Termine im Studentischen Kulturzentrum in Potsdam im Oktober

Termine im Oktober 2018 im KuZe

 

Freitag, 12.10., 20 Uhr: Impropedia

Beschreibung:

Die Herausforderung ist komplex: 3 absolute Spezialfragen, gestellt von einem Experten aus Potsdam sollen von ImprospielernInnen beantwortet werden. Was zum Scheitern verurteilt scheint, wird durch die Gunst des Publikums möglich. In vergnüglicher Szenenfolge ringen die Improvisateure um Punkte, mit denen sie sich die Lösungen erkaufen können. Egal wie, am Ende gewinnt das Publikum – einen bunten Theaterabend, spannendes Wissen und einen Einblick in die Potsdamer Expertenwelt dazu.

Showmaster Thomas Jäkel führt bereits seit Juni 2013 an jedem 2. Freitag im Monat durch Impropedia. Eine Show voller improvisierter Szenen und Geschichten inspiriert von den Erzählungen und Ausführungen einer/s Expert/in.

Eintritt frei!

 

Dienstag, 16.10., 18:30 Uhr: Improvisations-Workshop

Beschreibung:

Das Ortsjugendwerk Potsdam lädt zu einem Kennlern-Abend ins KuZe, Hermann-Elflein-Str. 10 in Potsdam, ein.

Das Ortjugendwerk ist ein Zusammenschluss junger Menschen, die sich regelmäßig über politische und gesellschaftliche Themen austauschen und vielfältig betätigen. 

An diesem Abend laden wir zu einem zwei-stündigen Improvisations-Workshop ein. Wir werden uns zunächst mit Spielen und Übungen einigen Techniken der Improvisation auf der Bühne nähern und diese im zweiten Teil in verschiedenen Formaten ausprobieren. Dazu braucht ihr keine Vorkenntnisse – einfach unter ojw.potsdam@gmail.com anmelden, damit wir den Überblick behalten.  

Danach könnt Ihr uns und das Ortsjugendwerk an der Bar des KuZe näher kennenlernen.

Eintritt frei!

 

Dienstag, 23.10., 20 Uhr: Refugee-Theater

Beschreibung:

„Refugees Theater Groups“ wurde vor 3 Jahren ins Leben gerufen. Wir 
wollen den Umgang der Europäischen Union und besonders der deutschen 
Regierung mit Geflüchteten und Migrant_innen darstellen, anprangern 
und bekämpfen. Wir schreiben Szenen, die vom realen Leben der 
Geflüchteten in einem hinterhältigen System inspiriert sind. 

So zum Beispiel: 
Der Asylantrag | Die Abschiebung | Der unverständliche Brief | 
Frontex: Die Mauer | Grenzen: Die Welt zerteilen | Ausländer-behörde | 
Traumatisiert vom System | Moderne Versklavung | Die Geflüchteten 
haben keine Rechte | Die Gesundheitskarte | Warten, Warten, Warten… 

Wir wollen der Öffentlichkeit und der Welt diese Geschichten erzählen. 
Wir möchten einem breiten Publikum die schlimme Situation aufzeigen, 
in der Geflüchtete und Migrant_innen in Europa und besonders in 
Deutschland leben. 

Die Szenen werden auf Französisch aufgeführt, mit deutschen 
Untertiteln. 

Vor und nach dem Theaterstück könnt ihr gern auf ein Getränk oder 
Gespräch beim Pangea-Tresen vorn in der Kneipe vorbeikommen!

Eintritt frei!

 

Freitag, 26.10., 19 Uhr: Intersex Awareness Day – Amnesty Potsdam lädt ein!

Beschreibung:

Intersexualität? Was ist das eigentlich? Was ist das für ein Gesetz zum dritten Geschlecht, das Ende des Jahres in Kraft treten soll? Und was hat das Ganze überhaupt mit Amnesty und den Menschenrechten zu tun?

All diese Fragen und noch viele mehr wollen wir anlässlich des ‘Intersex Awareness Day’ mit euch bei einem gemeinsamen Filmabend klären und diskutieren!
Ab 19 Uhr zeigen wir den neuseeländischen Dokumentarfilm “Intersexion” (2012). Im Anschluss wird es eine kurze Einführung in das Thema durch eine/n Inter*Aktivist*in und eine offene Diskussionsrunde geben.

Eintritt frei!

 

 

Samstag, 27.10., 20 Uhr: Schneller Vorlauf – Fast forward – ein internationales Jugend-Kunst-Projekt

Beschreibung:

Alles bewegt sich immer schneller. Immer weniger Zeit zum nachdenken. Zum fühlen. Der technologische Fortschritt ist schneller, als viele folgen können, aber was ist mit den Jugendlichen? Wie erleben sie diesen Wirbelwind? Schaffen sie es, einen Moment zu finden, um ihre Emotionen anzuschauen – oder gibt es dafür auch keine Zeit? Wie sehen sie sich als Menschen, wenn sie einen “Zeitraffer” -Knopf drücken und die Zukunft erreichen könnten? 
Dies ist ein Gedankenaustausch, der dritte Teil der Begegnung von Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren aus Spanien, Frankreich und Deutschland. Mit der Sprache des Theaters, mit den Mitteln des Zirkus, mit Musik, Video und Tanz werden wir dem Publikum zeigen, was wir in diesem “schnellen Vorlauf” gefunden haben.
Eine Veranstaltung des Offenen Kunstvereins (OKeV).

Eintritt frei!

 

Dienstag, 30.10., 20 Uhr: Filmabend „3 Räume der Melancholie“ (2004)

Beschreibung:

Der Fachschaftsrat Slavistik lädt ein zu Filmschau und Podiumsdiskussion: 

“3 Räume der Melancholie” (2004) von Pirjo Honkasalo

Die Republik Tschetschenien ist eine autonome Teilrepublik der Russischen Föderation im nördlichen Kaukasus. In den 1990er und frühen 2000er Jahren wurde sie Schauplatz zweier verheerender Kriege, in denen die Moskauer Zentralmacht tschetschenische Bestrebungen nach Unabhängigkeit mit Gewalt niederschlug. Die außerordentliche Brutalität des Konfliktes und die hohe Zahl ziviler Opfer führte im In- und Ausland zu massiver Kritik am Vorgehen Moskaus. Als es Anfang der 2000er Jahre entsprechend der Doktrin des “Krieges gegen den Terror” neue Feinde zu bekämpfen galt, gelang es der russischen Regierung, ihr Vorgehen in Tschetschenien als ihren Beitrag in dieser Sache umzudeklarieren.  Die Stimmen des Protestes wurden leiser.

Die Tschetschenien-Kriege haben nachhaltige Auswirkung auf die tschetschenische- und russischsprachige Literatur. Die Folgen für Beteiligte sowie Betroffene sind bis heute in Politik, Gesellschaft und Kultur spürbar. In Tschetschenien wächst eine Generation heran, für die von Geburt an der Krieg Alltag bedeutet.

Die finnische Regisseurin Pirjo Honkasalo dokumentierte in den frühren 2000er Jahren das Heranwachsen eben dieser Generation mit der Kamera. Ihr Film “3 Räume der Melancholie” folgt Jungen, die in einer Kadettenschule nahe Sankt Petersburg zur neuen militärischen Elite des Landes erzogen werden, und einer Tschetschenin, die sich um die verwaisten Kinder der tschetschenischen Hauptstadt Grosny bemüht. Da in Deutschland nie für den Verleih vorgesehen, wird der Film in Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt. Begleitet wird der Abend von einem Gespräch mit Dr. Nina Frieß, ehemalige Mitarbeiterin am Institut für Slavisitk, die die Veranstaltung um eine kultur- und literaturwissenschaftliche Perspektive ergänzen wird. Denn Tschetschenien ist bei Weitem nicht erst seit den 1990er Jahren ein wiederkehrendes Motiv der russischen Kultur.

Eintritt frei!

 

 

Alle Veranstaltungen finden statt im:

Studentisches Kulturzentrum Potsdam [KuZe]

Hermann-Elflein-Str, 10

14467 Potsdam

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