Heiraten in Potsdam beliebter denn je – 1072 Eheschließungen in der Landeshauptstadt

Heiraten in Potsdam (© Landeshauptstadt Potsdam)

Heiraten in der Landeshauptstadt Potsdam ist beliebt: 1072
Eheschließungen haben die Standesbeamtinnen im vergangenen Jahr an
den neun ausgewählten Orten in Potsdam durchgeführt. „Ja zu sagen ist
ein schöner Trend in Potsdam, darüber freue ich mich sehr und wünsche
den Paaren alles Gute“, sagt der zuständige Beigeordnete Mike
Schubert. Im Jahr zuvor hatten sich 1058 Paare in Potsdam das Ja-Wort
gegeben.

Der beliebteste Raum für Eheschließungen ist das Standesamt im
Potsdamer Rathaus. Im Eheschließungsraum im Präsidentenflügel des
Rathauses haben im vergangenen Jahr 697 Paare geheiratet. Beliebtester
Hochzeitsort außerhalb des Rathauses ist erneut das Belvedere mit dem
Maurischen Kabinett auf dem Pfingstberg. 102 Paare wurden dort
standesamtlich getraut. Weitere beliebte Orte sind die Alte Neuendorfer
Kirche Babelsberg (96 Hochzeiten), das Krongut Bornstedt (72), das
Schloss Kartzow (56), das Gemeindehaus Nuthetal (42) sowie die
exklusiven Orte der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. In den
Neuen Kammern gab es im Vorjahr vier standesamtliche Hochzeiten, im
Schloss Lindtstedt zwei. Ein neuer Potsdamer Hochzeitsort ist seit
Oktober 2017 das Urania-Planetarium: Ein Paar hat von dem neuen Angebot
Gebrauch gemacht und unterm Sternenhimmel geheiratet.

„Die Auswahl der Orte, an denen in Potsdam geheiratet werden kann, ist
handverlesen und sehr attraktiv“, sagt Mike Schubert. „Die steigende
Anzahl der Hochzeiten zeigt, dass Potsdam ein schöner Ort zum Heiraten
ist“. Auch Paare aus zahlreichen anderen Städten Deutschlands kamen im
Jahr 2017, um hier den Bund der Ehe zu schließen.

Das Standesamt hat bis zur gesetzlichen Gleichstellung
gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit der Ehe am 1. Oktober
2017 auch 23 gleichgeschlechtliche Paare verpartnert. Nach der
Gesetzesänderung haben 23 Paare geheiratet, 19 davon hatten zuvor
bereits eine Lebenspartnerschaft. „Ich bin sehr froh, dass
gleichgeschlechtliche Paare seit dem Herbst nun endlich auch vor dem
Gesetz als gleichberechtigte Ehepartner anerkannt sind“, sagt Mike
Schubert. „Der Schritt war lange überfällig.“

In Potsdam zu heiraten ist nicht schwer: Die unverbindliche
Reservierung eines Termins ist bereits ab Oktober des Jahres für das
gesamte Folgejahr möglich, auch wenn die Anmeldung der Eheschließung
noch nicht erfolgen kann. Die Anmeldung kann frühestens sechs Monate vor
dem Hochzeitstermin erfolgen. Dann erhält das Paar auch eine
verbindliche Terminbestätigung. Angemeldet werden muss die Eheschließung
immer beim Standesamt des Hauptwohnsitzes, also für Potsdamer Paare in
Potsdam, für nicht in Potsdam wohnende Paare beim jeweiligen
Heimatstandesamt. Danach erfolgt die Anmeldung in Potsdam. Paare, die
nicht in Deutschland wohnen, können sich auch direkt in Potsdam
anmelden.

Alle Informationen auch unter www.potsdam.de/heiraten

Verkehrsprognose für die Woche vom 15. bis 21. Januar 2018

Templiner Straße
Die Templiner Straße ist für die Sanierung der Fahrbahn weiterhin
zwischen Potsdam und Caputh für den Kfz-Verkehr gesperrt. Derzeit
erfolgen die Arbeiten im Bereich zwischen Ortseingang Potsdam und
Kabelfirma ELKa. Eine Umleitung ist über Caputh, Michendorfer-Chaussee
ausgewiesen.
Fußgänger und Radfahrer können innerhalb der gesamten Bauzeit weiterhin
die Templiner Straße nutzen – eine gesicherte Führung wird jederzeit
gewährleistet.

Stahnsdorfer Straße
Die Stahnsdorfer Straße ist in Höhe Rotdornweg für die Herstellung von
Hausanschlüssen voll gesperrt.

Berliner Straße – Nebenfahrbahn
Für die Herstellung von Hausanschlüssen ist die Nebenfahrbahn der
Berliner Straße voll gesperrt.

Aktuelle Informationen zur Verkehrssituation finden Sie auf
www.mobil-potsdam.de

Expertinnen und Experten in eigener Sache gesucht

Noch bis zum 31. Januar können sich interessierte Potsdamerinnen und
Potsdamer mit Behinderung für die Mitgliedschaft im zukünftigen Beirat
für Menschen mit Behinderung bewerben. Angesprochen sind auch alle,
die sich aktiv für die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe
von Menschen mit Behinderung in Potsdam stark machen wollen. Bisher
haben sich 30 Interessierte gemeldet.

„Die Landeshauptstadt Potsdam braucht die Stimme vom engagierteren
Expertinnen und Experten in eigener Sache sowie Unterstützerinnen und
Unterstützer, die sich für die Selbstbestimmung und gleichberechtigte
Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Landeshauptstadt Potsdam
einsetzen“, sagt Christoph Richter, Beauftragter für Menschen mit
Behinderung. „Ich rufe besonders junge Potsdamerinnen und Potsdamer mit
Behinderung zwischen 16 und 25 Jahren auf, sich zu bewerben, damit auch
ihre Bedürfnisse und Interessen in die zukünftige Arbeit des Beirats
einfließen.“

Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung werden am 21. Februar aus
den eingegangenen Bewerbungen die zukünftigen Beiratsmitglieder sowie
deren Nachrücker ausgelost. Anschließend werden die ausgewählten
Kandidatinnen und Kandidaten von der Stadtverordnetenversammlung
offiziell für fünf Jahre benannt.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung ist ein ehrenamtliches,
beratendes Gremium der Landeshauptstadt Potsdam. Es wirkt an politischen
Entscheidungen mit, berät und begleitet die Stadtverwaltung bei
Entscheidungen und ist Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger.

Die Neuaufstellung des Beirats für Menschen mit Behinderung war nötig
geworden, nachdem sich im April 2017 der bisherige Beirat aufgrund
interner Differenzen aufgelöst hatte. In einem öffentlichen
Werkstattverfahren wurden die Aufgaben des zukünftigen Beirates für
Menschen priorisiert sowie die Struktur des Beirates für Menschen mit
Behinderung gemäß den zusammengetragenen Aufgaben angepasst. Darüber
hinaus wurde ein neues Auswahlverfahren durch die Teilnehmenden
bestimmt.

Weitere Informationen zum Beirat für Menschen mit Behinderung und zum
Auswahlverfahren sind unter www.potsdam.de/behindertenbeirat zu finden.

Neue Verbindung zum Uferwanderweg Groß Glienicker See

Neue Verbindung zum Uferwanderweg Groß Glienicker See. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Friederike Herold

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt,
informierte sich heute vor Ort über die neue Wegeverbindung zwischen der
Glienicker Dorfstraße und dem Uferwanderweg am Groß Glienicker See. Mit
den baubegleitenden Pflanzmaßnahmen, die der Beigeordnete tatkräftig
unterstützte, steht der neu geschaffene Verbindungsweg unmittelbar vor
der Fertigstellung. „Die Landeshauptstadt Potsdam hat bereits in der
Vergangenheit immer wieder ihr anhaltendes Interesse bekundet,
Baumaßnahmen im Bereich von Uferwegen immer dann umzusetzen, wenn die
Rahmenbedingungen dies möglich machten. Der Verbindungsweg ist ein
weiterer Beleg für dieses Vorgehen, dem sich die Stadt auch gerade im
Nachgang zur jüngsten Entscheidung der Enteignungsbehörde weiterhin
verpflichtet fühlt“, betont Bernd Rubelt bei der Pflanzaktion.

Der nun auch von der Glienicker Dorfstraße aus erschlossene
Wegeabschnitt liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplans GG Nr. 8b
Bebauungsplan „Teilbereich Dorfstraße 7-9“ und ist über eine
Dienstbarkeit gesichert. Der Stichweg hat eine Breite von 2,00 m und
eine Länge von ca. 50 m bis zum Uferweg. Er schließt mit einer Gabelung
an den bereits vorhandenen Uferwegeabschnitt an. Die Ausführungsarbeiten
zur Wegebaumaßnahme erfolgten in der Zeit vom 22. November bis 18.
Dezember 2017. Offen sind neben den nun begonnenen Pflanzungen noch die
Aufstellung und der Anschluss der Mastleuchte, die den Zugang am Uferweg
schon von weitem kenntlich macht.

Die Baumaßnahme zur Herstellung der Zuwegung zum Uferweg in
Verlängerung der dortigen Privatstraße wird von der Firma Stadtgrün
Potsdam GmbH ausgeführt und planungstechnisch durch das Büro der
Landschaftsarchitekten Bappert und Partner betreut. Die Auftragssumme
beträgt insgesamt 28.500 Euro.

„1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“: Themenwoche im Bildungsforum Potsdam

Vom 20. bis zum 27. Januar findet im Bildungsforum Potsdam die
Themenwoche „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“ statt.

Winter in Potsdam mit Blick auf das Bildungsforum Potsdam (© Landeshauptstadt Potsdam/Johanna Bergmann)

2018 wird Potsdam 1025 Jahre alt: Im Jahr 993 wurde das damalige
Poztupimi erstmalig urkundlich erwähnt. Die Landeshauptstadt feiert den
Stadtgeburtstag mit einer Jahreskampagne, die bewusst den Fokus auf die
Veränderungen im Stadtbild der letzten 25 Jahre seit den
1000-Jahr-Feierlichkeiten im Jahr 1993 legt. Start der Kampagne ist die
Open-Air Fotoausstellung am Bauzaun zwischen Bildungsforum und Landtag,
die im Rahmen von „Unterwegs im Licht“ am 20. Januar 2018 um 16.30 Uhr
eröffnet wird. Als Teil der Jahreskampagne begleitet die Themenwoche im
Bildungsforum das Jubiläum mit Vorträgen, Lesungen und
Diskussionsrunden.

Während der ganzen Woche steht in der Stadt- und Landesbibliothek (SLB)
eine Themeninsel mit Medien rund um das Thema 1025 Jahre Potsdam bereit.
In der Volkshochschule (VHS) können sich die Teilnehmenden des Kurses
„Potsdam seinen Gästen zeigen“ mit der Geschichte, den
Sehenswürdigkeiten oder den Besonderheiten der Stadt bekannt machen.
Die Führung „Hinter den Kulissen“ durch das Haus zeigt, wie das
Bildungsforum dazu beigetragen hat, Potsdams Stadtbild nachhaltig zu
verändern. In der SLB wird das Buch „Der Alte Markt von Potsdam“
von Tobias Büloff präsentiert. Das Buch blättert die wechselvolle
Vergangenheit des Marktes als Schauplatz Potsdamer Stadtgeschichte auf.
Junge Menschen in Potsdam haben auf dem „toleranten Sofa“ in der
Wissenschaftsetage (WIS) etwas zu sagen – eine Diskussionsrunde zum
Thema Demokratie, Partizipation und Mitbestimmung. Die Akademie im
Bildungsforum beschäftigt sich mit Potsdams kirchlichen Landschaften.
Alle Veranstaltungsinformationen zur Themenwoche finden Interessierte
auf
bildungsforum-potsdam.de/themenwoche-1025jahre

Das Bildungsforum Potsdam, das unter seinem Dach die Stadt- und
Landesbibliothek, die Volkshochschule sowie die Wissenschaftsetage
beherbergt, bildet durch sein abwechslungsreiches Angebot im Zentrum der
Stadt einen informativen und spannenden Treffpunkt rund um Bildung und
Wissenschaft für alle Generationen. Lebendig, attraktiv, weltoffen,
fragend und forschend eröffnet das klügste Haus der Stadt eine Vielzahl
an Möglichkeiten, Bildung zu erleben.

Themenwoche „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“
20. bis 27. Januar 2018
Bildungsforum Potsdam, Am Kanal 47, 14467 Potsdam
Eintritt: veranstaltungsabhängig
www.bildungsforum-potsdam.de/themenwoche-1025jahre

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