Einsatz Sprengstoffspürhund: Herrenloser Koffer im Zug

#Halberstadt (ots) – Am Freitag, dem 12. Januar 2018, um 22.05 Uhr kam es erneut zu einem Einsatz der Bundespolizei aufgrund eines herrenlosen Gepäckstücks: Ein Mitarbeiter des Harz-Elbe-Express informierte die Bundespolizei, dass sich in einem Zug, der zuvor von Goslar nach Halberstadt gefahren ist, ein schwarzer Stoffkoffer zwischen zwei Sitzreihen befindet. Der Harz-Elbe-Express stand zu diesem Zeitpunkt auf Gleis 5 des Halberstädter Hauptbahnhofes. Eine Streife begab sich zum Ereignisort. Da kein Eigentümer ermittelt werden konnte, wurde sowohl der Zug, als auch der betroffene Bahnsteig geräumt und ein Sprengstoffspürhund der Bundespolizei eingesetzt. Erst nachdem der Diensthund am Koffer und im Waggon kein sprengstofftypisches Anzeigeverhalten zeigte, konnte Entwarnung gegeben werden. Die Bundespolizisten öffneten den Koffer und fanden persönliche Reiseutensilien vor. Einen Hinweis auf den Eigentümer gab es nicht. Der Koffer wurde sichergestellt und der zuvor geräumte Bereich konnte wieder freigegeben werden. Durch die polizeilichen Maßnahmen erhielt ein Zug 33 Minuten Verspätung. Da dies in den vergangenen sechs Monaten bereits der siebente Vorfall dieser Art im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Magdeburg war, appelliert die Bundespolizei erneut an alle Fahrgäste, das eigene Reisegepäck immer im Blick zu behalten, bei sich zu führen und ganz besonders darauf zu achten. Neben einem möglichen Gepäckdiebstahl kann es sonst auch zu einem großen Polizeieinsatz mit erheblichen Auswirkungen unter finanzieller Regressnahme des Verursachers kommen.

Mann versucht Rettungssanitäter und Bundespolizisten anzugreifen

#Magdeburg (ots) – Am Samstag, dem 13. Januar 2018 wurde die Bundespolizei durch eine Hinweisgeberin gegen 21.35 Uhr über einen am Boden liegenden Mann vor dem Hauptbahnhof Magdeburg informiert. Eine Streife begab sich sofort vor Ort. Der Mann war stark alkoholisiert und wirkte orientierungslos. Er wurde zunächst mit zur Dienststelle genommen. Vor der Dienststelle begann der Mann plötzlich sich gegen die Maßnahme zu wehren. Er versuchte sich zu sperren und mit der Faust nach einen Bundespolizisten zu schlagen. Auch in der Dienststelle verhielt er sich sehr aggressiv und unkooperativ und versuchte weiterhin die Bundespolizisten zu schlagen und zu treten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Aufgrund des hohen Alkoholkonsums und des immer aggressiver werdenden Verhaltens des Mannes wurde der Rettungsdienst verständigt. Auch die eintreffenden Rettungssanitäter versuchte er mit Schlägen und Tritten anzugreifen. Der 23-jährige Mann wurde in ein Krankenhaus verbracht. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen versuchter Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn: 19-Jährige sexuell belästigt

#Hamburg (ots) – Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizeiinspektion Hamburg belästigte ein junger Mann (m.21) am 14.01.2018 gegen 04.15 Uhr eine Heranwachsende (w.19) sexuell.

Der syrische Staatsangehörige soll die junge Frau zunächst verbal belästigt und im weiteren Verlauf an ihr Gesäß sowie an ihren Intimbereich gefasst haben.

Ein Begleiter (m.19) der Geschädigten schubste den Beschuldigten daraufhin weg, um weitere sexuelle Übergriffe zu verhindern. Der Beschuldigte drohte dem Helfer daraufhin Schläge an.

Eine Präsenzstreife der Bundespolizei wurde auf den “Vorfall” aufmerksam. Der Beschuldigte verweigerte vor Ort jegliche Aussage. Gegen den in Hamburg lebenden Asylbewerber wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet; die Ermittlungen dauern an.

Der Beschuldigte wurde vor Ort entlassen; bislang ist der syrische Staatsangehörige polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten.

Im Zug masturbiert – Richterin erlässt Haftbefehl

#Wittenberge/#Neuruppin/#Berlin (ots) – Nachdem sich ein 29-Jähriger am Samstag in einem Zug vor einer 19-Jährigen selbst befriedigte, erging heute durch die zuständige Richterin ein Hauptverhandlungshaftbefehl.

Der 29-jährige Libanese hatte sich am Samstag in einem Zug der Linie RE 2 (zwischen Ludwigslust und Bad Wilsnack) gegen 12:30 Uhr auf der gegenüberliegenden Sitzbank einer 19-jährigen Deutschen gesetzt. Er fing unverzüglich damit an, zu masturbieren, dem jungen Opfer zuzuzwinkern und obszöne Geräusche von sich zu geben. Die 19-Jährige schrie sofort um Hilfe, machte lautstark auf die Situation aufmerksam und suchte den Zugbegleiter auf. Der Mann verließ den Zug dann in Wittenberge.

Die Geschädigte fuhr bis zum Berliner Hauptbahnhof weiter und erstattete dort Anzeige gegen den Mann. Sie war sichtlich überrascht, als der 29-Jährige in Begleitung einer Bundespolizeistreife im Revier auftauchte. Der 29-jährige Libanese hatte einen EC-Zug von Wittenberge nach Berlin genutzt und war dort ohne Ticket aufgefallen. Eine an Board befindliche Streife der Bundespolizei brachte ihn deshalb eigentlich zur Identifizierung und zur Anzeigenaufnahme wegen Erschleichen von Leistungen ins Revier. Das 19-jährige Opfer erkannte ihn sofort wieder, sodass gegen ihn ein Strafverfahren wegen exhibitionistische Handlungen eingeleitet werden konnte.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in Neuruppin wurde Untersuchungshaft beantragt und es erfolgte heute eine Haftvorführung im Amtsgericht Neuruppin. Hier wird ein beschleunigtes Verfahren gegen ihn angestrebt, so dass er bis zur Hauptverhandlung in Haft bleibt. Der Mann, der sich bis 2017 in Skandinavien und Dänemark aufhielt, ist unerlaubt in Deutschland.

Lokführer bedroht

Rot am See (ots) – Eine bislang unbekannte männliche Person hat am Donnerstagabend (11.01.2018) gegen 18:45 Uhr den Lokführer einer Regionalbahn beim Halt in Rot am See bedroht. Er war offenbar in Begleitung von zwei weiteren männlichen Personen. Die Personengruppe stieg nach jetzigem Stand in Crailsheim in den Zug. Laut Angaben des 44-jährigen Lokführers zeigte der Unbekannte nach Ausstieg der Jugendlichen am Bahnhof in Rot am See mit einer mutmaßlichen Waffe auf ihn. Kurz zuvor soll der 44-Jährige eine Durchsage im Zug über eine mögliche Verunreinigung durch die Personengruppe gemacht haben. Sie werden als etwa 16 bis 20 Jahre alt, 1,70m bis 1,80m groß, mit normaler Statur und südländischem Phänotyp beschrieben. Der mutmaßliche Täter trug zum Zeitpunkt eine schwarze Jeanshose und schwarze Kapuzenjacke, wobei er die Kapuze über den Kopf getragen haben soll. Die beiden Begleiter werden zudem mit kurzen schwarzen Haaren beschrieben. Einer trug eine schwarze Jogginghose mit weißer Aufschrift und eine helle weiß-graue Jacke, die andere Person eine graue Jogginghose und schwarze Jacke. Das Bundespolizeirevier Heilbronn hat die Ermittlungen wegen des Verdachts einer Bedrohung aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach weiteren Zeugen. Sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder zum Sachverhalt werden unter der Telefonnummer +4971318882600 entgegen genommen.

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