnliche Geschäftsideen. 14 Projekte starteten am 18. November 2017 in den Wettbewerb. Bedingung für die Teilnahme waren ein touristischer Bezug, eine kreative Idee und die Ansiedlung des Projekts im Fläming. Die FlämingSchmiede 2017 wird unterstützt von der IHK Potsdam, den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark sowie dem Clustermanagement Tourismus des Landes Brandenburg und dem Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg.

“FlämingSchmiede 2017: Startschuss zum Wettbewerb”

Ab 18. November kreative Tourismusprojekte auf Startnext.com unterstützen und Dankeschön sichern  

Wer am Entstehen neuer, kreativer Freizeitangebote teilhaben möchte, hat ab 18. November, 12 Uhr, die Gelegenheit dazu: Dann startet die Finanzierungsphase der „FlämingSchmiede 2017“ und der erste Crowdfunding-Wettbewerb für touristische Produktentwicklung auf startnext.com. 

14 Projektstarter stellen sich mit ihren Ideen dem Wettbewerb und damit der Herausforderung, mit Text, Bild- und Videomaterial möglichst viele Menschen von ihrer Vision zu überzeugen. Interessierte können auf www.startnext.com/pages/flaemingschmiede ihre Lieblingsprojekte auswählen, mit einem beliebig großen oder kleinen Betrag unterstützen und sich sogenannte Dankeschöns sichern.

Die zukünftigen Kunden der Freizeitangebote sind also hautnah bei deren Entstehung dabei. Mit ihrem Beitrag ermöglichen sie neuartige Kreativerlebnisse, die ihren Wünschen entsprechen – in Planung sind zum Beispiel ein Baumhausbüro, Hotelzimmer mit Upcycling-Möbeln, die größte Jurte Europas, eine Fischakademie, der Ausbau eines gemeinnützigen Bauernhof-Projekts, ein kreatives Mobilitätskonzept, winterfeste historische Schlafwagen und mehr.

Die drei Projekte, die bis 19. Dezember die meisten Unterstützer hinter sich versammeln, erhalten einen finanziellen „Turbo“, der sie ein Stück näher an ihr angestrebtes Finanzierungsziel bringt: Ein Preisgeld von 3.000 Euro für den 1. Platz, 2.000 Euro für den 2. Platz und 1.000 Euro für den 3. Platz. Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbands Fläming e.V.: „Für die Starter ist das nicht nur eine Chance, ihre Vision zu realisieren, sondern auch bereits vorab Kunden für das neue Angebot zu gewinnen und nachhaltig zu begeistern. Das Preisgeld soll auch ein Anreiz sein, dass jeder Starter seine eigene Community aktiviert und die Menschen dazu bringt, seine Idee zu unterstützen.“ Denn: Nur wer bis zum Ende der gesamten Finanzierungsphase am 12. Januar 2018 das selbst gesteckte Finanzierungsziel tatsächlich erreicht, erhält das Geld seiner Unterstützer ausgezahlt und kann sein Projekt verwirklichen. Jeder Unterstützer erhält dafür ein Dankeschön, etwa in Form von Gutscheinen für das entstehende Angebot oder individuell gestalteten Goodies.

Eines haben alle Projekte der FlämingSchmiede 2017 gemeinsam: Die Starter sind nicht nur kreativ, sondern ausnahmslos mit Herz und Seele dabei. Diese Projekte tragen die Kernbotschaft des in 2015 vorangegangenen Markenidentitätsprozesses weiter und unterstreichen nochmals das kreative Potenzial, welches die Reiseregion Fläming prägt. Davon kann sich auf der Webseitewww.startnext.com/pages/flaemingschmiede jeder selbst überzeugen.

 

Das ist die FlämingSchmiede 2017:

Als erste Reisedestination Deutschlands startet der Fläming einen Wettbewerb, um Crowdfunding gezielt für die touristische Produktentwicklung einzusetzen und sich als kreative Reiseregion zu positionieren. Mit der „FlämingSchmiede 2017“ fördert der Tourismusverband Fläming e.V. gemeinsam mit seinen Partnern, dem Tourismusberatungsunternehmen BTE und der Crowdfunding-Community Startnext außergewöhnliche Geschäftsideen. Bedingung für die Teilnahme am Wettbewerb waren ein touristischer Bezug, eine kreative Idee und die Ansiedlung des Projekts im Fläming. Von 23 Bewerbungen erfüllten 19 diese Kriterien. Davon starten 14 in die Finanzierungsphase und damit in den Wettbewerb. Die FlämingSchmiede 2017 wird unterstützt von der IHK Potsdam, den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark sowie dem Clustermanagement Tourismus des Landes Brandenburg und dem Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg.

FlämingSchmiede 2017: 19 kreative Projekte ausgewählt

© Tourismusverband Fläming: Workshop in Schloss Blankensee: hier wurde gemeinsam an den Projektideen gearbeitet.

Crowdfunding-Wettbewerb im Fläming geht in die Vorbereitungsphase

Es ist so weit: Die Kreativprojekte, die in die nächste Phase des Crowdfunding-Wettbewerbs Fläming-Schmiede 2017 gehen, stehen fest. Am 29. September wählte die Jury aus 23 eingegangenen Bewerbungen 19 Projekte aus, die alle Kriterien – touristischer Bezug, Kreativität, im Fläming angesiedelt – erfüllen. Die Entscheidung trafen Vertreter der Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, des brandenburgischen Wirtschaftsministeriums und des Clustermanagements Tourismus des Landes Brandenburg, der IHK Potsdam, des TourismusberatungsunternehmensBTE und des Tourismusverbandes Fläming.

 

„23 Einreichungen für einen regionalen Contest mit dem Thema Tourismus – das ist super erfolgreich“, erklärt Markus Sauerhammer von der Crowdfunding-Plattform startnext.com, Kooperationspartner der vom Tourismusverband Fläming e.V. ins Leben gerufenen FlämingSchmiede. Alle ausgewählten Projekte starten nun in die Vorbereitungsphase und erarbeiten ihre multimediale Präsentation für die Crowdfunding-Plattform Startnext.com, unterstützt durch ein Webinar am 4. Oktober sowie ein Intensivcoaching am 13. Oktober.

 

Schon in der Bewerbungsphase erhielten alle Teilnehmer in Workshops das nötige Rüstzeug an die Hand, um ihre Projektidee wettbewerbstauglich auszuarbeiten. „Von Beginn war klar: wenn wir mit einem Pilotprojekt wie diesem Crowdfunding-Wettbewerb in der Reiseregion Fläming starten, dann werden wir die Projekte begleiten und unterstützen. Die Workshops haben sichtbar gemacht, dass Ideen gemeinsam wachsen können und der Austausch für die Entwicklungen der Projekte wichtig ist“, erklärt Daniel Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V.

 

Auf startnext.com/pages/flaemingschmiede werden die Projekte ab Mitte Oktober bis zum Start des Crowdfunding-Wettbewerbs am 18. November sukzessive online gestellt. So können sich alle Interessierten selbst ein Bild von den kreativen Ideen machen und diese ab dem 18. November finanziell unterstützen. Markus Sauerhammer: „Wie gut die Projektideen sind, wird sich in den kommenden Wochen im Entwicklungsprozess und vor allem im anschließenden Crowdfunding zeigen. Das Spannende ist, dass die potenziellen Nutzer durch diesen Prozess über die Umsetzung der einzelnen Vorhaben entscheiden.“ Die drei Teilnehmer, die bereits bis 19. Dezember die meisten Unterstützer haben, erhalten zusätzlich Preisgelder in Höhe von 3.000, 2.000 und 1.000 Euro.

 

Dr. Alexander Schuler, Geschäftsführer der BTE Tourismus- und Regionalberatung – zweiter Kooperationspartner der FlämingSchmiede – ist zuversichtlich: „Das Engagement im Fläming ist vorbildlich für die touristische Entwicklung im ländlichen Raum. Hier treffen kreative Ideengeber auf ein bereits gutes und aktives Netzwerk. Das sind Faktoren, die eine großartige Basis sind, um neue Geschäftsvorhaben über einen Crowdfunding-Wettbewerb in der Reiseregion zu realisieren.”

 

Unter den von der Jury ausgewählten Bewerbungen sind außergewöhnliche Übernachtungskonzepte ebenso dabei wie Workshop-Ideen für Gruppen, Visionen für die Erweiterung kreativer touristischer Angebote, für Tagungsmodelle (MICE) der anderen Art oder neue Mobilitätskonzepte.

 

So möchte Volker Link vom Fläming Haus Designzimmer im Upcycling-Look interaktiv gestalten, der Forellenhof Rottstock eine „Fischakademie“ für Hobbyköche, Gastronomen und Genusstouristen gründen und das Kindermuseum der Stadt Jüterbog mit einem besonderen „Buddelkasten“ die Jüngsten für Archäologie begeistern. Den Gründern des Projekts Coconat, ein Coworking-Space im Grünen, schwebt ein „Office in the Sky“ vor, mit Internet ausgestattete Baumhäuser als Arbeitsplätze für digitale Nomaden aus dem Fläming, Berlin und der ganzen Welt. Und im Naturpark Nuthe-Nieplitz sollen Besucher in Zukunft mit dem „Kranich-Express“ fahren, einem umweltfreundlichen Elektro-Shuttle mit Audioguide zur Region. Diese und alle weiteren Projekte, die am Wettbewerb teilnehmen, stellen sich bis spätestens 18. November vor auf: startnext.com/pages/flaemingschmiede.

 

Das ist die FlämingSchmiede 2017

Als erste Reisedestination Deutschlands hat der Fläming einen Wettbewerb gestartet, um Crowdfunding gezielt für die touristische Produktentwicklung in der und für die Region einzusetzen. Der Tourismusverband Fläming e.V. managt das Pilotprojekt in Kooperation mit dem Tourismusberatungsunternehmen BTE und Startnext, der größten Crowdfunding-Community für kreative Ideen, Projekte und Startups im deutschsprachigen Raum. Ziel ist die Förderung innovativer und außergewöhnlicher Geschäftsideen, um die Positionierung des Flämings als kreative Reiseregion zu stärken. Das Vorhaben wird unterstützt von der IHK Potsdam, den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark sowie dem Clustermanagement Tourismus des Landes Brandenburg und dem Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg.

Heute an morgen denken

Am 26. September werden auf dem Tourismustag Fläming 2017 die Weichen für erfolgreichen Tourismus in der Reiseregion gestellt.

© Greg Snell: Ein Thema des Tourismustages: Bloggerkooperationen und erfolgreiches Online-Marketing

Zum zweiten Mal findet die Tagesveranstaltung, organisiert vom Tourismusverband Fläming und der IHK Potsdam, in der Reiseregion Fläming statt, dieses Jahr unter dem Motto „heute an morgen denken“. Im Fokus stehen zukunftsweisende Modelle zur Fachkräftesicherung, Servicequalität und für das Online-Marketing der Betriebe im ländlichen Raum. Veranstaltungsort ist das NH Hotel Berlin Potsdam Conference Center in Kleinmachnow.

Den Tourismustag Fläming 2017 eröffnen die Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes Fläming e.V., Landrätin Kornelia Wehlan (Teltow-Fläming) und Dr. Manfred Wäsche, der Geschäftsführer Wirtschaft der IHK Potsdam. Im Anschluss erwartet die Teilnehmer ein Tagesprogramm, das von Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V. mit der Frage „Was heißt hier eigentlich kreativer Fläming?“ eingeleitet wird und aktuelle Entwicklungen in der Positionierung der Reiseregion abbildet.

„Wir möchten Impulse für nachhaltig erfolgreichen Tourismus in der Reiseregion Fläming geben. Die Region ist zum jetzigen Zeitpunkt gut aufgestellt, das zeigt einerseits die Resonanz, die wir direkt von den Betrieben erhalten, andererseits sprechen dafür auch die verschiedenen statistischen Auswertungen. Darauf können wir uns aber nicht ausruhen. Deswegen müssen wir heute schon an morgen denken“, erklärt Daniel Sebastian Menzel. Barbara Nitsche, Leiterin des Fachbereichs Existenzgründung & Unternehmensförderung der IHK Potsdam, fügt hinzu: „Die touristische Entwicklung im ländlichen Raum ist uns ein wichtiges Anliegen. Das Besondere an dem Tourismustag ist neben den praxisnahen Workshops der persönliche Austausch, der in dieser netzwerkfreudigen Region stattfindet.“

Drei Referenten aus der Praxis führen die Tourismustagbesucher mit Impulsvorträgen und Workshops an die Fragestellungen wie Betriebe junge Fachkräfte gewinnen und halten können, sie Qualitätsversprechen einlösen und die Chancen der Digitalisierung und neuer Medien perfekt ausnutzen können, heran. Jana Pieper, Dozentin und Vorstandsmitglied der Jugendreise-Akademie, macht in dem Workshop „Arbeitsmodelle neu gedacht“ auf Ihre These aufmerksam, dass es ein völlig neues Denken in der Personalfindung und –bindung brauche. Mit „Lächeln statt Luxus“ ­erklärt Oliver Becker an Beispielen aus dem Alltag, wie authentisches und serviceorientiertes Verkaufen funktioniert. Dazu wird er Situationen, die regelmäßig im Tagesgeschäft der Betriebe auftreten, mit den Teilnehmern spiegeln. Reisebloggerin Laura Schneider (herzanhirn.de) aus Treuenbrietzen zeigt unter der Überschrift „Neue Medien, neue Geschichten, neue Chancen“ die Möglichkeiten erfolgreicher Social Media Arbeit auf und gibt Einblicke, wie Inhalte für welche Medien aufbereitet sein sollten.

“Nächster Halt: Bahnhof Beelitz Stadt”

Tourismusverband Fläming e.V. in neuen Räumen

(c) Tourismusverband Fläming e.V

Beelitz. Die Geschäftsstelle des Tourismusverbandes Fläming e.V. ist umgezogen – von der Küstergasse in der Innenstadt in den Bahnhof Beelitz Stadt. Seit Anfang Juli sind der alte Schalterraum und die ehemalige große Pakethalle wieder belebt und beherbergen nach den Umbauarbeiten vier Büroräume, einen Empfangsbereich und ein Konferenzzimmer. In diesem fand bereits kurz nach dem Einzug die erste Vorstandssitzung statt. „Wir sind stolz, dass wir die neuen Räumlichkeiten bereits zeigen konnten und sie allen gefallen haben. Außerdem freuen wir uns sehr, dass der neue Standort noch bessere Möglichkeiten der Zusammenarbeit für unser Team bietet“, so Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes.

 

An einem so belebten Platz wie dem Bahnhof bleibt der Umzug nicht unentdeckt. Viele Pendler haben schon längst mitbekommen, dass sich hier etwas verändert hat. Das Interesse für das restaurierte Gebäude ist groß an Gleis 2. Dass der Bahnhof wieder richtig schön aussehe, sagen die Passanten. Und ob man hier auch Fahrkarten kaufen könne, fragen sie. „Da verweisen wir dann freundlich auf den Fahrkartenautomaten am Gleis“, sagt Daniel Sebastian Menzel.

 

Die Kernaufgabe des Tourismusverbandes Fläming e.V., die Vermarktung der Reiseregion, bleibt auch in den neuen Räumlichkeiten bestehen. Im Eingangsbereich der Geschäftsstelle sollen in den kommen-den Wochen noch Informationsmaterialien und Broschüren ihren Platz finden, die sich Besucher mit-nehmen können. Die Tourist-Information befindet sich weiterhin in der Beelitzer Innenstadt, schräg gegenüber des Rathauses.

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