Kläranlage Potsdam-Nord nicht Ursache für grünes Wasser im Weißen See

Aufmerksame Bürger informierten die Energie und Wasser Potsdam (EWP) gestern Nachmittag über sehr grünes Wasser im Weißen See, dem Einleitgewässer der Kläranlage Potsdam-Nord. Hinweise gingen vor Ort und bei der Netzleitstelle Wasser der EWP sowie bei der Feuerwehr ein. Aus diesem Anlass wurden sofort und außerplanmäßig die Reinigungsprozesse zusätzlich kontrolliert und der ordnungsgemäße Betrieb der Anlage festgestellt. Der Klärwerksbetrieb erfolgt bestimmungsgemäß und deutlich unterhalb der erlaubten Grenzwerte für die Einleitung in das Gewässer. Der Betrieb wird regelmäßig kontrolliert.

Was das sprunghafte Algenwachstum im Weißen See ausgelöst hat, ist bislang noch unklar. Die Vermutung liegt nahe, dass die witterungsbedingt hohen Wassertemperaturen und fehlende Strömung das Phänomen ausgelöst haben. Die EWP als Klärwerksbetreiber hat vorsorglich eine Probenahme vom Ablauf der Kläranlage sowie des augenscheinlich algenhaltigen Seewassers veranlasst, um den Sachverhalt aufzuklären. Diese Proben werden gegenwärtig analysiert. Gegen 20:22 Uhr wurde außerdem die Feuerwehr durch die Netzleitstelle Wasser der EWP auf Nachfrage informiert, dass das Klärwerk ordnungsgemäß funktioniert und bereits eine Sonderbeprobung veranlasst hat.

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