Innenstadtwettbewerb GrünRaumStadt

Aufruf zur Beteiligung bis zum 30. November 2017

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes
Brandenburg hat den Innenstadtwettbewerb 2017 GrünRaumStadt
ausgelobt. Eingereicht werden können Projekte, die beispielhaft
aufzeigen, wie die grüne Innenstadt der Zukunft aussehen könnte.
Beteiligen können sich Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbände,
Initiativen und Interessengruppen sowie Stadtmarketing- und
Citymanagement-Initiativen.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt,
unterstützt den Wettbewerb des Landes: Grünanlagen sind Räume, in denen
sich die Menschen begegnen, ihre Freizeit verbringen und Natur erleben
können. Gleichzeitig sind Grünräume wichtig für das Stadtklima und
leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Artenvielfalt. Die
Attraktivität der Grünanlagen ist ein Gradmesser für Lebensqualität in
unserer Stadt.

Bei dem Wettbewerb sind Projekte gefragt, die einen Beitrag auch für
ein grünes Potsdam leisten. Dazu zählen neben den öffentlichen Parks und
Gärten auch Grünanlagen in einem Wohnquartier sowie Spiel-, Sport- und
Freizeitanlagen, aber auch Mieter- und Gemeinschaftsgärten und ähnliche
Aktivitäten.

In Potsdam gibt es sehr viel qualitätsvolles Grün, dass auch durch
Bürgerinnen und Bürger, von privaten Initiativen und Vereinen,
Wohnungsunternehmen und Verbänden eingerichtet und gepflegt wird. Daher
möchte ich diejenigen, die sich aktiv für mehr Grün in Potsdam
engagieren, aufrufen sich an dem Wettbewerb zu beteiligen.
so Rubelt
weiter.

Mit dem Innenstadtwettbewerb soll die Bedeutung der Innenstädte als
lebendige Orte zum Wohnen und Arbeiten hervorgehoben werden. Die
Wettbewerbsbeiträge sollten bis spätestens 30. November 2017 beim durch
das Ministerium beauftragten Koordinationsbüro eingereicht werden.
Weitere Informationen zum Wettbewerb, die Ausschreibungsunterlagen,
Antragsformulare sowie Ansprechpartner stehen unter
www.zukunft-innenstadt.brandenburg.de zur Verfügung.

Für die Sieger des Wettbewerbs stehen Preisgelder in Höhe von insgesamt
25.000 Euro zu Verfügung. Alle eingereichten Beiträge und Maßnahmen
werden als beste Beispiele dokumentiert und der Öffentlichkeit
präsentiert.

#Potsdam: Verkehrsprognose für die Woche vom 7. bis 13. August

Nedlitzer Straße
Aufgrund von Bauarbeiten zur Verlängerung der Tram-Strecke zwischen
Viereckremise und Campus Jungfernsee ist die Nedlitzer Straße zwischen
Georg-Hermann-Allee und Zum Exerzierhaus voll gesperrt. Beide
Fahrtrichtungen werden über Amundsenstraße und Potsdamer Straße
umgeleitet. Es besteht Staugefahr sowohl in der Amundsenstraße als auch
auf der B273 Potsdamer Straße.
Der Geh/Radweg der Nedlitzer Straße im Bauabschnitt ist für
Leitungsarbeiten ebenfalls voll gesperrt. Es wird eine Umleitung über
die Graf-von-Schwerin-Straße ausgewiesen.

Hans-Thoma-Straße
Für Leitungsarbeiten wird eine Fahrspur zwischen Leibl- und
Gutenbergstraße punktuell zwischen 8 und 15 Uhr eingeschränkt.

Lange Brücke
Zwei Fahrspuren der Langen Brücke in Fahrtrichtung Leipziger Eck sind
gesperrt. Es stehen weiterhin zwei Fahrspuren in stadtauswärtiger
Richtung zur Verfügung. Das Linksabbiegen in die Babelsberger Straße ist
im gesamten Bauzeitraum untersagt. Die Maßnahme dauert bis
voraussichtlich 02.09. Staugefahr in stadtauswärtiger Richtung!

Friedrich-List-Straße
Für Sanierungsarbeiten ist die Friedrich-List-Straße in Höhe
Hauptbahnhof halbseitig gesperrt und als Einbahnstraße in Richtung L40
ausgewiesen. Die Gegenrichtung kann über die Entladestraße in Richtung
Lange Brücke fahren.

Lotte-Pulewka-Straße
Für die Herstellung von Hausanschlüssen ist die Lotte-Pulewka-Straße
zwischen Wiesenstraße und Friedrich-List-Straße voll gesperrt. Der
Parkplatz bleibt erreichbar. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Auffahrt L40 / Horstweg
Für Arbeiten an Lichtmasten wird die Auffahrt zur L40 * Fahrtrichtung
stadtauswärts / Teltow / A115 am 09.08. zwischen 9-15 Uhr voll gesperrt.

August-Bebel-Straße
Für die Verlegung einer Gasleitung sowie der anschließenden
Verbreiterung der Fahrbahn für die Herstellung eines Radschutzstreifens
ist die August-Bebel-Straße zwischen Dianastraße und Steinstraße
halbseitig gesperrt und eine Einbahnstraße in Richtung Süden
ausgewiesen. Die Maßnahme dauert bis voraussichtlich Ende September.
Eine Umleitung für die Fahrtrichtung Norden *
Rudolf-Breitscheid-Straße – ist ausgewiesen.
Die Sperrung wird ab Dienstag bis zur Dianastraße ausgeweitet * damit
ist der Filmpark auch innerhalb des Sperrbereiches und nur noch von
Norden kommend erreichbar.

Karl-Liebknecht-Straße / Rudolf-Breitscheid-Straße
Für die behindertengerechte Herstellung der Nebenanlagen der Kreuzung
am Rathaus Babelsberg sind die Gehwege der Karl-Liebknecht-Straße nur
eingeschränkt nutzbar.
Der Gehweg vor Apotheke ist voll gesperrt. Ebenso ist die Furt von
Apotheke zum Rathaus voll gesperrt, Fußgänger werden gebeten, über die
restlichen Furten auszuweichen.

Große Weinmeisterstraße
Für die Erneuerung einer Trinkwasserleitung ist die Große
Weinmeisterstraße zwischen Langhansstraße und Leistikowstraße halbseitig
gesperrt. Es ist eine Einbahnstraße in Richtung Leistikowstraße
eingerichtet. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich Ende Oktober.

Potsdamer Chaussee
Für die Herstellung von Hausanschlüssen und Leitungsarbeiten wird die
Potsdamer Chaussee in Groß Glienicke ab Montag zwischen
Theodor-Fontane-Straße und Triftweg halbseitig gesperrt und als
Einbahnstraße in Richtung Kreisverkehr ausgewiesen. Die Fahrtrichtung
Berlin wird weiträumig über L20 und Seeburger Chaussee umgeleitet.
In der Einbahnstraße Triftweg wird während des Bauzeitraumes die
Fahrtrichtung geändert * es kann nur in Richtung B2 gefahren werden.

Golmer Chaussee
Für Straßenbauarbeiten des Landesbetriebes ist die Golmer Chaussee
zwischen neuem Kreisverkehr und Ortseingang Potsdam / Bornim voll
gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Aktuelle Informationen zur Verkehrssituation finden Sie auf
www.mobil-potsdam.de.

#Potsdam: Nicht ohne mein eBook * Onleihe in der Stadt- und Landesbibliothek

Urlaubskoffer zu schwer? Auto schon voll ? Dafür im Urlaub auf
Urlaubslektüre verzichten? Das muss nicht sein. Die Stadt- und
Landesbibliothek Potsdam empfiehlt: Einen eBook-Reader in der Bibliothek
ausleihen und aus 10.000 elektronischen Medien das richtige Buch für den
Urlaub aussuchen. Oder auch mehrere Bücher* denn jetzt bleibt das
Gewicht des Urlaubsgepäcks konstant. Und ob am Strand oder bei
Regenwetter im Haus, die freie Zeit kann zum ausgiebigen Lesen genutzt
werden.

Die Bibliothek hält eine Auswahl an Krimis und anderen Romanen,
Sachbüchern und Ratgebern, Kinderbüchern und sogar Zeitschriften in
digitaler Form vor. Hier kann man bestimmt für jeden Geschmack fündig
werden. Wie wäre es mit einem Thriller von Nele Neuhaus oder mit einem
Roman von Charlotte Link? Vielleicht haben Sie aber in diesem
regenreichen Sommer auch einmal Muse, sich einen Klassiker in den Ferien
vorzunehmen, beispielsweise Verstand und Gefühl von Jane Austen.
Auch Reiseführer stehen zur Verfügung und helfen, vor Ort die richtige
Sehenswürdigkeit zu finden. Und selbst eine dicke Biografie wie z. B.
über Bob Dylan, passt jetzt ins Handgepäck. Erzählungen von Bibi
Blocksberg oder dem Kleinen Drachen Kokosnuss können die Langeweile
bei den Kindern vertreiben.

Auch Hörbücher lassen sich kostenlos auf das eigene Smartphone oder
Tablet laden. Also mal richtig abschalten mit der Stimme von Matthias
Brandt (liest zum Beispiel einen Krimi von Ake Edwardson) oder sich von
Andrea Sawatzki ihren Roman Ein allzu braves Mädchen vorlesen
lassen.

Wer noch nicht weiß, wie das technisch genau geht, findet auf der
Homepage der Stadt- und Landesbibliothek unter eAusleihe ausführliche
Anleitungen dazu. Außerdem stehen die Bibliothekare gern noch vor dem
Urlaub helfend zur Seite. Und über Mahngebühren muss man sich auch keine
Sorgen machen. Der Zugriff auf die Medien erlischt automatisch, eine zu
späte Rückgabe ist ausgeschlossen. Voraussetzung für die Nutzung des
Angebotes ist ein gültiger Bibliotheksausweis.

Anmeldung in der Stadt- und Landesbibliothek, Am Kanal 47, 14467
Potsdam
Öffnungszeiten der Hauptbibliothek Montag 15 bis 19 Uhr, Dienstag bis
Freitag von 10 bis 19 Uhr, Sonnabend 10 bis 16 Uhr.

Eine wöchentliche Sprechstunde bietet Hilfe bei der eAusleihe – immer
dienstags in der Lernwerkstatt von 15 bis 16.30 Uhr und auf Anfrage
(Telefon 0331/289-6666).

Informationen unter www.bibliothek-potsdam.de.

#Potsdam: Italien in Potsdam zum Lunch im Bildungsforum

Freundeskreis Potsdam * Perugia stellt sich im Lunchpaket am Mittwoch
vor

Zu einer Italienreise wird am Mittwoch, 8. August, im Rahmen der Reihe
Lunchpaket ins Bildungsforum eingeladen. Der Freundeskreis
Potsdam * Perugia e. V. stellt ab 12:30 Uhr sich und Perugia in Bild
und Wort vor und lädt zum Mitmachen ein. Der Eintritt zum
Lunchpaket beträgt 5 Euro inklusive kleinem Imbiss. Die
Veranstaltung findet im Bildungsforum, Am Kanal 47, Veranstaltungssaal
Erdgeschoss, statt.

Der Freundeskreis versteht sich als Ansprechpartner für Bürger aus
Potsdam und Perugia. Vorträge, Lesungen, Musik- und Filmveranstaltungen
sowie Ausstellungen stehen auf dem Programm. Die Initiierung eines
Austauschs zwischen Schulen, Universitäten und Wissenschaft gehört auch
dazu. Die Städtepartnerschaft wird persönlich erlebbar. Mitglieder des
Freundeskreises berichten über ihren Studienaufenthalt in Perugia *
ein besonderes Erlebnis, an dem jeweils ein Vereinsmitglied einmal im
Jahr teilnehmen kann.

Mit der Veranstaltungsreihe Lunchpaket präsentieren die Stadt- und
Landesbibliothek, die Volkshochschule und die Wissenschaftsetage immer
am zweiten Mittwoch im Monat um 12:30 Uhr ein Mittagspausenprogramm mit
kulturellen und kulinarischen Häppchen aus den Bereichen Musik, Lesung,
Bewegung und Wissenschaft im Bildungsforum.

Bei Interesse können Plätze reserviert werden: Telefonisch unter (0331)
289 45 62 oder per E-Mail unter vhsinfo@rathaus.potsdam.de.

#Potsdam: Sporthallen-Tour des Oberbürgermeisters

Jann Jakobs: Landeshauptstadt profitiert von Sportinvestitionen
Über 60 Millionen Euro fließen in Sportstätten, allein 10 Millionen in
diesem Jahr

Oberbürgermeister Jann Jakobs besuchte gemeinsam mit der neuen
Beigeordneten für Bildung, Kultur und Sport, Noosha Aubel, und Dorothea
Junghans vom Kommunalen Immobilien Service drei Baustellen für
Turnhallen. Sie gehören zum Sportinvestitionsprogramm der
Landeshauptstadt Potsdam, die über den Kommunalen Immobilien Service
(KIS) über fünf Jahre etwa 60 Millionen Euro in die städtischen
Sportstätten investiert. Einige Hallen werden saniert, andere
erweitert und wieder andere ganz neu gebaut. Die Sportinfrastruktur der
Stadt wird somit deutlich verbessert. Besonders werden zunächst die
Hallensportler von den Investitionen profitieren. Zusätzliche 23 Felder
entstehen in den kommenden Jahren in der Landeshauptstadt – von der
Gagarinstraße am Stern bis zur Potsdamer Straße in Bornim, von den Roten
Kasernen im Bornstedter Feld bis zur Haeckelstraße in Potsdam West.

Jann Jakobs sagte auf der Tour: Sport ist ein wesentlicher Faktor für
das Zusammenleben und das Wohlbefinden unserer Bürgerinnen und Bürger.
Da müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Vom Grundschüler bis zum
Seniorensportler sollen somit möglichst viele Menschen die Angebote in
der Stadt nutzen können. Denn Sport macht uns alle fit für den Alltag,
ist wichtig für die Gesundheit und fördert zugleich die Gemeinschaft.
Die 60 Millionen Euro für die Verbesserung der Sportinfrastruktur sind
daher eine Investition in die Zukunft der Stadt.

Ein großer Teil der dafür eingeplanten Investitionen geht aus dem
aktuellen Schulentwicklungsplan hervor. In dem 2014 beschlossenen und
später erweiterten Planwerk sind über 200 Millionen Euro für die
schulische Infrastruktur vorgesehen. Sportanlagen sind ein wichtiger
Teil der Investitionen, alleine im Jahr 2017 investiert der KIS durch
sein Schulsportstättenprogramm knapp 10 Millionen Euro. Genutzt werden
sollen diese Anlagen aber nicht allein von Schülerinnen und Schülern. An
Nachmittagen, Abenden und Wochenenden stehen sie auch Vereins- und
Breitensportlern zur Verfügung. Neben dem deutlichen Ausbau von
Hallenkapazitäten werden auch neue Sportplätze gebaut.

Der erste Halt der Tour war die Gagarinstraße. Hier wird eine
Gesamtschule mit integrierter Primarstufe und Hort gebaut. Das Motto
lautet Lernen unter einem Dach von der 1.Klasse bis zum Abitur. An
der neuen Schule wird ein Lernkonzept nach Maria Montessori umgesetzt.

Neben der Schule wird eine 4-Feld-Sporthalle für den Schul- und den
Vereinssport errichtet. Zudem werden die Außenanlagen umgestaltet und
neue Freisportflächen für den Schulsport sowie neue Spiel- und
Pausenbereiche gebaut. Zurzeit finden Rohbauarbeiten am
Sporthallenneubau statt, das Untergeschoss wird errichtet. Hierzu finden
Maßnahmen zur Absenkung des Grundwassers statt.

Die bauvorbereitenden Arbeiten starteten im November 2016, die
Gesamtfertigstellung des Bauvorhabens ist für den Sommer 2020
vorgesehen. Das Investitionsvolumen für Schule, Hort und Turnhalle liegt
bei etwas über 35 Millionen Euro aus Fördermitteln und Mitteln des
Kommunalen Immobilien Service sowie der Landeshauptstadt Potsdam.

Dann ging es weiter nach Babelsberg zur Motorsporthalle. Der KIS
saniert den traditionsreichen zweigeschossigen Bestandsbau und erweitert
den Sportkomplex durch eine Einfeldhalle mit Verbindungsbau. Die
Erweiterung ergibt sich aus den Vorgaben der Raumprogrammempfehlungen
des MBJS und ist für die Absicherung des Schulsports für das
Bertha-von-Suttner-Gymnasium dringend erforderlich. In Zukunft ist es
möglich, die Sporthallen behindertengerecht zu erreichen. Hierfür war
zunächst der Abbruch eines Anbaus und bestehenden Garagenkomplexes
erforderlich. Zudem war eine komplette Neuerschließung aller Wege und
Medien nötig. Die Rohbauarbeiten für die durch einen Verbinder mit der
Bestandshalle verbundenen Einfeldhalle starteten im Oktober 2016, sie
werden im November 2017 abgeschlossen sein. Im zweiten Bauabschnitt
werden bis November 2018 die Bestandhalle saniert und die Außenanlagen
fertiggestellt.

Das Gesamtbudget für die Sanierung und Erweiterung der Motorsporthalle
liegt bei 6,75 Millionen Euro. Darin sind die knapp 2,2 Millionen Euro
an Fördermitteln enthalten, die der KIS im Dezember 2016 für die
Sanierung und Erweiterung der Motorsporthalle in Babelsberg aus dem
Förderprogramm Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen
Sport, Jugend und Kultur
vom Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) erhalten hat.

Neben dem SV Motor Babelsberg wird die Halle auch vom
Bertha-von-Suttner-Gymnasium und von der Goethe-Schule sowie von
diversen Kitagruppen genutzt. Damit die Schulen die Halle trotz
Bauarbeiten nutzen können und auch eine zeitweise Nutzung durch die
Sportvereine gewährleistet werden kann, finden die Arbeiten verteilt
über zwei Bauabschnitte und unter laufendem Betrieb statt.

Die letzte Station der Tour war die baulich fertiggestellte Turnhalle
des Leibniz-Gymnasiums. Sie stammt ursprünglich aus den 70er-Jahren und
wurde als sogenannte Typenhalle MT90 konzipiert. Sporthallen
ähnlichen Typs stehen zum Beispiel in der Burgstraße an der
Rosa-Luxemburg-Schule und im Schilfhof im Schlaatz. Sie werden ebenfalls
in ähnlicher Weise saniert und erweitert. Während der Sanierung wurde
die Halle umfassend energetisch saniert und umgebaut. Darüber hinaus
ergänzen jetzt ein Verbindungsbau und eine neue Einfeldhalle die alte
Bestandshalle. Der Hallenneubau ist als Montagebau aus Stahlbeton- und
Porenbetonfertigteilen mit einer Dachkonstruktion aus Leimholzbindern
und Trapezblech konzipiert. Der Verbinder wurde in Massivbauweise aus
Beton und Mauerwerk errichtet. Im Verbindungsbau befindet sich der neue
Haupteingang in Form einer Pfosten-Riegel-Verglasung mit einer
zweiflügligen Eingangstür. Die komplette Fassade erhielt während der
Sanierung und Erweiterung ein Wärmedämmverbundsystem und wärmegedämmtes
Profilglas. Genutzt wird die Sporthalle zukünftig vorwiegend für den
Sportunterricht des Leibniz-Gymnasiums, aber es werden auch außerhalb
der Schulzeiten verschiedene Vereine in der Halle Sport treiben.

Planungsbeginn für die Sanierung und Erweiterung der Halle war Februar
2015, Baubeginn war dann im Februar 2016, die Halle ist seit Juni dieses
Jahres baulich fertiggestellt. Das Gesamtbudget liegt bei 3,33 Millionen
Euro, etwa 57.000 Euro Fördermittel stammen aus dem KSI-Programm.

Konkrete Bauvorhaben im Sportbereich

  • Gesamtschule mit Primarstufe Gagarinstraße:
    Neubau mit vier neuen Hallenfeldern (drei zusätzliche Hallenfelder)

  • Gesamtschule Am Schilfhof:
    Sanierung der Turnhalle, Erweiterung um ein zusätzliches Hallenfeld

  • Gesamtschule Leonardo da Vinci (Standort Esplanade):
    Neubau mit vier neuen Hallenfeldern

  • Grundschule Bornim:
    Neubau einer Turnhalle mit einem Hallenfeld

  • Grundschule im Bornstedter Feld (Standort Rote Kaserne Ost):
    Neubau einer Turnhalle mit zwei Hallenfeldern

  • Grundschule Ludwig Renn in Eiche:
    Neubau einer Turnhalle mit zwei Hallenfeldern (ein zusätzliches
    Hallenfeld)

  • Voltaire-Gesamtschule:
    Neubau einer Turnhalle mit zwei Hallenfeldern (zwei zusätzliche
    Hallenfelder)

  • Rosa-Luxemburg-Schule:
    Sanierung der Turnhalle und Erweiterung um ein zusätzliches Hallenfeld

  • Gymnasium Haeckelstraße:
    Neubau einer Turnhalle mit zwei zusätzlichen Hallenfeldern

  • Leibniz-Gymnasium:
    Sanierung der Turnhalle und Erweiterung um ein zusätzliches Hallenfeld

  • Oberschule Theodor Fontane:
    Sanierung der Turnhalle und Erweiterung um ein zusätzliches Hallenfeld

  • Schulstandort am Humboldtring:
    Neubau einer Sporthalle mit zwei Hallenfeldern (zwei zusätzliche
    Hallenfelder)

  • Motor-Sporthalle:
    Sanierung und Erweiterung um ein zusätzliches Hallenfeld

  • Turnhalle Hegelallee:
    Sanierung

Außerdem geplant:

  • Optionen für 12 Hallenfelder bei weiteren Schulneubauten
  • Neugestaltung des Sportplatzes in der Hans-Sachs-Straße
  • Neubau Sportplatz Lerchensteig
  • Sanierung Sportplatz Drewitzer Str.
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