Überfall mit Machete

Heute Vormittag überfiel im Märkischen Viertel ein 27-jähriger Mann die Kassiererin eines Supermarktes. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen betrat der Mann gegen 10.30 Uhr den Verkaufsraum der Filiale am Senftenberger Ring und ging auf die Kasse der 51-jährigen Mitarbeiterin zu. Dort soll er sich eine Einkaufstüte gegriffen haben und habe die Kassiererin aufgefordert, ihre Kasse zu öffnen und ihm den Inhalt zu geben. Als die Angestellte der Aufforderung zunächst nicht nachkam, habe der 27-Jährige eine Machete hervorgezogen, ihr damit gedroht und mehrfach mit der Machete auf den Kassenbereich geschlagen. Nachdem der Angreifer nach entsprechenden Drohungen auch noch Geld aus drei anderen Kassen erbeutet hatte, flüchtete er in Richtung Senftenberger Ring aus dem Geschäft. Einem Sicherheitsmitarbeiter des Marktes gelang es, dem 27-Jährigen zu folgen, sodass alarmierte Polizisten der 35. Einsatzhundertschaft den Verdächtigen vor dessen Wohnhaus im Senftenberger Ring festnehmen konnten. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie die Beute und die Machete. Der Festgenommene wurde für das Raubkommissariat der Direktion 1 eingeliefert, das die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Körperlich verletzt wurde niemand. Die 51-jährige Kassiererin erlitt einen Schock und wollte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben.

Cottbus: Gefährliche Körperverletzung

Am Mittwochnachmittag wurde die Polizei gegen 15:05 Uhr über eine gefährliche Körperverletzung im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Stadtpromenade/ Blechen Carre informiert. Nach dem ersten Ermittlungsstand kam es nach einer verbalen Auseinandersetzung und einer Beleidigung zu einer Rangelei. Aus einer Gruppe syrischer und deutscher Jugendlicher im Alter zwischen 16 bis 18 Jahren heraus, die sich aus dem Schul- und Freizeitumfeld flüchtig kennen, wurde ein 16-jähriger Cottbuser von einem syrischen Jugendlichen gegen eine stehende Straßenbahn gedrückt. Dabei wurde ihm mit einem Messer eine Schnittverletzung in der linken Gesichtshälfte zugefügt. Der Verletzte wurde zuerst von Rettern versorgt und zur weiteren Behandlung ins das CTK eingeliefert.

Die Ermittlungen hat umgehend die Kriminalpolizei übernommen. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach dem noch flüchtigen Tatverdächtigem und seinen Begleitern laufen derzeit. Mehrere Zeugen des Vorfalls werden noch am späten Nachmittag gehört.    

Festnahme wegen Verdachts der Verabredung zum Kindesmissbrauch – Beschuldigter soll sich über einen Messenger-Dienst zum sexuellen Missbrauch von Kindern auf den Philippinen verabredet haben

#Wiesbaden (ots) – Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) – und das Bundeskriminalamt haben am 16.01.2018 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Gießen einen 52-jährigen deutschen Staatsangehörigen in Frankfurt am Main festgenommen und dessen Wohnung durchsucht. Der Beschuldigte steht im Verdacht, sich unter Verwendung eines Messenger-Dienstes in jedenfalls drei Fällen mit bislang unbekannten, gesondert verfolgten philippinischen Staatsangehörigen zum schweren sexuellen Missbrauch von mehreren Kindern auf den Philippinen gegen Entgelt verabredet zu haben. Bei den Opfern handelt es sich um Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren. Darüber hinaus steht der Beschuldigte im Verdacht, sich unter Verwendung von E-Mail-Diensten über 1900 kinderpornographische Bild- und Videodateien, die schwerste Formen des sexuellen Missbrauchs von Kindern zum Gegenstand haben, verschafft zu haben. Der Identifizierung und Festnahme des Tatverdächtigen waren Hinweise US-amerikanischer Behörden vorausgegangen.

Im Rahmen der Durchsuchungsmaßnahme konnten zahlreiche Beweismittel, insbesondere Computer und Datenträger, aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte wurde am 17.01.2018 der Haftrichterin am Amtsgericht Gießen vorgeführt, die gegen ihn die Untersuchungshaft anordnete. Der 52-Jährige plante im Februar 2018 auf die Philippinen zu reisen, wo er bereits in der Vergangenheit mehrere Jahre gelebt hatte.

Der Sachverhalt ist beispielhaft für die zunehmende Nutzung des Internets zur Anbahnung des sexuellen Missbrauchs von Kindern, auch gegen Entgelt. Auch die “Bestellung” des sexuellen Missbrauchs von Kindern unter Verwendung von Streaming-Diensten gegen Bezahlung ist ein zunehmend feststellbares Kriminalitätsphänomen. Dabei werden entweder kindliche Opfer durch Täter für einen realen sexuellen Missbrauch ausgesucht oder die Missbrauchshandlungen direkt über Videostream dem Täter zugänglich gemacht, der auf die sexuellen Missbrauchshandlungen unmittelbar Einfluss nehmen kann.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – ZIT – und das Bundeskriminalamt bedanken sich bei dem Federal Bureau of Investigation (FBI), der Philippine National Police (PNP) und dem Polizeipräsidium Frankfurt am Main für die sehr gute Zusammenarbeit.

#Finsterwalde: Betrugsversuch

#Finsterwalde:              Am Dienstag klingelte bei einer Finsterwalder Bürgerin das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war eine „Dame vom BKA“. Unter einer Legende suggerierte die „Beamtin“, dass gegen die Frau ein Haftbefehl existiert und sie zur Abwendung der Durchsetzung eine vierstellige Summe überweisen soll. Daraufhin fiel die Finsterwalderin nicht herein und rief die richtige Polizei. Kontakttelefonnummern und Hinweise zu aktuellen Betrugsphänomenen finden Sie auf der Internetseite der Brandenburger Polizei unter www.polizei.brandenburg.de oder wählen den richtigen Notruf 110.

 

Raub in Solingen – 17-Jährige mit Messer verletzt

#Wuppertal (ots) – Gestern (16.01.208) um 19:10 Uhr in Solingen Burg in der Borchertstraße verletzte ein unbekannter Mann eine 17 jährige, nachdem diese ihm kein Geld und keine Zigaretten geben wollte. Die 17 jährige war mit ihrer 29 jährigen Freundin mit dem Bus in Solingen unterwegs. An der Haltestelle Fontanestraße stiegen die beiden aus und wurden in der Borchertstraße von einem südländisch aussehenden Mann angesprochen, dieser forderte Geld und Zigaretten. Nachdem die beiden Frauen dies verneinten, schnitt der circa 20 Jahre alte Mann der 17 – Jährigen in den Unterarm. Anschließend entfernte sich der 178 cm große, mit einem schwarzen Kapuzenpulli und weißen Schuhen bekleidete Bartträger in Richtung Gläßnerstraße. Die junge Frau erlitt einen 4-5 cm langen Schnitt am Unterarm und wurde im Krankenhaus behandelt. Die Fahndung nach dem flüchtigen Täter verlief bisher ergebnislos, die Polizei bittet Zeugen sich unter der Rufnummer 0202 / 284 – 0 zu melden. (tk)

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