Wertschätzung für den Pflegeberuf steigern

Staatsministerin Klepsch beim Neujahrsempfang 2018 des bpa e. V.

Staatsministerin Klepsch folgte der traditionellen Einladung zum Neujahrsempfang des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). Der Interessensverband vertritt die Interessen seiner Mitglieder und bringt sich aktiv in die Gestaltung der Pflegepolitik ein. »Unsere wichtigste gemeinsame Aufgabe ist, mehr Menschen für den tollen Beruf in der Pflege zu begeistern. Dies schaffen wir durch mehr Wertschätzung, eine angemessene Bezahlung und indem wir die Attraktivität des Berufes steigern«, so die Gesundheitsministerin beim Empfang.

Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen ist eine wichtige, verantwortungsvolle und schwierige Aufgabe, die körperlich und mental anstrengend ist. Dies verdient entsprechende Wertschätzung. Die Attraktivität der Pflegeberufe hängt wesentlich von der angemessenen Vergütung und den weiteren Rahmenbedingungen der Beschäftigung ab.

Mit dem Dritten Pflegestärkungsgesetz wurde ins SGB XI geschrieben, dass bei den Pflegesatzverhandlungen Gehälter bis zur Höhe tarifvertraglich vereinbarter Vergütungen nicht als unwirtschaftlich abgelehnt werden dürfen. Damit soll es nichttarifgebundenen Unternehmen ermöglicht werden, Löhne in Höhe von Tariflohn zu zahlen und in den Verhandlungen mit den Pflegekassen einzubringen. Das ist an entsprechende Nachweise gebunden. Wer darlegt, dass er bestimmte Vergütungshöhen zahlt, muss das auch nachweisen können. Ebenfalls ins SGB XI wurde ergänzt, dass bei der Verhandlung der Vergütung eines Pflegeunternehmens eine Berücksichtigung einer angemessenen Vergütung des Unternehmerrisikos erfolgen soll. Laut Gesetzesbegründung soll damit die Rechtslage laut Rechtsprechung klargestellt werden.

Auch attraktive Arbeitsbedingungen wie familienfreundliche Arbeitszeiten, der Einsatz moderner Hilfsmittel, die Reduzierung befristeter Arbeitsverhältnisse zugunsten von Vollzeitbeschäftigung, aber auch Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen sind gewichtige Beiträge der Arbeitgeber, um die Leistung der Altenpflegekräfte anzuerkennen.

Hintergrund: Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert.
Vorsitzender des Vorstandes der Landesgruppe Sachsen ist Herr Dr. Matthias Faensen. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000 Ausbildungsplätze.

Asylbewerberin durch Hundebiss verletzt

Asylbewerberin durch Hundebiss verletzt

Zeugenaufruf

Tatzeit: Dienstag, 09.01.2018, gegen 16:00 Uhr
Tatort: 01169 Dresden, Straßenbahnhaltestelle ‘Merianplatz’ der
Linie 7 in Richtung Omsewitz (Pennrich)

Am gestrigen Nachmittag wurde eine junge Frau (19 Jahre) aus Äthiopien an der Straßenbahnhaltestelle Merianplatz in Dresden durch mehrere unbekannte Täter beschimpft.

Die Tatverdächtigen führten einen großen schwarzen Hund mit sich. Im Verlauf der Geschehnisse leinte die Hundehalterin den Hund ab und ließ ihn auf die junge Frau los. Die Äthiopierin versuchte zu flüchten, doch der Hund griff die wegrennende Geschädigte von hinten an. Sie fiel zu Boden und wurde bei dem Versuch, den angreifenden Hund abzuwehren, gebissen.

Erst als umherstehende, bislang unbekannte Zeugen die Hundehalterin aufforderten, den Hund wegzunehmen, rief sie ihren Hund zurück. Die Geschädigte war durch diese Attacke geschockt und erlitt leichte Verletzungen.

Das PTAZ* des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Zur Aufklärung werden Hinweise zu Personen erbeten, die sich in der Umgebung bzw. in unmittelbarer Nähe der Straßenbahnhaltestelle bzw. in der Straßenbahn aufgehalten haben.

Insbesondere wird darum gebeten, dass sich die Begleiter der Geschädigten und die Personen, die das Geschehen beobachtet haben, melden.

Wer hat Kenntnis von dem Ereignis und kann sachdienliche Hinweise, die zur Klärung beitragen könnten, geben?

Ihre Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter 0351 – 4832233 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

*PTAZ: Polizeiliches Extremismus und Terrorismus Abwehrzentrum

Brand eines Mehrfamilienhauses in Plauen

Das PTAZ des Landeskriminalamtes Sachsen übernimmt die Ermittlungen und bearbeitet das Verfahren zusammen mit den Kollegen der Polizeidirektion Zwickau

Am Freitagabend kam es gegen 22:40 Uhr in einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus in Plauen zu einem Brand, der zu starker Hitze- und Rauchentwicklung führte. Der Brand wurde durch einen vorbeifahrenden Streifenwagen entdeckt, welcher sofort Maßnahmen einleitete. Eine Evakuierung des Gebäudes wurde notwendig, welche sowohl die anwesenden Bewohner als auch deren Besucher betraf. Insgesamt wurden vierzig Personen evakuiert. Neunzehn davon wurden durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht, da neben den offenkundigen Brandverletzungen auch Verletzungen durch das Einatmen von Rauchgasen nicht ausgeschlossen werden konnten.

Die ersten ärztlichen Untersuchungen zeigen aktuell im Ergebnis, dass sieben Personen im Alter von ein bis neunundzwanzig Jahren leichte und vier Personen im Alter von zwei bis neununddreißig Jahren schwere Verletzungen erlitten haben. Die restlichen acht Betroffenen konnten die Krankenhäuser unverletzt wieder verlassen.

Die Schwerverletzten werden in Spezialkliniken in Sachsen und Sachsen-Anhalt behandelt, welche auf die Versorgung von Brandopfern spezialisiert sind.

Das Feuer, welches durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden konnte, hat einen noch nicht bezifferbarem Brandschaden und starke Verrußungen verursacht. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar.

Bei den Bewohnern des Hauses handelt es sich sowohl um Deutsche als auch andere EU-Bürger welche vorwiegend die slowakische Staatsbürgerschaft besitzen. Diese konnten zwischenzeitlich in Notunterkünften im Vogtlandkreis untergebracht werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat das PTAZ des Landeskriminalamtes Sachsen übernommen, da die Möglichkeit einer fremdenfeindlichen motivierten Brandstiftung derzeit nicht ausgeschlossen werden kann. Es wird in alle Richtungen ermittelt, da es bisher keine konkreten Anhaltspunkte zu den näheren Tatumständen und zum Motiv gibt.

Die Ermittlungen dauern an. Über den weiteren Verlauf der Ermittlungen informiert die verfahrensführende Staatsanwaltschaft in Zwickau zu gegebener Zeit.

Neujahrsansprache 2018 von Ministerpräsident Michael Kretschmer

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer wird am 1. Januar 2018 um 19.25 Uhr im MDR-Fernsehen seine Neujahrsansprache halten. Medienvertreter können ausschnittsweise aus dem Wortlaut zitieren mit Hinweis auf die Ausstrahlung am 1. Januar im MDR-Fernsehen. Nachfolgend der Wortlaut:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

herzlich Willkommen im Jahr 2018! Ich wünsche Ihnen und unserem Land ein friedliches neues Jahr.

Den Abgeordneten des Sächsischen Landtages habe ich bei meiner Wahl zum Ministerpräsidenten als mein wichtigstes Ziel den gesellschaftlichen Zusammenhalt genannt. Dafür möchte ich mit Ihnen gemeinsam arbeiten. Auf die Gespräche und Begegnungen in diesem Jahr freue ich mich sehr.

Ich bin davon überzeugt, Sachsen ist genau so lebenswert und freundlich und sicher, wie wir es gemeinsam machen.

Die Sächsische Staatsregierung hat sich für das Jahr 2018 sehr viel vorgenommen. Wir arbeiten für ein Land, das allen Kindern beste Bildungschancen bietet, in dem vor jeder Schulklasse gut ausgebildete und engagierte Lehrerinnen und Lehrer stehen.

Für ein Land, in dem die Wirtschaft weiter wächst, den Menschen gute Arbeit bietet und wir die Grundlagen dafür schaffen, dass unser Wohlstand auch in Zukunft sicher ist.

Für ein Land, in dem wir die Chancen der Digitalisierung nutzen, indem wir überall in Sachsen schnelles Internet ermöglichen und auch jene Menschen mitnehmen, die sich mit den neuen Technologien noch nicht so gut auskennen.

Für ein Land, in dem sich die Menschen sicher und gut aufgehoben fühlen. Weil mehr Polizistinnen und Polizisten auf der Straße sind, weil Recht und Gesetz gelten, weil Ärztinnen und Ärzte und Pflegerinnen und Pfleger da sind, wenn sie gebraucht werden.

Für ein Land, in dem die Menschen aufeinander zugehen, füreinander Verantwortung übernehmen und einander helfen.

Und für ein Land, in dem sich die Menschen überall wohlfühlen und eine Zukunft aufbauen können.

Für mich war Sachsen immer ein Land voller Möglichkeiten. Und das soll es auch in Zukunft sein: Ein Land, in dem jeder seine persönlichen Ziele und Träume verwirklichen kann. Ganz gleich, ob Jung oder Alt, ob in der Stadt oder auf dem Land. Ob Sie die Dynamik und die Vielfalt der großen Metropolen schätzen, die Beschaulichkeit und die kurzen Wege in den kleinen und mittleren Städten oder die Ruhe und die Schönheit der Natur in den Dörfern.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

für dieses Sachsen will ich gemeinsam mit Ihnen arbeiten. Und ich bitte Sie herzlich um Ihr Vertrauen und um Ihre Unterstützung. Ich freue mich darauf, im neuen Jahr mit vielen von Ihnen persönlich ins Gespräch zu kommen. Denn ich weiß Ihr vielfältiges Engagement für unser Land und unsere Gesellschaft sehr zu schätzen: Sei es in der Familie, im Beruf oder im Ehrenamt. Sei es im sozialen Bereich, im Sport, in der Kultur oder vor Ort in den Kommunen, wo sich so viele Menschen Tag für Tag als Landräte, Bürgermeister oder Gemeinderäte für eine lebenswerte Heimat engagieren.

Wir Sachsen halten zusammen! Darin liegt unsere Stärke. Das wollen wir uns unbedingt erhalten!

Dass wieder so viele Kinder geboren werden, ist ein schönes Zeichen! Junge Menschen und Familien fühlen sich in Sachsen wohl und sehen hier ihre Heimat und ihre Zukunft. Ich bin immer wieder beeindruckt von den vielen guten Ideen und Vorschlägen, die wir in Sachsen haben.

In unserem Land ist die Zukunft zu Hause. Mit klugen Köpfen aus aller Welt wollen wir bei Forschung und Innovation weiter an der Spitze sein. Die großen Herausforderungen, sei es beim Klimaschutz oder beim Verkehr, können wir nur so meistern.

Und wir wollen in Sachsen unseren Beitrag dafür leisten, dass moderne Medizin die Chancen auf Heilung von schweren Krankheiten erhöht. Die Wissenschaft soll uns dabei helfen, dass unser Leben besser wird.

Es geht um Ideen, die Sachsen voranbringen und für die wir vielleicht nur etwas Mut brauchen – und die Bereitschaft, zusammen neue Wege zu gehen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

schöpfen wir aus diesen Ideen und nutzen wir diese Kraft. Bauen wir gemeinsam an unserer sächsischen Heimat als einem Land voller Möglichkeiten und schauen wir mit Zuversicht auf die Aufgaben, die vor uns liegen.

Ich freue mich auf diese gemeinsame Arbeit und wünsche Ihnen für das Jahr 2018 Kraft, Gesundheit und Gottes Segen!

21 weitere Personen positiv auf Tuberkulosebakterien getestet

Aktuell keine neuen Tuberkulose-Krankheitsfälle an HOGA-Schulen

Von den bislang rund 600 abgenommenen Blutproben der Schüler und Lehrer der HOGA-Oberschule und des HOGA-Gymnasiums an der Zamenhofstraße liegen mit Stand heute, Dienstag, 12. Dezember 2017, insgesamt 416 Befunde vor. Die neuesten Laborauswertungen am späten Nachmittag brachten 21 neue positive Testergebnisse. „Die Anzahl der Personen, auf die Tuberkulosebakterien übertragen wurden, erhöht sich damit auf insgesamt 43. Die neu hinzugekommenen Fälle werden analog der vorigen Woche weiter abgeklärt. 373 Untersuchungen führten zu keinen Feststellungen“, erklärt der Leiter des Dresdner Gesundheitsamts und Amtsarzt Jens Heimann.

Wie kann ich mich an Tuberkulose anstecken? 
Eine Übertragung des Tuberkulosebakteriums findet fast ausschließlich über die Ausatemluft statt. Hustet oder niest ein an offener Tuberkulose Erkrankter, kann das Bakterium in die Luft geraten und von einer anderen Person eingeatmet werden. Man spricht hier von einer sogenannten Tröpfcheninfektion. Ein flüchtiger Kontakt ist unproblematisch. Das Risiko sich anzustecken, besteht erst bei einem engen und mehrstündigen Kontakt. In Fachkreisen spricht man von einem intensiven Kontakt, der insgesamt mindestens acht Stunden betragen muss. Aus diesem Grund kann man sich nicht beim Handschlag anstecken oder wenn man ein Geländer oder einen Türgriff berührt. 

Wie gefährlich ist die Tuberkulose und was passiert, wenn ich mich anstecke? 
Tuberkulose gehört nicht zu den hochansteckenden Infektionskrankheiten. Bezogen auf unsere Stadt haben wir jährlich etwa 40 Erkrankte bei über 550 000 Dresdnerinnen und Dresdnern. Natürlich muss man jede Erkrankung ernst nehmen und nicht ohne Grund führen wir auch die verschiedenen und umfangreichen Tests durch. Das Risiko sich anzustecken und an einer offenen Tuberkulose zu erkranken, ist aber sehr gering. 

Wie ist die Inkubationszeit?
Die Inkubationszeit der Tuberkulose ist länger als bei vielen anderen Infektionskrankheiten und sehr unterschiedlich. Man kann nach acht bis zwölf Wochen mit Sicherheit feststellen, ob Kontakt zu einem Erreger bestand. Aus diesem Grund testen wir alle Personen in den Schulen jetzt und in acht bis zwölf Wochen erneut. In den ersten zwölf Wochen ist die Entstehung einer offenen Tuberkulose – und damit einer Ansteckungsfähigkeit – nicht zu erwarten.

Der Test ist positiv – was heißt das?
Der positive Test bedeutet lediglich, dass ein Kontakt mit dem Krankheitserreger und eine Reaktion des Körpers auf diesen stattgefunden hat. Nach dem positiven Test werden die Betroffenen direkt zum Röntgen geschickt um auszuschließen, dass es sich um eine offene Tuberkulose handelt. Es folgen umfangreiche Beratungen und eine medikamentöse Prävention. 
Im Vergleich zur Tuberkulose besteht ein weitaus höheres Risiko, an einem Influenza-Virus zu erkranken. Im vergangenen Jahr sind 40 Personen an Tuberkulose erkrankt, wohingegen die Grippesaison 2016/17 weit über 1 000 Influenzafälle verzeichnete. Und bei Influenza ist der Krankheitsverlauf nicht immer unproblematisch.

Wie kann ich mich und andere schützen? Welche Maßnahmen kann oder sollte ich anwenden? Und was wird in der betroffenen Schule getan?
Man kann der Tuberkulose mit einfachen Maßnahmen, wie einer guten Belüftung, begegnen. Eine Ansteckung im Freien erfolgt nicht. Desinfektionsmaßnahmen im häuslichen und schulischen Umfeld bringen keine zusätzliche Sicherheit. Regelmäßige Reinigungsmaßnahmen sind völlig ausreichend. Auch ein Mundschutz in der Öffentlichkeit bringt aufgrund des geringen Infektionsrisikos keine zusätzliche Sicherheit.
Zur Leitung der HOGA-Schulen halten wir einen sehr guten Kontakt. Die Kolleginnen und Kollegen haben mittlerweile selbst ein breites Wissen und kennen die wichtigsten Maßnahmen, wie eine gute und ausreichende Belüftung. Darauf kommt es an und diese Absprachen werden eingehalten.

Warum läuft der normale Schulbetrieb weiter? Kann ich in den Weihnachtsferien verreisen? 
Ich möchte es gern anders herum beantworten: Es spricht nichts gegen den Betrieb der Schule. Wir führen die Untersuchungen durch, was bei Tuberkulose ein ganz normales Vorgehen ist. Das einzig Ungewöhnliche ist die große Anzahl der Kontaktpersonen. Nicht erkrankte Personen dürfen ganz normal am gesellschaftlichen Leben teilnehmen: das bedeutet die Schule besuchen, sich mit Freunden treffen, anderen Aktivitäten nachgehen. Aus medizinischer Sicht spricht überhaupt nichts dagegen. Es geht von ihnen keine Gefahr für Mitmenschen, Kollegen oder Freunde aus. Im Gegenteil: die groß angelegte Untersuchung gibt allen maximale Sicherheit. Wir erhalten ein ganz klares Bild über das Infektionsrisiko – mehr Sicherheit gibt es nicht! Auch den wohlverdienten Weihnachtsferien steht nichts im Wege. Selbst wenn jemand einen positiven Bluttest hatte und nun vorsorglich Antibiotika nimmt, muss er auf den Urlaub nicht verzichten. Für ihn und seine Umwelt besteht keine Gefahr.

Wo kann ich mich selbst testen lassen?
Es ist nicht nötig, sich selbst testen zu lassen. Das Gesundheitsamt kontaktiert die Personen, bei denen Untersuchungen notwendig sind, wertet gewissenhaft aus und leitet alle weiteren notwendigen Schritte ein. 

Sind weitere Infektionen zu erwarten? Wo erfahre ich die Zahlen?
Ja, es ist mit weiteren Infektionen zu rechnen. Doch auch wenn die Zahlen steigen werden, ändert sich nichts an der Gesamtsituation. Das Infektionsrisiko ist das, was wir kennen und unterscheidet sich nicht von anderen Jahren. Wenn Sie Informationen über die derzeitigen Untersuchungen und deren Ergebnisse benötigen oder Fragen zur Krankheit selbst haben, hat das Gesundheitsamt für diesen Zweck eine eigene Seite eingerichtet, die aktuell Auskunft gibt. Diese lautet: www.dresden.de/tbc

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