Landtagspräsidentin Britta Stark freut sich über die Einladung zum Chanukkafest

Auf Einladung der Jüdischen Gemeinden Potsdam und Brandenburg, des Israelitischen Kultusgemeindebunds Potsdam und des Landesverbands-West der Jüdischen Kultusgemeinden in Brandenburg entzündet Landtagspräsidentin Britta Stark am 12. Dezember um 17:00 Uhr auf dem Steubenplatz gemeinsam mit Landesrabbiner Nachum Pressman, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Potsdam, Michail Tkach und dem Vorsitzenden der Synagogengemeinde Potsdam, Ud Joffe das erste Licht am Chanukka-Leuchter.

Landtagspräsidentin Stark würdigte die Einladung als Zeichen freundschaftlicher Verbundenheit. Wörtlich sagte Stark: “Ich freue mich, dass wir Chanukka zusammen feiern können, ein Fest, das für Zuversicht steht und für Hoffnung. Ein Zeichen für Hoffnung und Zuversicht ist es auch, dass Juden hier in Potsdam und in Brandenburg wieder mit uns leben wollen und sich gemeinsam mit uns einsetzen für eine freiheitliche und friedliche Gesellschaft. Juden haben unser Land geprägt – im Handwerk, in der Wirtschaft, in der Wissenschaft, Kunst und Politik – bis zur Shoa, bis die Europäischen Juden durch die Nationalsozialisten ermordet wurden. Das werden wir nie vergessen. Wir werden nicht aufhören, die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Wir werden auch nicht aufhören, uns zu fragen, was zu diesen Verbrechen geführt hat, und was zu tun ist, damit Antisemitismus und Hass in unserem Land nie wieder Raum finden. Danke, dass wir Chanukka mitfeiern dürfen. Ich wünsche uns allen, dass das Chanukka-Licht leuchtet für ein gutes Miteinander, für Menschlichkeit und Solidarität – bei uns in Brandenburg und überall in der Welt.

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