Anfassen erwünscht – Neue Ausstellungselemente im Tropenwald der Biosphäre Potsdam

Die große Tropenwelt ist das absolute Highlight für kleine und große Besucher in der Biosphäre Potsdam. Eine besondere Faszination üben die tropischen Regenwälder mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt aus. Warum dieser Lebensraum so bedeutungsvoll für die Menschen ist, erfahren Besucher auf anschauliche Weise in der Permanentausstellung der Biosphäre Potsdam.

In den vergangenen Monaten wurden die Neuinszenierung und die Erweiterung der Ausstellungsmodule geplant. Kai Meyer, Kopf der Potsdamer Firma Wildholz Spielgeräte (www.wildholzspiel.com) und seine Mitarbeiter, fertigten die einzelnen Komponenten der neuen Ausstellungsmodule. Das Team der Hamburger Agentur für Ausstellungsdesign Kunstraum GfK mbH vivid exhibitions (www.kunstraum-gfk.de), konzipierte im Vorfeld die Gestaltung der neuen Elemente. Was sofort ins Auge fällt, ist die eigensinnige Struktur der Pavillonwände. Die einzelnen Wände sind in sogenannte Voronoi-Zellen zerlegt. Diese Struktur steht als leuchtendes Beispiel für die Optimalität natürlicher Konstruktionen und findet sich vielerorts in der Natur wieder, zum Beispiel in der Form der Bienenwaben.

Die fertigen Ausstellungsmodule bereichern ab dem 20. April die Biosphäre Potsdam. Schon am Wasserfall stimmt das inhaltlich und gestalterisch überarbeitete Weltkartenboard auf die Besonderheiten tropischer Wälder ein und nimmt dabei auch die einheimischen Wälder in den Blick.

Drei Pavillons leiten die Besucher durch die verschiedenen Stockwerke des Regenwaldes und vermitteln anhand anschaulicher Grafiken und vieler Mitmach-Stationen die Besonderheiten im jeweiligen Teil des Regenwaldes.

„Die Besucher, ob jung oder alt, aktiv in die Ausstellung mit einzubeziehen, hat bei der Entwicklung neuer Ausstellungseinheiten oberste Priorität“, sagt Susanne Schilling, Ausstellungsgestalterin in der Biosphäre Potsdam. Beim inhaltlichen Konzept legte sie besonderes Augenmerk auf spielerische Wissensvermittlung, bei der Anfassen ausdrücklich erwünscht ist. Interaktionsmöglichkeiten anhand von analogen und digitalen Hands-On-Stationen, die Zweisprachigkeit, kontrastreiche Grafiken sowie die Vermittlung über das Zwei-Sinne-Prinzip, machen die Ausstellungsinhalte für ein breites Publikum erfahrbar.

Nach der Attraktivierung der Unterwasserwelt und der Ausstellung „Geniale Natur“ ist mit den neu gestalteten Pavillons eine moderne thematische Einheit rund um die Welt der tropischen Regenwälder und Ozeane entstanden.

Planung und Design: Friedo Meger, Kunstraum GfK mbH vivid exhibitions

Inhaltliches Konzept: Susanne Schilling, Ausstellungsgestaltung Biosphäre Potsdam

Konstruktion und Montage: Kai Meyer, Wildholz Spielgeräte, Potsdam

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