FDP-Chef wirbt in Potsdam für eine Republik der Chancen

Christian Lindner wirbt für eine Republik der Chancen

Vor rund 400 Studierenden der Universität Potsdam sprach FDP-Chef Christian Lindner am Donnerstagabend über liberale Zukunftsideen. „Wir brauchen den Mut, Strukturen in Frage zu stellen.“, sagte Lindner, der auf Einladung der Liberalen Hochschulgruppe zu Gast war. „Junge Menschen sollten lernen wie die Welt ist – nicht wie sie einmal war“.

Wichtigste Voraussetzung sei es, das Bildungssystem auf die Höhe der Zeit zu bringen. „Wenn wir im Weltmaßstab mitspielen wollen, dann ist unser altbackener Bildungsföderalismus Teil des Problems und nicht Teil der Lösung“, warnte Lindner. Er plädierte zudem für einen neuen Gründergeist, auch in Schulen und Universitäten. Wichtig sei die Einführung des Schulfachs Wirtschaft und die verstärkte Kommunikation positiver Unternehmensvorbilder im Land.

 

Grüne überkleben Wahlplakate der Liberalen

Der Wahlkampf zum Studierendenparlament an der Uni Potsdam scheint mit harten Bandagen ausgetragen zu werden. Wegen Beschädigung von Wahlplakaten und Beleidigung prüft die Liberale Hochschulgruppe (LHG) derzeit rechtliche Schritte. Laut Sprecher Daniel Anders haben Personen aus den Reihen der Liste “Grüner Campus” in der Nacht zum Montag Plakate überklebt, beschmutzt und beschädigt. “Dieses Verhalten ist unfassbar und mit demokratischen Werten nicht vereinbar. Die Verantwortlichen müssen zur Rechenschaft gezogen werden.” so Anders.

 

AStA der Uni Potsdam agiert gegen Interessen der Studierenden

Die Jungen Liberalen Potsdam (JuLis) kritisieren den Allgemeinen Studierenden-ausschusses (AStA) der Universität Potsdam für seine ablehnende Haltung gegenüber dem Hasso-Plattner-Institut (HPI). In seiner Pressemitteilung vom 11. April 2017 spricht dieser gar davon, dass die Universität Potsdam durch die Angliederung des HPI zu einer „Ausbildungsfabrik“ für die Industrie verkomme.

„Die Äußerungen des AStA sind unangemessen und zeigen, dass ein großer Teil der Studierendenschaft dort schlicht nicht vertreten ist. Denn wer am Campus Griebnitzsee studiert und lebt, der ist dankbar für die Verdienste des Mäzen Hasso Plattner und seine Leistungen um den Wissenschafts-Standort Potsdam“ konstatiert Matti Karstedt, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Brandenburg und selbst Student an der Universität Potsdam. „Dass der AStA ausgerechnet den Stifter des Museum Barberini als Lobbyisten und Feind der Geisteswissenschaften darstellt, zeigt, wie lächerlich die Kritik ist“ so Karstedt weiter.
Wirtschaft für qualitative Lehre unerlässlich

Am Hasso-Plattner-Institut können die Studierenden neueste Techniken einsetzen, in modernen Laboren arbeiten und auf ein breites Netzwerk zugreifen – dank Unterstützung der Wirtschaft. Für die Jungen Liberalen gilt die Vernetzung von Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft daher als erstrebenswert. Sie sichert eine Qualität und Exzellenz der Lehre, welche die öffentliche Hand nicht bieten kann.

50. Landeskongress der Jungen Liberalen Brandenburg in Cottbus

Am vergangenen Wochenende, vom 24. bis 25.09.2016, haben sich die Jungen Liberalen (JuLis) Brandenburg zu ihrem 50. Landeskongress in Cottbus im Familienhaus der Jugendhilfe versammelt.

Ab 11:00 Uhr am Samstagvormittag waren Interessenten und Neumitglieder zu einem gemeinsamen Frühstück mit erfahrenen Mitgliedern geladen. Bei diesem Frühstück wurde die Verbandsstruktur der Jungen Liberalen anschaulich erklärt und es gab die Möglichkeit mit den Mitgliedern kleinere Diskussionen zu aktuellen politischen Themen zu führen.

Um 13:00 Uhr begann der Landeskongress und nachdem kleine Formalitäten, wie die Wahl des Tagungspräsidiums und des Schriftführers geklärt waren, hat der Landesverband Brandenburg zunächst die frei gewordenen Stellen im Landesvorstand neu besetzt. Als nächster Tagesordnungspunkt haben sich die beiden Brandenburger Spitzenkandidaten, Axel Graf Bülow und Linda Teuteberg, für die Bundestagswahl 2017 vorgestellt und jeder hatte die Möglichkeit seine Fragen an die Kandidaten zu stellen.

Im Anschluss begannen die JuLis mit der Antragsberatung. Es wurden Anträge aus den Bereichen ÖPNV, Straßenverkehr, Jugendschutz, Tierschutz, Bildung und zu alltäglichen Themen der Politik vorgestellt, ausführlich diskutiert und anschließend wurde darüber abgestimmt, ob die JuLis Brandenburg diesen Antrag als Gemeinsame Zielsetzung nehmen wollen oder nicht. Hervorzuheben ist, dass bei diesem 50. Landeskongress alle anwesenden Gäste ein Rederecht zu allen Anträgen hatten. Nach einer erfolgreichen Beratung, bei der 15 von 27 eingereichten Anträgen angenommen wurden, endete der 50. Landeskongress der Jungen Liberalen Brandenburg am Sonntag um 12:00 Uhr.

 

Marie Richter