Brand eines Wohnanhängers

#Neustrelitz (ots) – Am 17.01.2018 gegen 21:10 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Mecklenburgischen Seenplatte darüber informiert, dass in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße in 17235 Neustrelitz ein Wohnhänger brennt. Beim Eintreffen der eingesetzten Kräfte von Polizei und Feuerwehr bestätigte sich der Sachverhalt. Ein Wohnanhänger brannte bereits in voller Ausdehnung. Die Feuerwehren aus Alt Strelitz und Neustrelitz waren mit 5 Einsatzfahrzeugen im Einsatz und löschten das Feuer. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000,-EUR. Da Brandstiftung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden kann, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.

Einbruch in das Juweliergeschäft “Zeitlos” im Stadtzentrum von Rostock

#Rostock (ots) – Am Abend des 17.01.2018 kam es im Stadtzentrum von Rostock zu einem Einbruch in das Juweliergeschäft “Zeitlos”. Gegen 21:20 Uhr drangen drei derzeit noch unbekannte Täter durch die Eingangstür in den Schmuckladen ein und zerstörten gewaltsam die dortigen Vitrinen. Anschließend flüchteten zwei der Täter mit ihrer Beute fußläufig in Richtung der Langen Straße. Der dritte Täter fuhr in einem weißen Transporter über den neuen Markt in unbekannte Richtung davon. Zwei mutige Zeugen versuchten die Täter noch zu verfolgen, verloren sie aber im Bereich An der Oberkante aus den Augen. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Nach einer ersten Sichtung einer Mitarbeiterin des Juweliergeschäftes kann davon ausgegangen werden, dass die Täter Diebesgut im Wert von mehreren tausend Euro entwenden konnten. Die hinzugezogene Kriminalpolizei konnte am Tatort zahlreiche Spuren sichern und nimmt nun die weiteren Ermittlungen auf.

Die Täter konnten wie folgt beschrieben werden: Die beiden Täter, die fußläufig flüchteten, sind ca. 1,80 m groß, waren dunkel gekleidet und trugen schwarze Masken. Der dritte Täter, der mit dem weißen Transporter flüchtete, trug neben einer schwarzen Maske einen auffälligen weißen Overall, vermutlich einen Einwegoverall.

Die umfangreichen, zeitnahen und intensiven Suchmaßnahmen der Polizei konnten nicht zum Auffinden der Täter führen. Daher werden dringend noch weitere Zeugen gesucht, die sachdienliche Hinweise zur Tataufklärung geben können. Diese nimmt die Polizei unter der Tel. 0381 4916-1616 entgegen.

Festnahme wegen Verdachts der Verabredung zum Kindesmissbrauch – Beschuldigter soll sich über einen Messenger-Dienst zum sexuellen Missbrauch von Kindern auf den Philippinen verabredet haben

#Wiesbaden (ots) – Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – und das Bundeskriminalamt haben am 16.01.2018 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Gießen einen 52-jährigen deutschen Staatsangehörigen in Frankfurt am Main festgenommen und dessen Wohnung durchsucht. Der Beschuldigte steht im Verdacht, sich unter Verwendung eines Messenger-Dienstes in jedenfalls drei Fällen mit bislang unbekannten, gesondert verfolgten philippinischen Staatsangehörigen zum schweren sexuellen Missbrauch von mehreren Kindern auf den Philippinen gegen Entgelt verabredet zu haben. Bei den Opfern handelt es sich um Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren. Darüber hinaus steht der Beschuldigte im Verdacht, sich unter Verwendung von E-Mail-Diensten über 1900 kinderpornographische Bild- und Videodateien, die schwerste Formen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zum Gegenstand haben, verschafft zu haben. Der Identifizierung und Festnahme des Tatverdächtigen waren Hinweise US-amerikanischer Behörden vorausgegangen.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahme konnten zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde am 17.01.2018 der Haftrichterin am Amtsgericht Gießen vorgeführt, die gegen ihn die Untersuchungshaft anordnete. Der 52-Jährige plante im Februar 2018 auf die Philippinen zu reisen, wo er bereits in der Vergangenheit mehrere Jahre gelebt hatte.

Der Sachverhalt ist beispielhaft für die zunehmende Nutzung des Internets zur Anbahnung des sexuellen Missbrauchs von Kindern, auch gegen Entgelt. Auch die “Bestellung” des sexuellen Missbrauchs von Kindern unter Verwendung von Streaming-Diensten gegen Bezahlung ist ein zunehmend feststellbares Kriminalitätsphänomen. Dabei werden entweder kindliche Opfer durch Täter für einen realen sexuellen Missbrauch ausgesucht oder die Missbrauchshandlungen direkt über Videostream dem Täter zugänglich gemacht, der auf die sexuellen Missbrauchshandlungen unmittelbar Einfluss nehmen kann.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – ZIT – und das Bundeskriminalamt bedanken sich bei dem Federal Bureau of Investigation (FBI), der Philippine National Police (PNP) und dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main für die sehr gute Zusammenarbeit.

Raub in Solingen – 17-Jährige mit Messer verletzt

#Wuppertal (ots) – Gestern (16.01.208) um 19:10 Uhr in Solingen Burg in der Borchertstraße verletzte ein unbekannter Mann eine 17 jährige, nachdem diese ihm kein Geld und keine Zigaretten geben wollte. Die 17 jährige war mit ihrer 29 jährigen Freundin mit dem Bus in Solingen unterwegs. An der Haltestelle Fontanestraße stiegen die beiden aus und wurden in der Borchertstraße von einem südländisch aussehenden Mann angesprochen, dieser forderte Geld und Zigaretten. Nachdem die beiden Frauen dies verneinten, schnitt der circa 20 Jahre alte Mann der 17 – Jährigen in den Unterarm. Anschließend entfernte sich der 178 cm große, mit einem schwarzen Kapuzenpulli und weißen Schuhen bekleidete Bartträger in Richtung Gläßnerstraße. Die junge Frau erlitt einen 4-5 cm langen Schnitt am Unterarm und wurde im Krankenhaus behandelt. Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter verlief bisher ergebnislos, die Polizei bittet Zeugen sich unter der Rufnummer 0202 / 284 – 0 zu melden. (tk)

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