Vorsicht bei Drohung wegen angeblicher Sammelklagen – Verbraucherzentrale Brandenburg warnt vor aktueller Abzock-Masche

Zahlreiche Verbraucher haben sich in den letzten Tagen aufgrund dubioser Zahlungsaufforderungen an die Verbraucherzentrale Brandenburg gewandt. So verlangt eine „Mainkas Solution Group“ mehrere hundert Euro und droht mit Zwangsvollstreckung oder Pfändung zukünftiger Rentenansprüche. Die Verbraucherzentrale rät, sich nicht unter Druck setzen zu lassen.

Aktuell versetzen Schreiben der „Mainkas Solution Group“ Verbraucherinnen und Verbraucher in Schrecken. Darin wird behauptet, „dass sich in der Bundesrepublik Deutschland mehrere Sammelklagen von verschiedenen Gewinn- und Zeitschriftenverlagen gesammelt haben“. Diese hätten ausstehende Forderungen an die Mainkas Solution abgetreten, weshalb Mainkas das Geld nun bei den Betroffenen eintreiben müsse. Bei Nichtzahlung auf das angegebene rumänische Konto droht das Unternehmen mit Forderung einer noch höheren Summe und erwähnt die mögliche Beauftragung eines Gerichtsvollziehers sowie Zwangsvollstreckung oder Pfändung zukünftiger Rentenansprüche.

Betroffene schilderten jedoch, noch nie etwas von der angeblichen Forderung gehört zu haben. „In diesem Fall raten wir, sich von solchen Schreiben keinesfalls unter Druck setzen zu lassen und die geforderte Summe nicht zu überweisen“, so Michèle Scherer, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Ratsuchende können sich direkt zur persönlichen Beratung an die Verbraucherzentrale Brandenburg wenden:

·         in den Verbraucherberatungsstellen, Terminvereinbarung unter 0331 / 98 22 999 5 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr) oder online unter www.vzb.de/termine,

·         telefonische Beratung unter 09001 / 775 770 (Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr, 1€/min a. d. dt. Festnetz, Mobilfunk abweichend) sowie

·         E-Mailberatung auf www.vzb.de/emailberatung

Grundsätzlich können Verbraucherinnen und Verbraucher Inkassoforderungen außerdem über das Online-Angebot www.inkasso-check.de prüfen.

Werbeanzeigen
1 2 3 91