Warten auf Dunkelheit, Warten auf Licht: Gedenken an den „Prager Frühling“ 1968

Im Rahmen des europäischen Kulturerbejahres „Europa in Brandenburg und Brandenburg in Europa“ gibt es in der Nagelkreuzkapelle am 22. August um 19 Uhr eine Lesung tschechischer Texte mit Musik.

Vor 60 Jahren wollte die Reformbewegung  des “Prager Frühling”  in der damaligen Tschechoslowakei einen “Sozialismus mit menschlichem Antlitz” in Gang setzen. Dass Panzer und Truppen der “sozialistischen Bruderstaaten” dies unterbanden, verfolgte die restliche Welt mit Entsetzen. Literaten, die sich mit dem “Prager Frühling” solidarisierten, erhielten Schreibverbot oder kamen ins Gefängnis.

In der Nagelkreuzkapelle, Breite Str. 7, 14467 Potsdam, gedenkt man amMittwoch, 22. August, 19 Uhr, dieser Ereignisse. Pfrn. Cornelia Radeke-Engst und Klaus Büstrin lesen Texte der tschechischen Schriftsteller Lenka Reinerová (* 1916, ✝ 2008), und Ivan Klíma (* 1931). Christiane Starke begleitet die Lesung auf dem Violoncello. Titelgebend ist der Roman von Ivan Klíma „Warten auf Dunkelheit, Warten auf Licht“. Der Eintritt ist frei.

Bereits.um 18 Uhr lädt Kathrin Deisting in der Nagelkreuzkapelle zum wöchentlichen Friedensgebet ein.

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