13. Landeskonferenz „Telematik im Gesundheitswesen“ am 28. Februar in Potsdam

Was die Digitalisierung im Gesundheitswesen jetzt braucht

Wie kann Cybersicherheit gelingen? Welche ethischen Fragen wirft die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung auf? Und wie steht es um den Ausbau einer digitalen Infrastruktur im Land Brandenburg? Diese und weitere aktuelle Fragen bestimmen die 13. Telematik-Landeskonferenz. Am Mittwoch, 28. Februar, werden dazu an der Universität Potsdam rund 200 Teilnehmer und Experten aus Versorgung, Wissenschaft, Forschung, Politik und Wirtschaft erwartet.

 

Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden werden auf dem Uni-Campus Griebnitzsee außerdem aktuelle Entwicklungen im Bereich Health-IT gezeigt. Veranstalter der Konferenz ist die Telemed-Initiative Brandenburg e.V., die unter anderem von der AOK Nordost unterstützt wird. Eine Vielzahl von Akteuren steht derzeit im Wettbewerb, innovative, digitale Produkte auf den Gesundheitsmarkt zu bringen. Dabei werden immer wieder Fragen danach gestellt, welche Hindernisse bei der Entwicklung genommen werden müssen, aber auch wie weit Digitalisierung überhaupt gehen darf.

Fragen der Ethik: Vor diesem Hintergrund beleuchtet Professor Steffen Augsberg, Mitglied des Deutschen Ethikrats, in seiner Keynote die ethischen Fragen, die sich aus der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung ergeben. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Entwicklungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen durch klare Vorgaben flankiert werden müssen, die zum einen die für Innovationen notwendige Freiheit zulassen, zum anderen aber auch ganz klar einen ethischen Rahmen setzen. Die Stellungnahme des Deutschen Ethikrats zu Big Data und Gesundheit ist deshalb eine Pflichtlektüre“, so Jürgen Heese, Vorstandsvorsitzender der Telemed-Initiative Brandenburg e.V. im Vorfeld der Konferenz.

 

Cybersicherheit und -bedrohung: Einen aktuellen Überblick über die potentiellen Gefahren und die Auswirkungen von Cyberkriminalität gibt Ralph Hünten, Experte für Cybersecurity bei T-Systems.

Digitale Infrastruktur in der Region: Bei einer Podiumsdiskussion zu der Frage, wie das Land Brandenburg bei der digitalen Infrastruktur endlich den Anschluss finden kann, haben Vertreter aus Politik und Wirtschaft das Wort. Dabei werden auch Beispiele aus Kommunen in anderen Bundesländern gezeigt, die Schule machen könnten. Dazu machte Heese deutlich: „Eine stabile Breitband-Versorgung in der Region ist eine unbedingte Notwendigkeit, um medizinische Versorgung für die ländliche Region innovativ und über Entfernungen hinweg gestalten zu können.

Das Tagungsprogramm und Anmeldemöglichkeiten unter www.telemed-initiative.de

Die 13. Landeskonferenz für Telematik im Gesundheitswesen auf Twitter:
#TeleKon2018
@Telemed_Ini

 

Die Telemed-Initiative Brandenburg e.V.

Die Telemed-Initiative Brandenburg macht sich seit 2005 durch Information, Wissenstransfer und Austausch für die Gestaltung einer patientenorientierten Versorgungsstruktur im Land Brandenburg stark. Der Verein ist ein interdisziplinärer Verbund von AOK Nordost, Universität Potsdam, UP Transfer Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH an der Universität Potsdam, der Ingenieursgesellschaft für IT und Medizintechnik Mengel, Stiawa und Partner sowie Waldheim-Rechtsanwälte.

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