Mehrwegbecher auf dem Campus – Gratis Kaffeeausschank von Studentenwerk und Landeshauptstadt Potsdam

Der Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam, Peter Heiß, und die Leiterin des Bereichs Marketing der Landeshauptstadt Potsdam, Dr. Sigrid Sommer, schenken am Dienstag, 16.01.2018, von 12 bis 13 Uhr Fairtrade-Kaffee auf dem Campus Griebnitzsee aus (Haus 6, Kaffeebar „Die Bohne“). Alle, die an diesem Tag ihr Heißgetränk im Mehrwegbecher trinken, bekommen eine Gratisfüllung. „Wir freuen uns über die Initiative des Studentenwerks, Mehrwegbecher einzuführen und damit den unnötigen Pappbechermüll auf dem Campus und in der Stadt zu reduzieren“, betont Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Die Landeshauptstadt Potsdam sieht das als Ansporn für jedensich zukünftig noch stärker für ein sauberes Potsdam einzusetzen.“

 

Bereits im August 2017 hatte das Studentenwerk seine Preise in den Mensen und Cafeterien angepasst. Seitdemsparen die Gäste der Mensen und Cafeterien jeweils 10 Cent, wenn sie sich das Heißgetränk im eigenenMehrwegbecher zapfen. 25.000 Pappbecher wurden seitdem eingespart. Mit den studentenwerkseigenen Bambus- und Thermobechern wird seit vergangenem Herbst zudem auch eine attraktive To Go-Variante angeboten, von denen an den Hochschulen bislang etwa 550 Stück im Umlauf sind. „Mit den bisherigen Maßnahmen reduzieren wir die Berge an Pappbechern, von denen bislang allein 1.500 Stück täglich in unseren Mensen und Cafeterien im Umlauf waren“, resümiert Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam. „Aber allein schaffen wir das nicht, sondern nur gemeinsam. Daher möchten wir zusammen mit der Landeshauptstadt Potsdam all jenen Danke sagen, die sich schon jetzt für ein nachhaltiges und sauberes Potsdam einsetzen. Alle anderen wollen wir im Rahmen unseres gratis Kaffeeausschanks motivieren, noch umweltbewusster zu leben.“

„Einwegverpackungen landen leider zu Hauf in Grünanlagen, auf Straßen und Wegen. Das ist ein Ärgernis für alle. Beschwerden über Müll im Stadtgebiet gibt es im Maerker-Portal, bei Kundenbefragungen und bei den Voten zum Bürgerhaushalt. Aktionen zur Müllvermeidung, wie des Studentenwerks Potsdam, sind wichtige Bausteine für die Kampagne ‚Unser Potsdam‘. Sie tragen auf lokaler Ebene dazu bei, dass sich Bewohner und Touristen wohler fühlen. Global betrachtet sind wir alle aufgefordert, unseren Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten. Deutschlands pro-Kopf-Erzeugung an Plastikmüll liegt höher als im Durchschnitt der EU. Das ist alarmierend“, erläutert Dr. Sigrid Sommer.

Die gemeinsame Aktion des Studentenwerks Potsdam und der Stadt Potsdam findet am Dienstag, 16.01.2018 zwischen 12 und 13 Uhr in der Kaffeebar „Die Bohne“ (Campus Griebnitzsee der Universität Potsdam, Haus 6) statt. Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam und Dr. Sigrid Sommer, Leiterin des Bereichs Marketing derLandeshauptstadt Potsdam, schenken kostenlose Heißgetränke in Mehrwegbechern aus. Fotos von der Aktion können vor Ort gemacht werden.

Über das Studentenwerk Potsdam

Das Studentenwerk Potsdam ist ein moderner, leistungsstarker Dienstleister. Es kümmert sich um die sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Belange von über 30.000 Studierenden an der Universität Potsdam, der Fachhochschule Potsdam, der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF, der Technischen Hochschule Brandenburg und der Technischen Hochschule Wildau.

Zu seinen Aufgaben gehören zum einen die Bereitstellung von preiswertem Essen und kostengünstigem Wohnraum als auch die Durchführung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Zum anderen bietet es soziale sowie psychotherapeutische Beratung an, vermittelt Studierendenjobs und fördert studentische Kulturprojekte.

Vegan schlemmen in der Mensa Am Neuen Palais – Studentenwerk Potsdam erhält 2 vegane Sterne bei PETA-Umfrage

Es ist das erste Mal gewesen, dass sich das Studentenwerk Potsdam an der Umfrage der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland beteiligt hat – mit Erfolg. Denn zwei vegane Sterne erhält es beim Ranking für seine Mensa Am Neuen Palais. „Wir sind stolz auf diese Anerkennung“, freut sich Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam. „Außerdem spornt es uns an, zukünftig noch mehr für diese tier- und auch klimafreundliche Ernährungsweise anbieten zu können.“

 

Mindestens ein veganes Mittagsgericht montags bis donnerstags während des Semesters, Soja-Milch für den FairTrade-Kaffee, vegane Pasta von der Beelitzer Nudelwerkstatt sowie weitere vegane Gerichte in einem der fünf Essen: Mit diesem vielfältigem Angebot holte sich die Mensa Am Neuen Palais die Anerkennung als eine der „vegan-freundlichsten Mensen Deutschlands“.

Wer neugierig geworden ist, wie eine ausgezeichnete Mensa vegan kocht und täglich für über 1.100 Studierende und Bedienstete vielfältiges Essen zubereitet, ist herzlich zum Mensa-Backstage am 25.10.2017 um 9 Uhr in die Mensa Am Neuen Palais eingeladen. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Die fünf weiteren Mensen des Studentenwerks in Potsdam, Wildau und Brandenburg an der Havel haben ebenfalls täglich mindestens ein veganes Mittagessen im Angebot. Den Weltvegantag am 01.11.2017nimmt das Studentenwerk zudem zum Anlass, um in allen Mensen mehrere vegane Gerichte aufzutischen. So stehen auf dem Speiseplan: Nudeln all’arrabiata mit gerösteten Mandelstiften, Sojageschnetzeltes mit buntem Reis und Rote-Bete-Salat sowie Mini-Kartoffelklöße in veganem Pesto verde, dazu zarter Salatmix mit gerösteten Sonnenblumenkernen.

Was das Studentenwerk Potsdam ansonsten täglich an Kulinarischem bietet, finden Sie unter:www.studentenwerk-potsdam.de/speiseplan

Geld sparen beim Müll vermeiden – Studentenwerk Potsdam führt neuen Mehrwegbecher ein

Aus zertifiziertem Bambus, zu 95 % biologisch abbaubar, modernes Design: Das ist der neue Mehrwegbecher, den das Studentenwerk Potsdam diese Woche in seinen Mensen und Cafeterien einführt.
„10 Cent Rabatt gibt es außerdem bei jedem Kauf eines Heißgetränks, wenn die Studierenden unseren oder ihren eigenen Mehrwegbecher mitbringen“, erklärt Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam. „Angenehmer lässt sich wirklich kein Müll reduzieren!“

 

Dies ist der nächste Schritt im Kampf gegen die Pappbecher, von denen täglich rund 1.500 Stück im Müll landen. Bereits zum 01.08.2017 hatte das Studentenwerk seine Preise in den Mensen und Cafeterien angepasst. Seitdem bezahlen die Studierenden jedes Mal 10 Cent weniger, wenn sie sich das Heißgetränk im eigenen Mehrwegbecher zapfen. „Der Rabatt kommt sehr gut an, denn knapp 5.000 Studierende haben ihn bisher genutzt“, erläutert Peter Heiß. Da scheint es nur logisch, einen eigenen Mehrwegbecher einzuführen, zumal der Bambusbecher Sieger bei einer Umfrage unter Studierenden war. Er wird zum Selbstkostenpreis von sechs Euro verkauft.

Kopf braucht dringend Dach – Studentenwerk Potsdam fordert bezahlbaren Wohnraum für Studierende

Das neue Semester hat noch nicht einmal begonnen, und es haben sich bereits 2.852 Studierende für einen Wohnheimplatz beim Studentenwerk Potsdam (SWP) beworben. Eigentlich erfreulich, wenn das Team vom Bereich Wohnen nicht wüsste, dass es aktuell nur noch sehr wenige freie Plätze anbieten kann. „Seit Jahren bemühen wir uns, neuen Wohnraum in Potsdam, Wildau und Brandenburg an der Havel zu schaffen und unseren Altbestand zu sanieren, um mehr als derzeit 9 % der Studierenden mit kostengünstigem Wohnraum versorgen zu können“, erläutert Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam (SWP). „Dabei sind wir aber finanziell auf das Land angewiesen. Allein schaffen wir das nicht!“

 

Konkret heißt das: Rund 20 Millionen Euro für den Neubau sowie rund
15 Millionen Euro für die Sanierung bestehender Gebäude! Um dieser dringenden Forderung Gehör zu verschaffen, beteiligt sich das SWP an der Kampagne „Kopf braucht Dach – Wohnraum für Studierende. Bezahlbar.“. Diese wurde vom Deutschen Studentenwerk initiiert, in dem die 58 Studentenwerke in Deutschland zusammengeschlossen sind.

Im Rahmen der Kampagne hat das Studentenwerk Potsdam Anschreiben und Regionalbroschüren mit den Forderungen an die Wahlkreisabgeordneten und Landtagsparteien verschickt. Darin bekräftigt es zudem die Forderung aller Studentenwerke nach einem Hochschulsozialpakt. „Wir können dem Deutschen Studentenwerk nur zustimmen: Denn wenn Bund und Länder gemeinsam die Zahl der Studienplätze erhöhen, müssen sie auch gemeinsam die Wohnheimkapazitäten ausbauen und den Wohnheimbestand sichern“, so Heiß.

Hintergrund

„Wie ist die Lage in Potsdam, Wildau und Brandenburg an der Havel?“

Die durchschnittliche Miete eines Wohnheimplatzes vom Studentenwerk Potsdam beträgt 233 Euro. Per 19.09.2017 stehen 2.833 Wohnheimplätze für 30.400 Studierende in Potsdam, Wildau und Brandenburg an der Havel bereit. Das entspricht einer Versorgungsquote von 9 %.

Lieber Mehrweg nehmen – Studentenwerk Potsdam erhöht Preise für Pappbecher

Studentenwerk Potsdam erhöht ab 1.8. Preise für ToGo-Becher

Wer seinen eigenen Mehrwegbecher mitbringt, spart 10 Cent beim Kauf eines Heißgetränks in den Mensen und Cafeterien des Studentenwerks Potsdam. Denn ab Monatsbeginn gelten neue Preise. Somit wird der Griff zum ToGo-Pappbecher 10 Cent teurer. „Das ist nur ein weiterer logischer Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit“, erklärt Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerkes Potsdam. „Wir können es einfach nicht mehr vertreten, dass täglich ca. 1.500 Pappbecher nach fünf Minuten Genuss im Müll landen.“

 

Seit Jahren schon ist das Studentenwerk Potsdam bestrebt, ökologischer zu handeln. So hat es die Verpackungen in seinen hochschulgastronomischen Einrichtungen stark reduziert, indem nicht mehr jedes Baguette oder Stück Kuchen in Folie eingewickelt wird. Zudem arbeitet das Studentenwerk eifrig daran, Ende des Jahres seinen eigenen Mehrwegbecher einzuführen. Eine Umfrage unter den Studierenden läuft dazu aktuell auf Facebook. Ferner achtet es bereits beim Einkauf für die Großküchen darauf, möglichst frische, regionale und weitestgehend saisonale Lebensmittel zu beziehen.

 

„Mit dem neuen Preismodell für Heißgetränke motivieren wir auch gern zur Entschleunigung im Studienalltag“, erläutert Heiß. „Denn wer in unseren Mensen und Cafeterien zur Porzellantasse greift und dort verweilt, bezahlt nicht nur den altbekannten Preis, sondern gewinnt innere Ruhe und mehr Gelassenheit.“