Brandenburg punktet bei Touristen mit guter Qualität

Schon mehr als sechs Millionen Übernachtungen im ersten Halbjahr 2018

 

Potsdam. Die märkische Tourismusbranche hat im ersten Halbjahr 2018 erneut deutlich zugelegt: Von Januar bis Juni kamen 2,3 Millionen Mehrtagesbesucher nach Brandenburg – das sind 4,2 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. Die Gäste buchten mehr als sechs Millionen Übernachtungen und damit 4,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. (Exakt verzeichnet die Statistik 2.333.300 Gäste mit 6.051.900 Übernachtungen).

„Brandenburg ist ein attraktives Reiseziel, das mit seiner Vielfalt bei den Urlaubern ankommt – bei Wanderern und Radtouristen ebenso wie bei Kulturliebhabern oder Kanuten“, sagte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber zu den vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg dokumentierten Zahlen. „Natürlich hat uns im ersten Halbjahr 2018 auch das gute Wetter in die Hände gespielt“, so Gerber weiter. „Darüber hinaus setzt sich aber auch der Trend der vergangenen Jahre fort, dass die Betriebe mit guter Qualität bei den Gästen punkten und sich dadurch erfolgreich am Markt behaupten“, hob der Minister hervor. „Die Entwicklung des Brandenburg-Tourismus vollzieht sich mittlerweile seit Jahren ganz kontinuierlich – mit stetig steigenden Besucher- und Übernachtungszahlen. Das ist für uns eine gute Motivation, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen und das Reiseland Brandenburg als Qualitätsstandort weiter zu profilieren“, sagte Minister Gerber.

Mit einem Anteil von 4,2 Prozent an der märkischen Bruttowertschöpfung ist der Tourismus in Brandenburg inzwischen sogar ein stärkerer Wirtschaftsfaktor als im Bundesdurchschnitt (3,9 Prozent). „Die Branche sichert 7,5 Prozent der Beschäftigten in Brandenburg den Arbeitsplatz, insbesondere auch im ländlichen Raum“, sagte der Minister.

Informationen zur Statistik:

 

Spitzenreiter in der Beliebtheitsskala waren im ersten Quartal der Spreewald (347.400 Gäste), das Seenland Oder-Spree (326.300) und Potsdam  (258.800). Die Landeshauptstadt verzeichnete damit auch den stärksten Zuwachs im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 (+12,3 Prozent).

Bei den Übernachtungen führt das Seenland Oder-Spree die Liste mit 1.016.100 Übernachtungen an, gefolgt von Spreewald (873.600) und Ruppiner Seenland (639.600).

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