Magischer Duftzaun zur Abschreckung von Wildschweinen in Ludwigsfelde

Vergrämungsarbeiten gegen Wildschweine
 
Magischer Zaun zur Abschreckung des Wildes
 
Die aufgewühlten Rasenflächen im Aktiv-Park und rund um den Westverbinder sind noch immer deutlich zu erkennen. Keiler, Bachen und Frischlinge wühlen sich seit Wochen an vielen Stellen im Stadtgebiet durch den Boden, um tierisches Eiweiß in Form von Maden und Würmern zu finden.
 
„Wildschweine werden zu einem großes Problem“, stellte Bürgermeister Andreas Igel bereits im Oktober in der Stadtverordnetenversammlung fest. Über Abwehrmaßnahmen sei man bereits zu diesem Zeitpunkt mit den größten Vermietern wie der LWG und der Märkischen Heimat in Kontakt getreten.
 
In der vergangenen Woche wurden nun Vergrämungsmittel ausgebracht. Dabei wurde eine Art magischer Zaun zwischen Lärmschutzwand und Karl-Liebknecht-Straße geschaffen. Auf der südlichen Seite entlang des Westverbinders wird diese Maßnahme in den nächsten Tagen weitergeführt.
 
Kleine Metallplättchen wurden mit wenigen Metern Abstand an Bäumen befestigt. Diese Plättchen klappern, blenden und haben einen sehr markanten und unangenehmen Geruch. Diese duftende Barriere soll das Wild davor abschrecken, ins Stadtgebiet vorzudringen und Schaden anzurichten.
 
Das Vergrämungsmittel wurde Seitens der Stadt Ludwigsfelde angeschafft und von den Jagdpächtern ausgebracht. Die Stadt Ludwigsfelde weist darauf hin, dass es in der Nähe der angebrachten Plättchen unangenehm riechen kann. Es wird darum gebeten, die Plättchen nicht zu berühren, dies könnte Hautirritationen hervorrufen, oder gar zu entfernen.
 
Werbeanzeigen
1 2 3 375