Noch 10 Tage Max-Baur-Ausstellung im Potsdam Museum

Noch bis zum 26. August 2018 zeigt das Potsdam Museum in den klimatisierten Ausstellungsräumen die Ausstellung Potsdam, ein Paradies für meine Kamera. Max Baur. Fotografie.

Max Baur, Ruinen des Alten Rathauses und des Palastes Barberini 1946-1948 © Lichtbild-Archiv Max Baur

In der letzten Kuratorenführung wird Judith Granzow am 23. August, um 18 Uhr einen Überblick über das Schaffen Baurs geben.

(Um Anmeldung unter 0331 289 6868 wird gebeten.)

Potsdam ist „ein Paradies für meine Kamera“, schwärmte der Fotograf Max Baur (1898–1988), als er 1934 in die Havelstadt kam. Baurs Blick galt dem harmonischen Zusammenspiel aus Architektur und Natur, der Idylle und erhabenen Ästhetik der einstigen preußischen Residenzstadt.

Wie kein anderer steht Baurs Name für das historische Stadtbild Potsdams, das im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und durch nachfolgende städtebauliche Entwicklungen verändert wurde.

Neben populären Ansichten der Potsdamer Mitte sowie des Parks und des Schlosses Sanssouci sind unbekanntere Bildmotive und Sujets zu sehen, die das vielseitige Schaffen Baurs spiegeln. Ob Stadtansichten, Landschaftsaufnahmen, Aufnahmen architektonischer Details, Werbefotografien, Natur- und Pflanzenstudien oder Porträts – in all seinen Arbeiten zeigt sich, dass Baur nach fotografischer Perfektion strebte.

Die Ausstellung im Potsdam Museum stellt das Gesamtwerk und den Lebensweg des gebürtigen Bayern vor, der seine Laufbahn als gelernter Buchhändler und fotografischer Autodidakt begann und 1953 seine Wahlheimat als „Potsdam-Fotograf“ verließ; eine Biografie, die durch die Weltkriege und die politischen Regime des 20. Jahrhunderts geprägt wurde.

Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Lichtbild-Archiv Max Baur sowie dem Bundesarchiv.

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