Schonzeit für Schwarzwild in Hamburg aufgehoben

Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest

Die Jagdbehörde Hamburg fördert das Bemühen der Jägerschaft, die Ausbreitung des Schwarzwildes in Hamburg einzudämmen. Dazu hat sie eine Allgemeinverfügung erlassen, in welcher die noch bestehenden Einschränkungen zur Bejagung des Schwarzwildes aufgehoben werden: Keine Schonzeit für Schwarzwild und kein Einsatzverbot künstlicher Lichtquellen bei der Jagd auf Wildschweine. Zur Klarstellung des Schutzes der Elterntiere bei der Jagd wird weibliches Schwarzwild als für die Aufzucht notwendig (führend) angesehen, solange die Frischlinge noch gestreift sind. Mit der Aufhebung dieser Einschränkungen soll bis auf Widerruf eine effiziente Bejagung und Reduktion des Schwarzwildes gefördert werden. Die Maßnahmen dienen der Verringerung des Risikos einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest und erfolgen in Abstimmung mit der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.

Die waffenrechtlichen Bestimmungen bleiben von dieser Allgemeinverfügung unberührt.

Zusätzlich hat die Jagdbehörde beschlossen, dass im Rahmen des Tiergesundheitsmonitorings die Aufwandsentschädigung für Einsendung oder Anlieferung von Wildschweinproben aus Hamburg erhöht wird:

Einlieferung von Schwarzwildproben einschließlich Tupfer                                   30,00 Euro

Einlieferung von Schwarzwildproben von kranken Stücken o. Kadavern             40,00 Euro

Einlieferung von ganzen kranken Stücken oder Kadavern                                  100,00 Euro

Das erforderliche Probenset kann beim Institut für Hygiene und Umwelt, Marckmannstraße 129a, 20539 Hamburg 7 Tage die Woche 24 Stunden abgeholt werden. Gleiches gilt für die Abgabe von Proben. Die Zahlung der Aufwandsentschädigung ist im Rahmen dieses Monitorings bis zum 31.05.2019 befristet.

Asylbewerberin durch Hundebiss verletzt

Asylbewerberin durch Hundebiss verletzt

Zeugenaufruf

Tatzeit: Dienstag, 09.01.2018, gegen 16:00 Uhr
Tatort: 01169 Dresden, Straßenbahnhaltestelle ‘Merianplatz’ der
Linie 7 in Richtung Omsewitz (Pennrich)

Am gestrigen Nachmittag wurde eine junge Frau (19 Jahre) aus Äthiopien an der Straßenbahnhaltestelle Merianplatz in Dresden durch mehrere unbekannte Täter beschimpft.

Die Tatverdächtigen führten einen großen schwarzen Hund mit sich. Im Verlauf der Geschehnisse leinte die Hundehalterin den Hund ab und ließ ihn auf die junge Frau los. Die Äthiopierin versuchte zu flüchten, doch der Hund griff die wegrennende Geschädigte von hinten an. Sie fiel zu Boden und wurde bei dem Versuch, den angreifenden Hund abzuwehren, gebissen.

Erst als umherstehende, bislang unbekannte Zeugen die Hundehalterin aufforderten, den Hund wegzunehmen, rief sie ihren Hund zurück. Die Geschädigte war durch diese Attacke geschockt und erlitt leichte Verletzungen.

Das PTAZ* des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Zur Aufklärung werden Hinweise zu Personen erbeten, die sich in der Umgebung bzw. in unmittelbarer Nähe der Straßenbahnhaltestelle bzw. in der Straßenbahn aufgehalten haben.

Insbesondere wird darum gebeten, dass sich die Begleiter der Geschädigten und die Personen, die das Geschehen beobachtet haben, melden.

Wer hat Kenntnis von dem Ereignis und kann sachdienliche Hinweise, die zur Klärung beitragen könnten, geben?

Ihre Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter 0351 – 4832233 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

*PTAZ: Polizeiliches Extremismus und Terrorismus Abwehrzentrum

Bürgermeister Scholz gratuliert den „tagesthemen“ zum 40-jährigen Bestehen

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat den „tagesthemen“ zu ihrem 40-jährigen Jubiläum gratuliert. Die vom NDR in Hamburg täglich produzierte Nachrichtensendung ging am 2. Januar 1978 erstmals auf Sendung. Seitdem informieren sich Millionen Bürgerinnen und Bürger mit ihr vertieft über die wichtigsten Geschehnisse des Tages.

Die „tagesthemen“ ersetzten mit dem Jahresbeginn 1978 die Spätausgabe der „tagesschau“ und bildeten von da an ein eigenständiges Format, das zunächst von montags bis donnerstags ausgestrahlt wurde. Vom Konzept her gehen die „tagesthemen“ über die reine Nachrichtenberichterstattung mit  ihren Hintergrundinformationen und der Einordnung von Zusammenhängen hinaus. Ab den 80er Jahren wurde die Sendung täglich ausgestrahlt.

Die „tagesthemen“ liegen seit Beginn in der Verantwortung des NDR mit Sitz in Hamburg, der das Format für die ARD produziert, und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Wahrnehmung Hamburgs als Medienstadt. Geprägt wurde die Sendung auch durch zahlreiche, langjährige Moderationspersönlichkeiten wie Ullrich Wickert, Sabine Christiansen, Anne Will oder Tom Buhrow. Heute stehen Caren Miosga und Ingo Zamperoni für die Sendung.

Erster Bürgermeister Olaf Scholz: „Seit 40 Jahren informieren die „tagesthemen“ die Bürgerinnen und Bürger mit ausführlichen Beiträgen und Hintergrundberichten über die wichtigsten aktuellen Ereignisse. Sie sind für Millionen von Menschen in unserem Land das zentrale und verlässliche Informationsmedium zum Abschluss des Tages. Ich gratuliere dem Team der „tagesthemen“ herzlich zum Jubiläum und wünsche für die künftige Arbeit alles Gute.“

Afrikanische Schweinepest: Jäger eröffnen Jagd auf Wildschweine

Bielefeld (bi) . Um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest aus Osteuropa und eine Übertragung auf Hausschweine zu verhindern, nehmen Jägerinnen und Jäger in Bielefeld in der kommenden Woche Wildschweine ins Visier. Am Dienstag, 9. Januar, eröffnen sie in den Waldgebieten/ Jagdrevieren nahe der Autobahn A2 eine großflächige Wildschweinjagd – auf Anregung des städtischen Veterinäramtes sowie der Veterinärverwaltung NRW. Mehr als 100 Jägerinnen und Jäger aus acht Jagdrevieren beteiligen sich an der Aktion.

In der Zeit von 9.30 bis 13.30 Uhr werden die Waldgebiete östlich der A2, nördlich / östlich Sennestadt bis Oerlinghausen und Ubbedissen für Erholungssuchende vorübergehend durch Hinweisschilder oder Flatterbänder an den Hauptwanderwegen gesperrt. An den Durchgangsstraßen wird auf die Gefahren des Wildwechsels hingewiesen, um Risiken durch den Schusswaffengebrauch und Unfallgefahren für Unbeteiligte zu minimieren. Das Veterinäramt appelliert an Erholungssuchende, die Sperrungen des Gebietes zu beachten. Autofahrer werden um eine vorausschauende Fahrweise gebeten.

Die Waldgebiete nahe der A2 stehen im Fokus, weil Abfälle am Autobahnrand als Infizierungsquelle für Wildschweine gelten. Aus den Seuchengebieten aus Osteuropa mitgebrachte Lebensmittel können die Erreger der Afrikanischen Schweinepest tragen, die auch nach langer Zeit oder Verderb der Lebensmittel infektiös bleiben.

Gerade in der Weihnachtszeit gelangen bei Familienbesuchen Reiseproviant und mitgebrachte lokale Delikatessen in unsere Region, die als Abfall am Autobahnrand achtlos entsorgt dort von Wildschweinen gefunden werden können, so das Veterinäramt. Die in Tschechien und in der Nähe von Warschau 2017 aufgetretenen Seuchenfälle hätten die Gefahren dieses Verbreitungsweges belegt.

Die fehlende Einzäunung der A2 am “Bielefelder Berg” ermöglicht den Wildschweinen, direkt am Autobahnrand in einem Bereich nach Essbarem und Salz zu suchen, der zur Vermeidung von Wildunfällen nicht bejagt werden darf, so das Amt.

“Nur wenn es gelingt, die Zahl der Wildschweine wirksam zu reduzieren und sie vom Autobahnbereich fernzuhalten, kann das Risiko der Einschleppung nach Bielefeld gemindert werden”, so das städtische Veterinäramt.

Hochwasserlage unter Beobachtung

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle und der Schneeschmelze bei den bereits gesättigten Böden spitzt sich die Hochwassersituation an den Flüssen Rhein und Main aktuell leicht zu.

Der Rheinpegel Mainz hat inzwischen die 4,50 Meter Marke überschritten, so dass seitens der Stadtverwaltung Wiesbaden erste vorbereitende Maßnahmen ergriffen werden. Aktuell ist zu erwarten, dass der Rheinpegel die Höhe von 5,50 Metern erreichen wird, was der ersten Meldestufe entspricht.

Innerhalb der Stadtverwaltung Wiesbaden liegt die Zuständigkeit für Hochwasserlagen beim Umweltamt. Dieses trifft seine Maßnahmen in enger Abstimmung mit der Feuerwehr. Gemeinsam wird die Entwicklung der Pegel im Verlauf des Rheins und seiner Zuflüsse permanent beobachtet und gemeinsam werden geeignete Maßnahmen festgelegt. Das Umweltamt prüft mehrmals täglich die aktuelle Wasserstandsituation in Rhein und Main. Dazu werden auch stromaufwärts gelegene Pegel herangezogen, um eine frühe Prognose der weiteren Entwicklung zu erreichen.

Sollte der Wasserstand weiter ansteigen und Meldestufe 2 (Pegel Mainz 6,30 Meter) erreichen, stehen für die zuerst betroffenen Bereiche in Schierstein und Kostheim mobile Hochwasserschutzwände zur Verfügung, die von Einsatzkräften der Feuerwehr Wiesbaden aufgebaut werden können. In speziellen Einsatzkonzepten sind außerdem weitere durchzuführenden Arbeiten festgeschrieben, zum Beispiel um einen Rückstau im Bereich des Lindenbaches zu verhindern. Für das Sperrwerk am Lindenbach wurde vor kurzem das Pumpwerk erneuert, mit dem das Bachwasser in den Rhein übergeleitet werden kann.

Das Umweltamt und die Feuerwehr empfehlen, die Hochwassersituation weiter zu beobachten. Neu zugezogene Bürgern, in den zuerst von Hochwasser gefährdeten Gebieten, werden gebeten, sich über mögliche Hochwassergefahren zu informieren und Vorsorge zu treffen.

Weitere Informationen sind im Internet unter https://www.wiesbaden.de/leben-in-wiesbaden/umwelt/wasser/hochwasser.php zu finden. Die Feuerwehr bittet Bürgerinnen und Bürger zu beachten, dass die Notrufnummer 112 für akute Notfälle frei bleiben muss. Eine Überlastung der Notrufnummer verhindert unter Umständen die rechtzeitige Hilfeleistung.

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