Saudi-Arabien: Reise- und Sicherheitshinweise

Am 4. November und 19. Dezember 2017 fing‎ die saudische Luftabwehr zwei aus Jemen kommende Raketen in der Nähe von Riad ab. Personenschäden waren nicht zu beklagen. Der Flugbetrieb von und nach Riad verläuft weiterhin normal.
Am 5. Juni 2017 hat Saudi-Arabien die diplomatischen Beziehungen zu Katar mit sofortiger Wirkung abgebrochen. Der Landverkehr zwischen beiden Staaten ist unterbrochen, die Grenzübergänge sind auch für Ausländer geschlossen. Der Luft- und Seeverkehr zwischen den beiden Staaten ist seit dem 6. Juni 2017 bis auf weiteres eingestellt, katarischen Gesellschaften wurde darüber hinaus die Nutzung des saudischen Luftraums untersagt, so dass mit erheblichen Beeinträchtigungen im Reiseverkehr zu rechnen ist.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Aus Sicherheitsgründen wird von Reisen in das Grenzgebiet zum Jemen und von nicht unbedingt notwendigen Reisen in den Bezirk Qatif (v. a. die Stadt Awamia) in der Ostprovinz dringend abgeraten.
Es wird zudem dringend davon abgeraten, in der Ostprovinz während der Freitagsgebete, Moscheen zu besuchen. Reisende sollten Menschenansammlungen in jedem Fall meiden und den Anweisungen von Sicherheitskräften unbedingt Folge leisten.
Auswirkungen des Jemenkonflikts
Seit Ende März 2015 beteiligt sich Saudi-Arabien an einer internationalen Koalition zur Unterstützung der jemenitischen Regierung gegen Rebellen und fliegt im Rahmen dieser Koalition auch Luftangriffe im Jemen. In der Folge haben sich die Spannungen an der jemenitisch-saudischen Grenze verschärft und es ist dort wiederholt zu einzelnen, lokal begrenzten Kampfhandlungen, u.a. gegen die Stadt Najran gekommen.
Es wird deshalb von Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet zum Jemen dringend abgeraten. Im Südwesten des Landes schlugen seit Beginn des Konflikts Raketen aus Jemen ein. Besonders betroffen sind militärische Einrichtungen in der Provinz Najran, Provinz Asir, Provinz Jazan.
Auch die Provinzen Al Bahah, Mekka und Riad waren und können weiterhin – wie aus Jemen angekündigt – Ziel von Raketenangriffen sein. Angesichts vergrößerter Reichweiten der genutzten Raketen sind Angriffe auch auf andere Provinzen nicht auszuschließen.
Terrorismus
Die Sicherheitslage in Saudi-Arabien ist weiterhin von der Möglichkeit terroristischer Anschläge geprägt.
Obwohl die saudischen Sicherheitskräfte in den letzten Jahren bemerkenswerte Erfolge im Kampf gegen terroristische Gruppen wie Al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel (AQAH) und ISIS erzielen, ist die Bedrohungslage weiterhin hoch.
In den vergangenen 12 Monaten kam es mehrfach zu Anschlägen, die Sicherheitskräfte, Regierungsgebäude und schiitische Einrichtungen zum Ziel hatten und bei denen saudische Sicherheitskräfte ums Leben kamen. Deutsche Staatsangehörige waren bisher weder von Drohungen noch von Übergriffen betroffen. Dennoch wird empfohlen, stets wachsam zu sein, besondere Vorsicht walten zu lassen und sich über die Medien über die aktuelle Bedrohungslage zu informieren.
Reisen über Land
Die saudi-arabischen Behörden verbieten Reisen in die Wüste (Durchquerung der Rub al-Khali) aus Sorge um die Sicherheit ausdrücklich. Aus Gründen der Sicherheit verlangt das saudi-arabische Außenministerium Reisen zu touristischen Orten innerhalb Saudi-Arabiens vorher bei den Sicherheitsbehörden anzukündigen, damit Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können.
Insbesondere für den Besuch von archäologischen Stätten verlangen die saudischen Behörden die Anwesenheit von Sicherheitskräften. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt auf mit der General Commission for Tourism & Antiquitiesexternal arrow icon.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate steigt, bewegt sich jedoch auf vergleichbar niedrigem Niveau. In Riad wurden einige Fälle von Carjacking bekannt.
Allgemeine Verhaltenshinweise
Die in Saudi-Arabien geltenden gesellschaftlichen Regeln sollten beachtet, insbesondere auffällige Kleidung und Zurschaustellung oder gar Verteilung christlich-religiöser Symbole vermieden werden.
Große Menschenmengen und Versammlungen sollten insbesondere nach den Freitagsgebeten (muslimisches Wochenende) gemieden werden.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteexternal arrow icon einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweisexternal arrow icon zu beachten.

Crowdfunding-Wettbewerb “FlämingSchmiede” – Gewinner ausgezeichnet

Drei kreative Starter holen sich Finanzierungsschub für ihre Crowdfunding-Projekte im Fläming

Seit heute stehen die Preisträger der FlämingSchmiede, des Crowdfunding-Contests für kreative touristische Projekte im Fläming, fest: Gabriele Hiller mit ihrem Künstleratelier ArtFiness (1. Platz), Christophe Boyer vom Schlafwagenhotel am Bahnhof Rehagen (2. Platz) und Susanne und Matthias Engels vom Forellenhof Rottstock (3. Platz). Sie konnten seit dem Wettbewerbsstart am 18. November die meisten Unterstützer auf Deutschlands größter Crowdfunding-Plattform Startnext mobilisieren. Die drei Contest-Gewinner wurden heute um 15 Uhr im Sitzungsaal der Kreisverwaltung Potsdam-Mittelmark in Bad Belzig ausgezeichnet und erhielten ein Preisgeld als Finanzierungsschub für den weiteren Verlauf des Crowdfundings, das am 12. Januar 2018 endet. Bis 12 Uhr, als der Contest endete, hatten alle 14 Projekte der FlämingSchmiede insgesamt schon über 871 Unterstützer und 40.819 Euro Finanzierung erreicht.

 

Wolfgang Blasig, Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, begrüßte die Anwesenden. Kornelia Wehlan, Vorstandsvorsitzende des Tourismusverbandes Fläming e.V. und Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming, zog ein erstes Zwischenfazit: „Wer erstmals andere Wege geht, beweist Mut und erklärt sich bereit, Neues zu erlernen. In unserer Region sind durch die FlämingSchmiede Netzwerke gewachsen und wertvolle Kooperationen entstanden. Alle Projektbeteiligten haben neue Erfahrungen gemacht, die der Entwicklung, Konkretisierung und Kommunikation ihrer Angebote dienen. Dieses Pilotprojekt zeigt damit bereits jetzt vielfache positive und vor allem nachhaltige Ergebnisse für den Tourismus im Fläming.“

Daniel Sebastian Menzel, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Fläming e.V., schloss sich dieser Einschätzung an und betonte: „Die FlämingSchmiede zeigt, dass sich die traditionellen Stärken unserer Reiseregion – Kultur, Natur, Aktivitäten, Pioniergeist und regionaler Genuss – wunderbar mit innovativen Kommunikationswegen und Finanzierungsformen verknüpfen lassen.“ Er fügt hinzu: „Besonders an der FlämingSchmiede ist außerdem die enge und gute Zusammenarbeit auf regionaler und landesweiter Ebene. Die Unterstützung durch die IHK Potsdam, die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark sowie des Clustermanagements Tourismus des Landes Brandenburg und des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg haben es möglich gemacht, diesen Wettbewerb umzusetzen und damit die Reiseregion Fläming weiter zu stärken.“

Im Anschluss überreichte Martin Linsen, Referatsleiter Tourismus des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg, die vom Ministerium bereitgestellten Geldprämien von 3.000 Euro für den 1., 2.000 Euro für den 2. und 1.000 Euro für den 3. Platz und erklärte: „Die FlämingSchmiede ist ein zukunftsweisendes Projekt: Die touristische Produktentwicklung im Land Brandenburg ist wichtig für das Wachstum und die Attraktivität sowie Identität der Regionen. Auch der digitale Wandel nimmt Einfluss auf die Tourismuswirtschaft. Diese Themen werden in diesem Projekt gut verknüpft.“

Markus Streichardt aus dem Bereich Kooperationen der Crowdfunding-Plattform Startnext lobte den Ideenreichtum der Projektstarter aus dem Fläming und sagt: „Die Erfahrung mit einem Wettbewerb für den Tourismus im ländlichen Raum ist auch für uns neu. Die Flämingschmiede zeigt schon jetzt ihr Potenzial und steht auf Augenhöhe mit anderen Wettbewerben aus der Kultur- und Kreativwirtschaft in Hamburg oder Kassel.“

Für Christophe Boyer hat sich die Teilnahme an der FlämingSchmiede bereits mehr als gelohnt: Als erster erreichte er sein Finanzierungsziel von 8.000 Euro schon vor dem Abschluss des Contests und brachte dank zahlreicher Unterstützer sogar eine deutlich größere Summe zusammen. So wird es voraussichtlich bereits im nächsten Winter möglich sein, in seinen historischen Schlafwagons auch in frostigen Nächten kuschelig gewärmt zu übernachten. Für Gabriele Hiller, Susanne und Matthias Engels und die weiteren elf Teilnehmer der FlämingSchmiede heißt es nun, weiter kräftig um Unterstützung trommeln. Jeder von ihnen, der bis zum Ende der Finanzierungsphase am 12. Januar 2018 sein selbst gestecktes Finanzierungsziel erreicht, hat die Chance, seine Vision umzusetzen.

Wer sich über die Ideen informieren und sich ein Dankeschön seines Lieblingsprojekts sichern möchte, schaut vorbei auf: www.startnext.com/pages/flaemingschmiede.

                                                                              

Das ist die FlämingSchmiede 2017:

Als erste Reisedestination Deutschlands startete der Fläming einen Wettbewerb, um Crowdfunding gezielt für die touristische Produktentwicklung einzusetzen und sich als kreative Reiseregion zu positionieren. Mit der „FlämingSchmiede 2017“ fördert der Tourismusverband Fläming e.V. gemeinsam mit seinen Partnern, dem Tourismusberatungsunternehmen BTE und der Crowdfunding-Community Startnext, außergewöhnliche Geschäftsideen. 14 Projekte starteten am 18. November 2017 in den Wettbewerb. Bedingung für die Teilnahme waren ein touristischer Bezug, eine kreative Idee und die Ansiedlung des Projekts im Fläming. Die FlämingSchmiede 2017 wird unterstützt von der IHK Potsdam, den Wirtschaftsförderungen der Landkreise Teltow-Fläming und Potsdam-Mittelmark sowie dem Clustermanagement Tourismus des Landes Brandenburg und dem Wirtschaftsministerium des Landes Brandenburg.

Weltpremiere: AIDAcara als erstes Schiff der AIDA Flotte in Australien

Rostock (ots) – Terminankündigung: Facebook Live-Übertragung aus Sydney am Dienstagabend

Am Dienstagabend, den 19. Dezember 2017, erreicht AIDAcara als erstes Schiff der AIDA Flotte den Hafen von Sydney, Australien. Den Erstanlauf im Rahmen ihrer Weltreise, die in 116 Tagen zu 41 Häfen in 23 Ländern auf fünf Kontinente führt, überträgt AIDA Cruises ab 21:00 Uhr live auf der AIDA Facebook Fan Seite. Für Gäste und Crew von AIDAcara ist es dann bereits 07:00 Uhr morgens am Mittwoch, den 20. Dezember 2017.

Bevor das Weltreiseschiff in der australischen Millionenmetropole anlegt, passiert es zunächst das weltberühmte, muschelförmige Opera House. Kurze Zeit später erreicht AIDAcara dann das White Bay Cruise Terminal mit seinem faszinierenden Blick auf die 500 Meter lange Sydney Harbour Brücke und die Skyline der Stadt.

Nach zwei Tagen gespickt mit Ausflügen in das atemberaubende UNESCO-Weltnaturerbe der Blue Mountains oder auf den größten Fischmarkt der südlichen Hemisphäre heißt es am Donnerstag, den 21. Dezember 2017, um 22:00 Uhr Ortszeit (12:00 Uhr deutscher Zeit) “Hooroo*, Sydney”. AIDAcara bricht dann Richtung Great Barrier Reef und Cairns im Nordosten Australiens auf. Es folgen die nördlichste Großstadt des fünften Kontinents, Darwin, das südostasiatische Singapur und die Malediven – Traumdestinationen, welche die Herzen der Entdecker an Bord sicher weiter höher schlagen lassen.

Am 8. Oktober 2018 heißt es dann “Leinen los!” zur zweiten Weltreise: AIDAaura reist von Hamburg aus in 117 Tagen zu 41 Häfen in 20 Ländern auf vier Kontinenten. Bis zum 2. Februar 2019 werden viele Destinationen zum ersten Mal in der AIDA Geschichte angelaufen. Dazu zählen zum Beispiel Südafrika, Namibia, Melbourne, Tasmanien und auch die Südsee-Archipele Fidschi, Samoa und Neukaledonien.

*australischer Slang für “Goodbye” (dt. “Auf Wiedersehen”)

Dänemark: Reise- und Sicherheitshinweise

Seit Anfang Januar 2016 führt Dänemark wieder stichprobenartige Grenzkontrollen an der deutsch-dänische Grenze durch. Dies kann unter Umständen zu Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr führen. Deutschen Staatsangehörigen wird bei Reisen nach Dänemark dringend empfohlen, einen gültigen Personalausweis oder Reisepass mit sich zu führen. Autofahrern wird darüber hinaus dringend abgeraten, Anhalter oder andere ihnen unbekannte Personen über die Grenze nach Dänemark mitzunehmen, siehe auch Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige.
Vor dem Hintergrund einer Zunahme von gewaltsamen Auseinandersetzungen im Bandenmilieu, von denen auch Unbeteiligte betroffen sein können, ruft die Kopenhagener Polizei in den Bezirken Nørrebro, Husum, Brønshøj, Bispebjerg und Amager zu erhöhter Wachsamkeit auf. Die Polizei hat in betroffenen Gebieten Sicherheitszonen eingerichtet, in denen sie zu anlasslosen Ausweiskontrollen berechtigt ist.
Reisenden wird empfohlen, die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.

Landesspezifischer Sicherheitshinweis

Besondere Sicherheitshinweise für Grönland
Das wechselhafte arktische Extremklima, ausgedehnte unzugängliche Gebiete und eine sehr beschränkte Infrastruktur machen Such- und Rettungsaktionen außerhalb der Ortschaften an der Westküste Grönlands praktisch unmöglich.
Touristen, die außerhalb geschlossener Ortschaften reisen möchten, sollten sich vor Antritt der Reise mit den damit verbundenen Risiken vertraut machen. Die Mitnahme von GPS und Satellitentelefon wird empfohlen. Von Einzelreisen wird dringend abgeraten.
Auch bei Kreuzfahrten besteht aufgrund der oben genannten beschränkten Infrastruktur ein erhöhtes Risiko, beispielsweise bei einem medizinischen Notfall.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteexternal arrow icon einzutragen, um in im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalurlauber werden in der Regel über ihre Reiseveranstalter mit aktuellen Informationen versorgt.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweisexternal arrow icon zu beachten.

Argentinien: Reise- und Sicherheitshinweise

Aktuelle Hinweise

Die Gewerkschaften haben am 18. Dezember 2017 ab 14.00 Uhr Ortszeit einen auf 24 Stunden befristeten Generalstreik ausgerufen. Mit massiven Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Inlandsflüge, sowie Flüge ins benachbarte Ausland, wurden gestrichen.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

In Argentinien gibt es immer wieder Streiks und Demonstrationen. Dabei kann es zu Straßensperrungen und erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr kommen. Auch der Flugverkehr kann betroffen sein. Vereinzelt kam es in der Vergangenheit auch zu Plünderungen und gewalttätigen Protesten.
Reisende sollten daher Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden und sich  in den Medien sowie bei ihren Gastgebern und Reiseveranstaltern über die aktuelle Lage informieren.

Kriminalität
Grundsätzlich ist landesweit Vorsicht und Wachsamkeit angebracht. Auch in den besseren Wohngegenden kommt es zu Überfällen. Wertgegenstände sollten nicht offen getragen, Bargeld nur in geringen Mengen mitgeführt werden. Bei Überfällen sollte kein Widerstand geleistet werden, da die Täter in der Regel bewaffnet sind und vor Gewaltanwendung nicht zurückschrecken.
An belebten Orten und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss mit Trickdiebstählen gerechnet werden, wie etwa jemanden mit Senf o.ä. zu beschmutzen, hilfsbereit mit der Reinigung zu beginnen und dabei alle greifbaren Gegenstände zu entwenden. Wertgegenstände sollten nicht in Handtaschen oder Rucksäcken, sondern z.B. in Brustbeuteln eng am Körper transportiert werden.
Ausweisdokumente etc. sollten von Bargeld getrennt und sicher (Hotelsafe) verwahrt werden. In Hotels der niedrigen Preisklasse kommen häufig Diebstähle vor, aber auch in besseren Hotels sollten Handtaschen und Gepäck in öffentlich zugänglichen Räumen (Lobby etc.) niemals unbeaufsichtigt gelassen werden.
Besondere Aufmerksamkeit ist bei Bargeldabhebungen oder –tausch sowie an den touristischen Anziehungspunkten von Buenos Aires wie La Boca (insbesondere an Werktagen und in wenig bevölkerten Nebenstraßen abseits der Calle Caminito), San Telmo, der Bahnstation Retiro und im Stadtzentrum geboten. In letzter Zeit sind der Botschaft auch vermehrt Überfälle aus der Stadt Mendoza gemeldet worden. Überall ist nach Einbruch der Dunkelheit besondere Vorsicht geboten.
Nach Einbruch der Dunkelheit wird empfohlen, Taxis telefonisch zu bestellen (sog. Radio-Taxis oder Remis). Am internationalen Flughafen Ministro Pistarini (Ezeiza) sollte ausschließlich ein ‚Remise’-Dienst (wird im Ankunftsbereich an festen Ständen angeboten) genutzt werden.
In Argentinien ist eine größere Menge gefälschter Banknoten, insbesondere 100-Peso-Noten, im Umlauf. Sie sind zwar zu erkennen, wenn die üblichen Sicherheitsmerkmale geprüft werden, die Gefahr ist jedoch groß, beim Geldumtausch auf offener Straße oder durch Trickbetrug (‘Umtausch’ gegen Falschgeld unter dem Vorwand, nicht wechseln zu können.
In Einzelfällen kann es auch an Geldautomaten zur Ausgabe von Falschgeld kommen. In diesem Fall sprechen Sie am besten umgehend bei der dazugehörenden Bank vor.
Naturkatastrophen
Die vulkanische Andenkette ist eine seismisch aktive Zone, so dass es zu Erdbeben kommen kann. Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdamexternal arrow icon.
Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgelisteexternal arrow icon einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen. Pauschalurlauber werden in der Regel über ihre Reiseveranstalter mit aktuellen Informationen versorgt.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweisexternal arrow icon zu beachten.
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