Leuchtende Momente in der Wissenschaftsetage

Unterwegs im Licht
Leuchtende Momente in der Wissenschaftsetage

 

Am Samstag, den 20.01.2018 von 10:00 bis 20:00 Uhr hält die Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam, im Rahmen der Veranstaltung „Unterwegs im Licht“, für Groß und Klein ein leuchtendes Programm bereit. Neben der Fotoausstellung „Arktische Landschaften“ von der Potsdamer Designerin und Künstlerin Geertje Jacob, reisen die Besucher um 11 Uhr zum nördlichsten zivilen Dorf der Welt, Ny-Ålesund auf Spitzbergen, das im Winter von rund 30 Wissenschaftlern bewohnt wird. In der Vortragsreihe „Potsdamer Köpfe“ berichtet der Polarforscher Dr. Roland Neuber, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Abteilung Atmosphärische Zirkulationen, wie es ist, an einem Ort zu leben, der drei Monate lang im Dunkeln versinkt und ob Rentier Rudolph und seine Freunde vorbeikommen. Der Vortrag kostet 5 Euro Eintritt; Schüler und Studierende sind frei.

Wer lieber auf Entdeckungsreise gehen und Licht ins Dunkel des Bildungsforums bringen möchte, sollte die Spezialführung in der Zeit von 11:00 bis 12:30 Uhr nicht verpassen: Interessierte schauen hinter die Kulissen der Stadt- und Landesbibliothek (SLB), der Volkshochschule (VHS) sowie der Wissenschaftsetage (WIS) und bekommen spannende Einblicke in das klügste Haus der Stadt und in Bereiche, die der Öffentlichkeit in der Regel nicht zugänglich sind. Der Eintritt ist frei; Anmeldung unter: 0331.2892018.

Um 13 Uhr und um 14 Uhr gibt es eine kostenfreie Führung zur Dauerausstellung FORSCHUNGSFENSTER auf Deutsch und Arabisch. Wem gehört das Meer? Wie stabil kann Glas sein? Wie groß ist das Universum? Diese und weitere Fragen beantwortet die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins proWissen Potsdam und geben einen Einblick in Forschungsprojekte der Brandenburgischen Wissenschaftslandschaft.

 

Ab 15 Uhr gibt es ein Bastelangebot für die jüngere Generation. Unter dem Motto „Licht to go“ faltet die Wissenschaftlerin und Künstlerin Dr. Franziska Schwarz mit Kindern Origami-Teelichthalter. So entsteht in der Wissenschaftsetage ein Lichtermeer. Die selbst gebastelten Lichtquellen können dann in den eigenen vier Wänden die Räume erhellen. Der Eintritt ist frei.

Im Anschluss daran, in der Zeit von 17:00 bis 20:00 Uhr, haben die Gäste die Möglichkeit, über den Dächern von Potsdam das Farbenspiel der Potsdamer Mitte zu bewundern. Wenn es draußen dunkel ist und die Stadtmitte im Lichterglanz erstrahlt, können die Besucher der Wissenschaftsetage über die Dachterrasse des Bildungsforums schauen (Zugang nicht barrierefrei) und die Illuminationen bei Glühwein und heißem Apfelsaft genießen (Getränke sind kostenpflichtig).

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Foto © NASA und ESA

Wegmarken Potsdamer Demokratie – Neue Veranstaltungsreihe in der Landeshauptstadt

Das Jahr 2018 ist ein besonderes Gedenkjahr mit Wegmarken der kommunalen Demokratieentwicklung sowie im überregionalen, europäischen Kontext. Die Einführung der kommunalen Selbstverwaltung im Jahr 1808, die bürgerliche Revolution 1848 und die Ausrufung der „Deutschen Republik“ am 9. November 1918 stehen dabei im besonderen Fokus der Potsdamer Demokratieentwicklung. Sie markieren wichtige Zäsuren, Umbrüche und Diskurse.

Im Rahmen der Jahreskampagne der Landeshauptstadt „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“ hat sich eine Arbeitsgemeinschaft aus Akteuren der Potsdamer Stadtgesellschaft  zusammengefunden und gemeinsam die Veranstaltungsreihe „Wegmarken Potsdamer Demokratie“ konzipiert. Diese beleuchtet während des Jahres 2018 und darüber hinaus mit Gesprächs- und Begegnungsrunden, Vorträgen, Ausstellungen und Führungen die Potsdamer Demokratieentwicklung. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich zusammen aus:

• Autonomes Frauenzentrum Potsdam e. V.

• Berlin-Brandenburgische Auslandsgesellschaft e. V.

• Brandenburgische Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH

• Filmmuseum Potsdam

• Französisch-Reformierte Gemeinde in Potsdam

• Landeshauptstadt Potsdam

• Neues Potsdamer Toleranzedikt e. V.

• proWissen Potsdam e. V.

• Stiftung Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam

• Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße

• Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam e. V.

Mit der Einführung der Preußischen Städteordnung im Jahre 1808 als Teil des Stein-Hardenberg’schen Reformwerkes sollten die Bürger einer Stadt ihre Angelegenheiten selbst bestimmen können. Die Preußische Städteordnung bahnte den Weg für die Selbstverwaltung der Städte und bestimmte das Verhältnis von Staat und Stadt neu. Die Potsdamer Bürger, freilich noch ein kleiner Kreis und in großer Abhängigkeit zur Krone stehend, konnten in der Folge die Stadtverordneten-versammlung wählen und erhielten einen aus der Bürgerschaft bestehenden Magistrat.

In der bürgerlichen Revolution von 1848 wurde der Ruf nach politisch-gesellschaftlicher Partizipation in großen Bevölkerungsschichten lauter und entlud sich in einem europaweit ausgreifenden Kampf für Freiheit und demokratische Grundrechte. Auch auf das königstreue und konservative Potsdam griff die Revolution über. Der prominenteste Potsdamer Freiheitskämpfer war Maximilian Dortu, der am 31. Juli 1849 bei Freiburg aufgrund seines Kampfes gegen die preußischen Truppen in der Badischen Revolution standrechtlich erschossen wurde.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Abdankung von Kaiser Wilhelm II. wurde 1918 die „Deutsche Republik“ ausgerufen werden. Das Jahr 1918 bedeutete eine prägende Zäsur für die einstige Residenz- und Garnisonstadt, wurde doch nicht nur das preußische Kronvermögen beschlagnahmt, sondern auch der Garnisonstatus entscheidend eingeschränkt. Innerhalb der Entwicklung demokratischer Teilhabe erlangten 1918 auch Frauen das Wahlrecht.

Die in der Weimarer Zeit gestellten demokratischen Weichen führten indes in die in den 1920er Jahren tobenden bürgerkriegsähnlichen Zustände und schließlich ab 1933 in die nationalsozialistische Diktatur, deren Beginn in Potsdam symbol- und bildträchtig mit dem „Tag von Potsdam“ verbunden ist.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die DDR-Regierung den „Geist von Potsdam“ durch symbolische Akte brachial zu beseitigen. Zu den symbolträchtigsten Aktionen dieses „Bildersturms“ gehörte 1968 die Sprengung der Hof- und Garnisonkirche.

In der Bezirkshauptstadt Potsdam formierte sich am Ende der 1980er-Jahre der Widerstand gegen das nach dem Zweiten Weltkrieg in Ostdeutschland installierte DDR-System stark heraus. Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Umweltschutz und Stadtgestaltung (Argus) 1988 wurden in Potsdam der aktive Einsatz für Umweltschutz und Stadterhalt mit bürgerschaftlich-politischem Engagement verknüpft, der eine wichtige Etappe für die folgende „friedliche Revolution“ im Herbst 1989 in Potsdam darstellte.

Der Diskurs um bürgerschaftliches Engagement und gesellschaftliche Teilhabe wie auch die Frage nach einem toleranten Zusammenleben wird seither in Potsdam äußerst kontrovers und lebhaft diskutiert. Einen wichtigen Impuls erhielt die Debatte 2008 mit dem „Neuen Potsdamer Toleranzedikt“, das an das historische „Edikt von Potsdam“ aus dem Jahr 1685 anknüpft.

Die Veranstaltungsreihe „Wegmarken Potsdamer Demokratie“ fokussiert besonders die Jahre 1808 bis 1989 und wirft ebenso einen Blick auf die weitere demokratische Entwicklung in der Stadt. Ziel ist es, diesen Wandel/Prozess in Potsdam durch die Vielfältigkeit der kostenfreien Veranstaltungen einem größtmöglichen Publikum zugänglich zu machen. Das Format verbindet Diskussionen und Vorträge mit besonderen Führungen. Ein Flyer fasst die Veranstaltungen des 1. Halbjahres zusammen.

Ansprechpartnerinnen:

Dr. Sigrid Sommer                                                    Dr. Dagmar Grütte

Bereichsleiterin                                                         Geschäftsführung

Landeshauptstadt Potsdam                                   Neues Potsdamer Toleranzedikt e.V.

– Der Oberbürgermeister –

Bereich Marketing

Rathaus

Friedrich-Ebert-Straße 79/81                                 Gutenbergstraße 62

14469 Potsdam                                           14467 Potsdam

Telefon: 0331/ 289-1270                                         Telefon: 0331/ 583-95503

Telefax: 0331/ 289-3310

E-Mail: marketing@rathaus.potsdam.de            E-Mail: dagmar.gruette@potsdamer-toleranzedikt.de

Informationen und weitere Veranstaltung zur Jahreskampagne:

https://www.potsdam.de/1000-jahre-und-ein-vierteljahrhundert-1025-jahre-potsdam

Geschichte(n) am Bauzaun – Preview der Open-Air-Ausstellung an der ehemaligen Fachhochschule

Am Mittwoch, den 10. Januar um 12:30 Uhr geht es bei der Veranstaltungsreihe Lunchpaket um visuelle Veränderungen im Potsdamer Stadtbild. Im Lunchpaket, die kluge Mittagspause im Bildungsforum, gewährt Kurator Dr. Johannes Leicht einen exklusiven Einblick in die Ausstellung „Geschichte(n) am Bauzaun“, die erst am 20. Januar bei der Veranstaltung „Unterwegs im Licht“ feierlich eröffnet wird.

Vom 20.01. bis zum 31.12.2018 zeigt die 132m lange Open-Air-Fotoausstellung am Bauzaun der ehemaligen Fachhochschule in der Potsdamer Mitte „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“ Stadtgeschichte. Anhand ausgewählter Fotos erläutert Dr. Leicht Schlaglichter der Historie: Den Wandel der Landeshauptstadt und die Stadtstimmung in den letzten 25 Jahren.

Die Veranstaltung ist das Intro zur Themenwoche „1000 Jahre und ein Vierteljahrhundert“ vom 20. bis 27. Januar 2018 im Bildungsforum.

Beim Lunchpaket präsentieren die Stadt- und Landesbibliothek (SLB), die Volkshochschule Potsdam (VHS) sowie die Wissenschaftsetage (WIS) an jedem zweiten Mittwoch im Monat um 12:30 Uhr ein Mittagspausenprogramm mit kulturellen und kulinarischen Häppchen aus den Bereichen Musik, Lesung, Bewegung sowie Wissenschaft und Gesellschaft.

| 10. 01. 2018 | 12:30 – 13:15 Uhr

| Bildungsforum Potsdam | EG, Veranstaltungssaal
| Dr. Johannes Leicht, Kurator der Ausstellung „Geschichte(n) am Bauzaun“
| Eintritt: 5,00 Euro, inklusive Imbiss


Foto: Dr. Johannes Leicht © privat

Veranstaltungen Februar 2018 in der Wissenschaftsetage im Bildungsforum

Dauerausstellung FORSCHUNGSFENSTER

Auf 300 qm zeigt die Ausstellung FORSCHUNGSFENSTER spannende wissenschaftliche Forschungsprojekte aus Potsdam und Brandenburg. Die Fenster der sieben Ausstellungskuben geben einen Einblick in die reale Welt der Forscher und Entwickler und laden den Betrachter ein, mitzudenken und zu fragen. Entdecken Sie 27 Fragen, zahlreiche Filme und einzigartige Objekte.

| WIS | 4. OG
| Eintritt: frei
| Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00-18:00 Uhr | Sa 10:00-14:00 Uhr

Jeden Donnerstag | 10:00 – 10:30 Uhr
Führung | Einblick in das FORSCHUNGSFENSTER
| WIS | 4. OG
| Eintritt: frei

Ausstellung | „Die Zukunft liegt im Wasser“
07.02. – 02.03.2018

Klimaerwärmung, Eisschmelze, Meeresspiegelanstieg: Liegt die Zukunft vieler Küstenregionen im Wasser? Beeinflussen Algen das Klima? Der Plastikmüll unserer Zivilisation treibt als Rest einer vergangenen Zukunft buchstäblich im Wasser. Die Ausstellung präsentiert spannende und außergewöhnliche Bilder aus Potsdamer und Brandenburger Forschungsprojekten.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – „Meere und Ozeane“.

| WIS | 4.OG | Flurbereich
| Eintritt: frei

Jeden Mittwoch | 10:00 – 11:30  und 11:30 – 13:00 Uhr
Dialog in Deutsch | Gesprächsrunden für Erwachsene mit Migrationshintergrund

In angenehmer Atmosphäre werden zu vorgegebenen oder freigewählten Themen Deutschkenntnisse verbessert, die deutsche Sprache trainiert sowie vertieft und es können Kontakte geknüpft werden. Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler kommen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ins Gespräch.

| WIS | 4. OG
| Seminarraum Gundling
| Eintritt: frei

Mittwoch | 14.02.2018 |17:30–19:00 Uhr
Vortragsreihe | Philosophische Köpfe | „Unser Wohlstand und Euer Hunger. Was sollten wir gegen die Armut in der Dritten Welt tun?“ “

Von den derzeit fast acht Milliarden Menschen auf unserer Welt leiden 795.000.000 Hunger. Das ist schockierend. Gleichzeitig verteilt sich mehr als die Hälfte des Weltvermögens auf ein Prozent der Weltbevölkerung. Das ist ungerecht. Deshalb sollten wir eigentlich alle die globale Ungerechtigkeit bekämpfen, insofern wir nicht selbst unter Armut und Mangel leiden.

Wie weit aber muss unser Einsatz gehen? Antworten darauf gibt Prof. Dr. Marie-Luise Raters in einem interaktiven Vortrag und stellt provokante philosophische Positionen zur Diskussion.

| Wissenschaftsetage | 4. OG | Raum Süring
| Prof. Dr. Marie-Luise Raters, Universität Potsdam
| Eintritt: 5,00 Euro | Schüler und Studenten frei

Samstag | 17.02.2018 |11:00–12:30 Uhr
Vortragsreihe | POTSDAMER KÖPFE | Woher kommt die Angst vor dem Wolf

Der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland erweckt bei vielen Menschen Angst und Unbehagen. Bilder von blutigen Schafen, empörte Bauern am Mahnfeuer und Politiker im Wahlkampf heizen die Stimmung gegen eine Tierart auf, die den Menschen schon lange begleitet. Von den Anfängen der Beziehung Wolf – Mensch bis heute ergründet Dr. Ina Pokorny, Naturkundemuseum Potsdam, im Vortrag die Kulturgeschichte des Wolfes und fragt, ob die heutige Angst noch zeitgemäß ist und wie wir ihr begegnen sollten.

│ WIS | 4.OG | Raum Süring
│ Dr. Ina Pokorny, Naturkundemuseum Potsdam
│ Eintritt: 5,00 Euro │ Schüler und Studierende frei

Donnerstag │ 22.02.2018 │ 18:00 – 19:30 Uhr
Vortragsreihe HIS WIS – Historische Seiten der Wissenschaft | „Aus Zwei mach Eins: Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften“

Das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (ZMSBw) zählt heute 60 Forschende aus den Wissenschaftsbereichen Geschichte, Politologie, Soziologie, Staatswissenschaft, Theologie und Medizin. Doch wo liegen die Anfänge? Wie und warum kam es 2013 zur Verschmelzung des 1957 aufgestellten Militärgeschichtliche Forschungsamts (MGFA) und des 1974 gegründeten Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr (SOWI). Oberstleutnant Dr. Harald Fritz Potempa und Dipl.-Päd. Katrin Hentschel, wissenschaftliche Mitarbeiter am ZMSBw, werfen einen Blick auf die wechselvolle Geschichte des Hauses und auf Wissenschaft und Forschung im Auftrag der Bundeswehr.

│ WIS | 4.OG | Raum Süring
│ Oberstleutnant Dr. Harald Fritz Potempa und Dipl.-Päd. Katrin Hentschel, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
│ Eintritt: 5,00 Euro │ Schüler und Studierende frei

Frostige Zeiten im Bildungsforum – Von Expeditionen ins Eis und arktischen Landschaften

Am Samstag, den 9. Dezember um 11:00 Uhr, ist Prof. Wilfried Korth, Beuth Hochschule für Technik in Berlin, als Potsdamer Kopf zu Gast in der Wissenschaftsetage im Bildungsforum und berichtet im Vortrag u.a. über das Ausmaß der klimabedingten Veränderungen am kilometerdicken Eispanzer auf Grönland. Seit 2002 beobachten Forscher, dass sich das Inlandeis im südlichen Grönland dramatisch verändert. Insgesamt fünfmal hat eine Expeditionsmannschaft auf Skiern eine fast 700 km lange Strecke hochpräzise vermessen. Die Höhenver­änderungen in einigen Bereichen sind enorm – teilweise mehr als drei Meter jährlich und sie vergrößern sich weiter. Korth selbst, Professor für Vermessungskunde, war an zahlreichen Expeditionen beteiligt.

Im Anschluss an den Potsdamer Kopf eröffnen um 12:30 Uhr Prof. Korth und die Fotografin Geertje Jacob die Ausstellung „Arktische Landschaften“. Die Fotos der Potsdamer Designerin und Künstlerin Jacob zeigen Formen arktischer Landschaften und das spezielle Wesen arktischen Lichts. Sie archivieren den flüchtigen Charakter der Materialien Eis und Schnee und spiegeln damit auch die stete Veränderung dieser besonderen Orte wieder. Frau Jacob gestaltet ihre künstlerischen Projekte in enger Zusammenarbeit mit wissenschaftlicher Forschung und erlebt dabei abenteuerliche Situationen in einer außergewöhnlichen Umgebung.

Die Ausstellung ist eine Kooperation zwischen Geertje Jacob, Iceploration e.V. und der Landeshauptstadt Potsdam Koordinierungsstelle Klimaschutz und kann vom 9.12.2017 bis 31. Januar 2018 in der Wissenschaftsetage kostenfrei besucht werden.

| 9.12.2017 | 11:00 – 12:30 Uhr
| Potsdamer Köpfe „Expeditionen ins Eis – Klimawandel in Grönland“
| Prof. Wilfried Korth, Beuth Hochschule für Technik in Berlin
| Wissenschaftsetage | 4. OG, Raum Volmer
| Eintritt: 5,00 Euro | Schüler und Studierende frei
| Parallel findet in der Kinderwelt der Stadt- und Landesbibliothek ein kostenloses Vorleseprogramm für Kinder statt.

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Foto: Prof. Wilfried Korth © privat

| 9.12.2017 | 12:30 – 13:30 Uhr
| Ausstellungseröffnung| „Arktische Landschaften“
| Wissenschaftsetage | Flurbereich
| Ausstellungsdauer: 09.12.2017 – 31.01.2018
| Eintritt: frei

Ausstellung_Arktische Landschaften©Geertje Jacob

Foto: Arktische Landschaft © Geertje Jacob

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