Wir sind eins – JuLis Brandenburg gegen Schüleraustausch Ost/West

Der neue Präsident der Kultusministerkonferenz, Helmut Holter (LINKE), hat einen innerdeutschen Schüleraustausch vorgeschlagen. Ostdeutsche Jugendliche sollen den Alltag mit ihren westdeutschen Altersgenossen tauschen – und umgekehrt. Matti Karstedt, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Brandenburgs, erteilt dem eine Absage:

»Mit der Forderung zeigt Herr Holter vor allem, dass er die Jugendlichen von heute nicht kennt und völlig unterschätzt. Wer zehn Jahre nach dem Mauerfall geboren wurde, der mag zwar Unterschiede zwischen Brandenburg und Bayern erkennen, aber auch nicht mehr als zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Saarland.

In der jungen Generation besteht die Mauer im Kopf nicht, weil sie nie da war. Es sei denn, Herr Holter will sie nun schaffen. Solch ein Vorschlag im Jahr 28 nach der Wiedervereinigung offenbart höchstens einen Blick in die Denke der Linkspartei.«

„BER2020 delayed”

Der Eröffnungstermin des „Flughafens Berlin-Brandenburg International“ wurde erneut verschoben. Der neue Termin jetzt: Oktober 2020. Doch auch dieser Eröffnungstermin scheint nicht so sicher zu sein, wie es der Aufsichtsrat des BERs verspricht. Laut TÜV sind die Mängel im Hauptterminal so gravierend, dass eine Errichtung eines Ersatzterminals in Schnellbauweise in Betracht gezogen wird, damit der Flughafen „fristgerecht“ eröffnet werden kann.

Die Jungen Liberalen Brandenburg sehen darin große Probleme für das gesamte Land. „Für die Menschen in unserer Region bedeutet die never-ending-story des BERs nicht nur eine Einschränkung ihrer Mobilität, sondern es behindert auch unsere regionalen Unternehmen, in der globalisierten Welt mitzuhalten“, kritisiert Matti Karstedt, Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Brandenburg.

Schuld an der Misere sind laut Karstedt jene Politiker, die entschieden, das Großbauprojekt nicht von einem spezialisierten Unternehmen umsetzen zu lassen. Karstedt dazu: „Damit tragen diese Landesregierungen auch die Verantwortung für die Milliarden an Steuergeldern, die der BER mehr kostet und die stattdessen in unsere Schulen und KiTas hätten investiert werden können.“ Karstedt hält private Unternehmen für geeigneter, um Großbauprojekte umzusetzen: „Politiker sind keine Experten für Großbauprojekte wie den BER. Die Experten sitzen in den spezialisierten Unternehmen und nicht in Parlamenten. Die Politik muss endlich aus diesen Fehlern lernen und sich nach der Vergabe des Bauauftrages aus der Umsetzung der Projekte heraushalten. Außerdem muss es möglich sein, dass sich private Investoren an der Finanzierung solcher Großbauprojekte beteiligen dürfen, wodurch die Kosten für die Steuerzahler reduziert und öffentliche Gelder sinnvoller ausgegeben werden können.“

Rekord-Regierung: Unterrichtsausfall auf Zehn-Jahres-Hoch

Das Potsdamer Bildungsministerium teilte am Montag auf Anfrage mit, dass die Zahl der ersatzlos ausgefallenen Unterrichtsstunden im vergangenen Schuljahr 2016/2017 mit 2,1 Prozent den höchsten Wert seit zehn Jahren erreicht hat. So entfielen 255127 Unterrichtsstunden ersatzlos.

Die Jungen Liberalen Brandenburg nehmen dies zum Anlass für scharfe Kritik an der Bildungspolitik der Landesregierung. „Die Landesregierung blieb zu lange untätig. Jahrelang steuerte sie sehenden Auges auf den heute eklatanten Lehrermangel zu. Jetzt sind die Schülerinnen und Schüler die Leidtragenden“, meint Matti Karstedt, Landevorsitzender der Jungen Liberalen Brandenburg.

Die Jungen Liberalen fordern deshalb eine Lehrerausbildungsoffensive für das Land. „Das Einstellen von Quereinsteigern kann nur eine Übergangslösung sein. Um in Zukunft den Lehrerbedarf decken zu können, muss Brandenburg mehr Lehrerinnen und Lehrer ausbilden. Momentan geschieht das nur an der Universität Potsdam. Wir brauchen mehr Ausbildungsstandorte im Land“, ergänzt Karstedt. Interessenten für ein Lehramtsstudium gibt es laut Karstedt genügend: „Die meisten Lehramtsstudiengänge an der Universität Potsdam sind NC-beschränkt. Es gibt also mehr Bewerber als Studienplätze. Das Land muss endlich mehr Geld in die Lehrerausbildung investieren, um die Ausbildungskapazitäten zu erhöhen. Sonst wird die Landesregierung ihren eigenen Rekord bald erneut brechen.“

FDP-Jugend wählt neuen Landesvorstand (Brandenburg)

JUNGE LIBERALE BRANDENBURG WÄHLEN NEUEN VORSTAND

Quelle : Fotos – Junge Liberale Brandenburg e. V.

Die FDP-Jugendorganisation “Junge Liberale” hat am vergangenen Samstag in Teltow einen neuen Landesvorstand gewählt. Dabei wurde der 20jährige Student Matti Karstedt einstimmig im Amt bestätigt. Unterstützung erhält er dabei durch seine Stellvertreter Laura Schieritz (Presse), Martin Pfisterer (Programmatik) und Eric Vohn (Organisation). Komplettiert wird der Vorstand durch den Schatzmeister Zyon Braun, sowie die Beisitzer Isabelle Schmechta, Jeff Staudacher, Jonas Kober und Jasmin Richter.

Dem Kongress wohnte auch Hans-Peter Goetz bei, welcher Ortsvorsitzender der FDP-Teltow ist und am 24. September in der potsdam-mittelmärkischen Stadt als Bürgermeister kandidiert. Ebenso war Axel Graf Bülow, seines Zeichens Landesvorsitzender der Freien Demokraten, vor Ort, um mit den Nachwuchs-Politikern ins Gespräch zu kommen.

Die Jungen Liberalen haben in Brandenburg circa 100 Mitglieder. Sie sind die offizielle Jugendorganisation der FDP, jedoch finanziell, organisatorisch und personell unabhängig von ihr. Bei den Jungen Liberalen setzen sich junge Menschen im Alter von 14 bis 35 Jahren für die größtmögliche Freiheit des Einzelnen und einen humanistischen Liberalismus ein.

50. Landeskongress der Jungen Liberalen Brandenburg in Cottbus

Am vergangenen Wochenende, vom 24. bis 25.09.2016, haben sich die Jungen Liberalen (JuLis) Brandenburg zu ihrem 50. Landeskongress in Cottbus im Familienhaus der Jugendhilfe versammelt.

Ab 11:00 Uhr am Samstagvormittag waren Interessenten und Neumitglieder zu einem gemeinsamen Frühstück mit erfahrenen Mitgliedern geladen. Bei diesem Frühstück wurde die Verbandsstruktur der Jungen Liberalen anschaulich erklärt und es gab die Möglichkeit mit den Mitgliedern kleinere Diskussionen zu aktuellen politischen Themen zu führen.

Um 13:00 Uhr begann der Landeskongress und nachdem kleine Formalitäten, wie die Wahl des Tagungspräsidiums und des Schriftführers geklärt waren, hat der Landesverband Brandenburg zunächst die frei gewordenen Stellen im Landesvorstand neu besetzt. Als nächster Tagesordnungspunkt haben sich die beiden Brandenburger Spitzenkandidaten, Axel Graf Bülow und Linda Teuteberg, für die Bundestagswahl 2017 vorgestellt und jeder hatte die Möglichkeit seine Fragen an die Kandidaten zu stellen.

Im Anschluss begannen die JuLis mit der Antragsberatung. Es wurden Anträge aus den Bereichen ÖPNV, Straßenverkehr, Jugendschutz, Tierschutz, Bildung und zu alltäglichen Themen der Politik vorgestellt, ausführlich diskutiert und anschließend wurde darüber abgestimmt, ob die JuLis Brandenburg diesen Antrag als Gemeinsame Zielsetzung nehmen wollen oder nicht. Hervorzuheben ist, dass bei diesem 50. Landeskongress alle anwesenden Gäste ein Rederecht zu allen Anträgen hatten. Nach einer erfolgreichen Beratung, bei der 15 von 27 eingereichten Anträgen angenommen wurden, endete der 50. Landeskongress der Jungen Liberalen Brandenburg am Sonntag um 12:00 Uhr.

 

Marie Richter