#Stahnsdorf: Neue Horizonte für Sputendorf – Spatenstich für Radweg nach Struveshof

Rund 1,7 Kilometer lange Wegeverbindung zum nächstgelegenen Regionalbahnhof wird bis
voraussichtlich Ende November befestigt / Schnelle Anbindung zum BER, nach Berlin-Mitte und Potsdam
Gemeinsam mit dem Ludwigsfelder Bürgermeister Andreas Igel und Sputendorfs Ortsvorsteher Dr. RolfDenis
Kupsch setzte Bürgermeister Bernd Albers am 21. September 2018 den ersten Spatenstich für den
neuen Radweg zwischen Sputendorf und Struveshof. Auch einige Bürger aus Sputendorf und
Schenkenhorst, den südlichsten Ortsteilen der Gemeinde Stahnsdorf, wohnten dem Ereignis bei, das am
südlichen Ausbauende Sputendorfs in der Straße der Freundschaft feierlich begangen wurde.
„Für Sputendorf eröffnen sich mit dieser Wegeverbindung neue Horizonte. Neben der Sanierung des
Bürgerhauses ist dies sicher der wichtigste Meilenstein des Jahrzehnts für die dortige Ortsentwicklung.
Die Anbindung an die Regionalbahn 22 via Struveshof ist für die Sputendorfer ähnlich wertvoll, wie es
eine Verlängerung der S 25 für die Stahnsdorfer wäre“, sagt Bürgermeister Bernd Albers.
Ausbauziel ist es, den vorhandenen Weg zwischen Sputendorf und Ludwigsfelde-Struveshof zu
befestigen, der gleichzeitig die kürzeste Verbindung beider Orte darstellt. Es handelt sich dabei um eine
Trasse, die sowohl als Wirtschaftsweg für landwirtschaftliche Fahrzeuge dienlich als auch der
touristischen Entwicklung förderlich sein wird, etwa für Radfahrer und Skater.
Der Wirtschaftsweg mit einer Gesamtlänge von 1690 Metern beginnt in Sputendorf am Befestigungsende
der Straße der Freundschaft, verläuft in südlicher Richtung und endet am befestigten Sputendorfer Weg
im Ludwigsfelder Ortsteil Struveshof.

Er ist derzeit zu zwei Dritteln unbefestigt und wird mit einer Breite von 3,50 Metern im Tiefeinbau und
mit Asphaltbefestigung ausgebaut. Auf rund 540 Metern Länge wird der vorhandene zweistreifige
Betonplattenbelag zuvor komplett zurückgebaut. Beidseitig der Asphaltbefestigung erfolgt schließlich die
Anordnung von 0,50 Meter breiten befahrbaren Banketten.
Die Kosten für Planung und Bau betragen insgesamt rund 340.000 Euro, wovon die Gemeinde Stahnsdorf
zwei Drittel übernimmt, Ludwigsfelde das übrige Drittel.
Der Vorschlag zum Bau eines Radweges bzw. kombinierten Rad-/Wirtschaftsweges stammt übrigens aus
2015. Im Rahmen der Beteiligung zum damaligen Stahnsdorfer Bürgerhaushalt war er mit 190 Stimmen
der am drittstärksten votierte Vorschlag.

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