Staatssekretärin Anne Quart diskutierte mit Schülerinnen und Schülern aus Potsdam über die Zukunft Europas

Im Rahmen der von „Europa der Bürger e.V.“ konzipierten bundesweiten Reihe “Europa vor Ort entdecken” diskutierten heute im Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) 40 Schülerinnen und Schüler des OSZ II und der „Johanna Just-Schule“ aus Potsdam und die Europastaatssekretärin Quart zu vielfältigen Entwicklungen in Europa.

In ihren einführenden Worten verwies die Staatssekretärin darauf, dass die europäische Politik den brandenburgischen Alltag der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig beeinflusst. “Gerade in Zeiten, in denen die europäische Integration diskutiert wird, bedarf es eines erlebbaren Nutzens für die Menschen in den regionalen Räumen. Auch Brandenburg profitierte von den beträchtlichen Finanzhilfen für strukturschwache Regionen. Seit 1990 hat Brandenburg fast 10 Milliarden Euro von der EU erhalten.“, so Quart. Und weiter, “die europäische Gemeinschaft muss um eine gemeinsame Sozial- und Arbeitsmarktpolitik erweitert werden“.

In der anschließenden Diskussion ging es unter anderem um die Gründe für eine antieuropäische Stimmung in einigen Teilen der Bevölkerung, den Auswirkungen des Brexit und den konkreten Projekten europäischer Förderung in Potsdam, wie das PIK.

Das PIK ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, seine Grundfinanzierung von ca. 11 Millionen Euro im Jahr stammt je zur Hälfte vom Bund und vom Land Brandenburg. Hinzu kommt noch einmal eine ähnliche Summe an Drittmitteln, welche das Institut im Wettbewerb mit anderen Einrichtungen einwirbt. Ein Großteil davon stammt aus Förderprogrammen der Europäischen Union, zum Beispiel der 4,4 Millionen Euro teure Hochleistungsrechner wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

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