Zoll am Frankfurter Flughafen verhindert Schmuggel einer Luxushandtasche durch Flughafenmitarbeiterin

Frankfurt am Main (ots) – Am 23. Dezember 2017 passierte eine am Flughafen beschäftigte Frau auf ihrem Heimweg den grünen Zoll-Ausgang für anmeldefreie Waren. Sie trug eine auffällige Papiertasche mit dem Logo eines Luxuswarenherstellers in der Hand. Auf Befragen eines Zollbeamten, was sich darin befände, gab die Mitarbeiterin an, von einem Freund eine neue Handtasche im Transitbereich als Geschenk erhalten zu haben. Der Freund habe ihr das Weihnachtsgeschenk bei seiner Durchreise von New York nach Singapur im Transitbereich des Flughafens übergeben. Der Reisende wurde später zu dem Sachverhalt ebenfalls befragt. Er bezifferte den Wert der Tasche auf 2.200 US Dollar. Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: “Für die neue Handtasche wären 422,69 Euro an Zoll und Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen gewesen. Dies gilt auch für Geschenke, die aus dem Ausland mitgebracht werden. Das die Mitarbeiterin selbst nicht gereist war, war dabei unerheblich.” Es wurde ein Steuerstrafverfahren wegen versuchter Steuerhinterziehung eingeleitet.

Zusatzinformation: Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit “berufundfamilie”. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere.

Zoll räumt illegales Zigarettenlager und stellt über 2,5 Millionen unversteuerte Zigaretten sicher

Stuttgart, Karlsruhe (ots) – Zollfahndung Stuttgart und Staatsanwaltschaft Osnabrück durchsuchen 12 Wohnungen, stellen dabei über 2,5 Millionen Stück unversteuerte Zigaretten sowie das hochprofessionelles Schmuggelversteck sicher

Über 2,5 Millionen Stück unversteuerte Zigaretten, Wasserpfeifentabak und rund 600 Stück Viagra-Tabletten entdeckten Zöllner bei zwölf Wohnungsdurchsuchungen in den Großräumen Papenburg, Duisburg, Dortmund, Essen und Cottbus. Die baden-württembergischen Fahnder wurden dabei von den Zöllnern des Hauptzollamts Osnabrück unterstützt.

Darüber hinaus entdeckten die Ermittler in dem illegalen Zigarettenlager im Raum Papenburg, das extra für den Schmuggel gebaute besondere Geheimversteck. Die Beschuldigten schmuggelten die heiße Ware in eigens dafür ausgefrästen Holzbrettern. “Eine nicht alltägliche, dafür eine äußerst kreative Schmuggelmethode”, so die Sprecherin der Zollfahndung Stuttgart Alexandra Groenewald. Für den fachmännischen Ausbau der einzelnen Zigarettenpackungen, holten sich die Fahnder Unterstützung beim Technischen Hilfswerk (THW). Durch den Einfuhrschmuggel der Zigaretten ist ein Steuerschaden von rund 620.000 Euro entstanden. Bei dem Hauptdrahtzieher handelt es sich um einen 44-jährigen deutsch-syrischen Staatsangehörigen aus dem Großraum Papenburg.

Sozialbetrug “vom Schreibtisch” aufgedeckt/ Hartz IV- Bezieher aus Remseck muss fünfstellige Summe zahlen

#Heilbronn (ots) – Das Amtsgericht Nürnberg erließ gegen einen 28 – jährigen Remsecker einen Strafbefehl in Höhe von 7.000 Euro. Er hatte Sozialleistungen über mehrere Monate lang zu Unrecht bezogen.

Heilbronner Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit stellten fest, dass der Leistungsbetrüger zu Unrecht Unterstützung in Form von Arbeitslosengeld II erhalten hatte. “Mit Hilfe einer automatisierten Prüfung, dem so genannten Datenabgleich von Leistungsempfängern mit den Beschäftigtendaten, kurz DaLEB”, erklärt Marcel Schröder, Pressesprecher des Hauptzollamtes Heilbronn, “kommt das Jobcenter dabei den Leistungsbetrügern auf die Schliche.” EDV- unterstützt vergleicht das Jobcenter regelmäßig die von den Arbeitgebern gemeldeten Personaldaten mit den Arbeitslosendaten. Der Mann war im Großraum Stuttgart im Einzelhandelsverkauf abhängig beschäftigt. Nach weiteren Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Heilbronn verschwieg der im Leistungsbezug stehende Mann pflichtwidrig seine mehrmonatig andauernde Beschäftigung gegenüber dem Jobcenter Nürnberg-Stadt.

Die zu Unrecht bezogene staatliche Unterstützung in Höhe von 6.483,38 Euro muss er ebenfalls zurückzahlen.

Die Entscheidung wurde Ende November rechtskräftig.

Zusatzinformation:

Das Arbeitslosengeld I soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Beschäftigung verlieren, sozial absichern. Es soll das Arbeitsentgelt teilweise ersetzen, das Arbeitslose wegen der Arbeitslosigkeit nicht erzielen können. Die Dauer des Bezugs ist nach bestimmten Voraussetzungen zeitlich beschränkt. Das Arbeitslosengeld II sichert den Lebensunterhalt erwerbsfähiger Personen, soweit sie hilfebedürftig sind. Hilfebedürftig ist, wer seinen Lebensunterhalt nicht durch Einkommen oder Vermögen sichern kann. Anspruch auf Arbeitslosengeld II können daher auch Personen haben, die mit ihrer Erwerbstätigkeit ein nicht bedarfdeckendes Einkommen erzielen. Alle Leistungsempfänger sind gesetzlich dazu verpflichtet, Angaben, die für den Leistungsbezug erheblich sind, den Arbeitsagenturen, Jobcentern oder kommunalen Trägerschaften unverzüglich mitzuteilen.

Zollfahndungsamt Dresden ermittelt wegen Tabakschmuggel in großem Umfang Tatumfang 120 Tonnen Rauchtabak, Steuerschaden mindestens 2,5 Millionen Euro

#Dresden (ots) – Am 28.12.2017 kontrollierte eine Streife des Polizeireviers Hoyerswerda einen in Polen zugelassenen Kleintransporter, der von einem polnischen Bürger gefahren wurde. Sie fand darin zwei Kartons mit 160 kg unversteuerten Rauchtabak vor. Das Fahrzeug war auf dem Weg zu einer deutschen Firma im Raum Hoyerswerda. Bei dieser stellten die Polizeikräfte zunächst weitere gleichartige Kartons mit Rauchtabak fest. Die Polizei informierte das Zollfahndungsamt Dresden, welches für die Verfolgung derartiger Steuervergehen zuständig ist.

Auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Görlitz durchsuchten die Zollfahnder in der Folge eine dem Unternehmen gehörende Lagerhalle, bei der der Verdacht be-stand, dass hier geschmuggelter Tabak gelagert sein könnte.

Diese Durchsuchung erbrachte die Feststellung von rund 120 Tonnen Rauchtabak sowie von Maschinen für die Aufbereitung von Rohtabak zu Rauchtabak. Tabak und Maschinen wurden sichergestellt.

Der festgestellte Steuerschaden beträgt mindestens 2,5 Millionen Euro. Die Ermitt-lungen sind noch nicht abgeschlossen.

Zoll am Frankfurter Flughafen stellt 20.400 amphetaminhaltige Tabletten “Ecstasy” in Kaffeedosen sicher

Frankfurt am Main (ots) – Am 02. Dezember 2017 kontrollierten Zollbedienstete des Hauptzollamtes Frankfurt am Main Postsendungen aus Paraguay, die für verschiedene Privatpersonen bestimmt waren. Sie stellten darin unter anderem Kaffeedosen fest. Diese wurden einer Röntgenkontrolle unter-zogen. Auf dem Bild waren Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Die Beamten öffneten darauf-hin die Behältnisse und stellten darin blaue Tabletten ohne Aufschrift fest. Sie führten einen Drogentest durch, welcher positiv auf Amphetamin reagierte. “Die insgesamt 20.400 Tabletten enthielten den Wirkstoff Amphetamin. Auf dem Schwarz-markt hätte man mit dieser Menge mehr als 157.000,- Euro erzielen können. Amphetamin ist eine vollsynthetisch hergestellte Droge, die in Tablettenform in der Partyszene als Ecstasy bezeichnet wird. Handel und Besitz unterliegen den Vorschriften des Betäubungsmittelge-setzes. Aufgrund des schwankenden Reinheitsgehaltes kann es zu lebensgefährlichen Überdosierungen kommen”, so Isabell Gillmann, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frank-furt am Main.

Zusatzinformation: Das Hauptzollamt Frankfurt am Main ist zertifizierter Arbeitgeber nach dem audit “berufund-familie”. Wir bieten Ausbildungsplätze an. Näheres unter www.zoll.de – Beruf und Karriere.

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