Zufällig gefundener Bombenblindgänger an der Elisenstraße erfolgreich entschärft

Michael Hoff und Frank Stommel (v.l.) am entschärften Blindgänger Nummer 01/2018. Foto: Mike Filzen

Essen-Ostviertel, Elisenstraße 70, 11.01.2018, 12.30 Uhr (ots) – Bei der Baufeldaufbereitung für eine neue Kindertagesstätte an der Elisenstraße im Essener Ostviertel ist heute Mittag ein Bombenblindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Nachdem der Kampfmittelbeseitigungsdienst das Weltkriegsrelikt als britische 5-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder identifiziert hatte, war klar, dass es noch am gleichen Tag zur Entschärfung kommen musste. In der Folge waren etwa 170 Einsatzkräfte, Mitarbeiter des Ordnungsamtes, der RGE und weitere Helfer mit Absperren, Evakuieren, Transportieren und Kontrollieren beschäftigt. 20 Personen fanden sich in der Betreuungsstelle an der Hilgerstraße ein, weitere 24 Personen mussten mit Krankenwagen aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Diese werden natürlich auch später wieder in ihre Wohnungen zurückgebracht. Wie so häufig, tauchten am Ende noch Problemfälle auf, so kam es zu einem Notarzteinsatz an der bereits gesperrten Burggrafenstraße, eine Wohnung musste geöffnet werden, weil sich jemand weigerte, den Evakuierungsbereich zu verlassen. Unerwartet tauchten an verschiedenen Stellen Jugendliche auf, deren Schritte beschleunigt werden mussten, damit sie den Sperrbereich endlich verließen. Erst dann konnte Frank Stommel mit der Entschärfung beginnen, die nach knapp 20 Minuten erfolgreich und ohne Zwischenfälle abgeschlossen war. “Es gab beim eigentlichen Entschärfen keine Schwierigkeiten, der Zünder ließ sich ohne Probleme entfernen. Der jetzt zahnlose Blindgänger ist verladen und wird später endgültig verwertet”. Danke an Frank Stommel und alle Beteiligten für die Mitarbeit am Blindgänger Nummer 1 im Jahr 2018. (MF)

Feuerwehr Hamburg versorgt zwei Personen nach Zimmerbrand im Dachgeschoß eines Wohnhauses

#Hamburg (ots) – 11.01.2018, 08.28 Uhr, FEUY Thiedeweg Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde ein Feuer mit Menschenleben in Gefahr gemeldet. An der Einsatzstelle konnte der Einsatzleiter ein Feuer in einer Dachgeschosswohnung eines 4 geschossigen Wohnhauses feststellen. 2 männliche Personen hatten die Wohnung bereits verlassen. Beide Personen wurden rettungsdienstlich versorgt. Eine mit Verbrennungen an den Händen und Rauchgasintoxikation, die zweite nur mit Rauchgasintoxikation. Beide Personen kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser. Das Feuer wurde von einem Angriffstrupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mittels C-Rohr gelöscht. Gebrannt hatte ein Computer und Mobiliar. Abschließend wurde die Wohnung belüftet und der Polizei zur Sicherung und Brandursachenermittlung übergeben. Eingesetzt waren 24 Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr die mit einem Löschzug, einem Führungsdienst B, 2 Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug vor Ort waren.

Ein Toter und ein lebensgefährlich Verletzter bei Verkehrsunfall auf der A46 – Feuerwehr befreit beide Pkw Insassen – Aufwendige Personensuche im Fahrzeugumfeld mit den Tauchern

#Düsseldorf (ots) – Donnerstag, 11. Januar 2018, 3.01 Uhr Autobahn 46 Fahrtrichtung Wuppertal Höhe Autobahnkreuz Düsseldorf-Süd

In der Nacht kam es auf der Autobahn 46 zu einem Verkehrsunfall, bei dem der Beifahrer tödlich und der Fahrer lebensgefährlich verletzt wurde. Das Fahrzeug lag im Grünstreifen auf dem Dach, zur Befreiung der beiden Insassen mussten hydraulische Rettungsgeräte eingesetzt werden. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass weitere Menschen sich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug befanden, forderte der Einsatzleiter der Feuerwehr die Taucher zum Absuchen eines direkt angrenzenden Regenrückhaltebeckens an – die Suche blieb ohne Ergebnis. An dem Fahrzeug der Marke Ford entstand Totalschaden.

Am frühen Donnerstagmorgen meldete die Polizei Leitstelle der Feuerwehr einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 46 in Fahrtrichtung Wuppertal Höhe des Autobahndreiecks Düsseldorf-Süd. Aufgrund der Meldung entsendete der Leitstellendisponent sofort Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst zu der Unfallstelle. Als die ersten Einsatzkräfte wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen, lag der Pkw auf dem Dach und zwei Insassen waren dort eingeklemmt. Der bewusstlose Beifahrer wurde sofort aus dem Fahrzeug befreit, der Notarzt leitet unverzüglich die Reanimationsmaßnahmen ein. Jedoch kam für den Mann jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Einsatzstelle. Die Befreiung des Fahrers war sehr zeitaufwendig, da erst einige Meter eines Zauns entfernt werden mussten, um an den Verletzten heranzukommen. In Absprache mit einem weiteren Notarzt erfolgte die medizinische Erstversorgung im Unfallfahrzeug, bevor die Einheiten der Feuerwache Werstener Feld den eingeklemmten Mann mit hydraulischem Rettungsgerät befreiten. Nach der Versorgung durch den Notarzt erfolgte der Transport des Fahrers in eine Düsseldorfer Spezialklinik – es besteht Lebensgefahr. Noch während der Rettungsarbeiten machte der Fahrer die Angabe, dass sich drei bis vier Menschen zum Unfallzeitpunkt in der Limousine befanden. Daraufhin ließ der Einsatzleiter die Umgebung durch Trupps mit Wärmebildkameras auf weitere Verletzte absuchen. Da das Unfallfahrzeug direkt neben einem Regenrückhaltebecken zum Liegen gekommen war, durchsuchten die zusätzlich angeforderten Feuerwehrtaucher dieses auf weitere Fahrzeuginsassen – die Suche blieb erfolglos. Für die Unfallaufnahme durch die Polizei, leuchtet die Feuerwehr nach Abschluss der Rettungsarbeiten den Bereich aus. Zur genauen Unfallursache hat das Verkehrsunfallteam der Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Die Höhe des Sachschadens kann im Moment nicht beziffert werden. Nach drei Stunden war der Einsatz für die 33 Retter der Feuerwachen Werstener Feld, Behrenstraße, Hüttenstraße, Posener Straße sowie der Frankfurter Straße beendet.

Feuerwehr Hamburg löscht Küchenbrand in Wohnung eines Mehrfamilienhauses

#Hamburg (ots) – Hamburg Horn, 10.01.2018, 18.10 Uhr, Feuer (FEU), Legienstraße

Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses meldeten der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 ein Feuer in einer Wohnung im vierten Obergeschoss. Offene Flammen seien deutlich sichtbar. Die alarmierten Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass in der Küche der betreffenden Wohnung Teile des Mobiliars aus bislang unbekannter Ursache in Brand geraten waren. Durch den sofort eingeleiteten Löschangriff von einem Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr konnte das Feuer sehr schnell gelöscht werden. Nach umfangreichen Entrauchungsmaßnahmen mit einem Druckbelüfter und Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle der Polizei für Ermittlungsarbeiten zur Brandursache übergeben. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr mit drei Löschfahrzeugen und einer Drehleiter vor Ort im Einsatz.

Brennender Sicherungskasten verraucht ein Wohnhaus

#Bochum Langendreer (ots) – 08.01.2018 – Um 22:32 Uhr gingen in der Leitstelle der Feuerwehr Bochum mehrere Notrufe ein. Alle Notrufe hatten zum Inhalt, dass aus einem Keller eines Mehrfamilienhauses in der Hasselbrinkstraße, in Bochum Langendreer, dichter Rauch drang. Auf Grund dieser Meldung alarmierte die Leitstelle den zuständigen Löschzug der Hauptfeuerwache in Werne, den Rettungsdienst sowie die Löscheinheit Langendreer der freiwilligen Feuerwehr. Diese Einheiten wurden durch ein weiteres Löschfahrzeug der Innenstadtwache und ein Spezialfahrzeug von der Feuerwache Wattenscheid verstärkt. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten mit Ausnahme eines älteren Ehepaars alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Feuerwehr ging mit zwei Atemschutztrupps ins Gebäude vor und konnte zunächst das Ehepaar aus seinem tiefen Schlaf wecken und auch ins Freie führen. Der zweite Atemschutztrupp konnte den Brand im Keller schnell lokalisieren und mit einem C-Rohr ablöschen. Es brannte letztendlich die Elektro-Unterverteilung des Gebäudes. Dies hatte zur Folge, dass der Energieversorger das Gebäude nach dem Brand stromlos schalten musste. Eine Bewohnerin des Hauses wurde vorsorglich durch den Notarzt untersucht. Eine weitere klinische Behandlung war aber nicht erforderlich. Abschließend führte die Feuerwehr umfangreiche Lüftungsarbeiten durch. Die Feuerwehr Bochum war mit insgesamt 36 Kräften im Einsatz.

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