Berufsschulen zukunftssicher gestalten: Brandenburgischer Handwerkskammertag übergibt Resolution an Bildungsministerium

Potsdam/Cottbus/Frankfurt (Oder). Eine zukunftsweisende Sicherung der Berufsschulstandorte in Brandenburg fordert der Handwerkskammertag des Landes Brandenburg. Ausbildungsbetriebe und deren Auszubildende sind auf eine langfristige stabile und bedarfsgerechte Schulstruktur angewiesen. Eine entsprechende Resolution wurde im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung des Handwerkskammertages des Landes Brandenburg an die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Britta Ernst, am gestrigen Montag, den 10. September, in Frankfurt (Oder) überreicht.

 

Mit Blick auf das Gelingen der dualen Ausbildung müsse auch der Lernort Berufsschule als Garant für eine erfolgreiche Ausbildung und damit der Fachkräftesicherung in den Fokus gerückt werden. Während sich der praktische Teil der Ausbildung dem technologischen Wandel permanent anpasse und Investitionen tätige, brauche es auch für die Berufsschulstandorte die entsprechenden Instrumente, um diese zu sichern. Ausbildungsbetriebe und ihre Auszubildenden sind auf eine langfristige stabile und bedarfsgerechte Schulstruktur angewiesen, um Berufsausbildung im Handwerk und den Wirtschaftsstandort Brandenburg zu stärken, betonte Kammertagspräsident Robert Wüst.

 

Die Resolution fordert u.a. die Sicherstellung der materiellen Basis, der permanenten Investition in moderne und berufsrelevante Technologien und digitale Infrastruktur. Das Handwerk fordert zudem die Einführung einer eigenständigen Berufsschullehrer-Ausbildung in Brandenburg, um auch hier dem Lehrermangel entgegenzuwirken. Auch der Ausbau von Mobilitätskonzepten für Auszubildende ist Bestandteil der Forderungen des Handwerks.

 

Gleichzeitig begrüßte der Brandenburgische Handwerkskammertag die vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg (MBJS) geplante Erarbeitung einer Studie zur „Situation der öffentlichen beruflichen Schulen und der Rahmenbedingungen für ihre künftige Entwicklung im Land Brandenburg“ und bot seine ausdrückliche Unterstützung bei der Begleitung an.

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