Brandmeldeanlage im U-Bahnhof alarmiert die Feuerwehr frühzeitig – Rauchentwicklung durch explodierte Batterie eines Reinigungsgerätes

#Düsseldorf (ots) – Montag, 16. April 2018, 12.27 Uhr, U-Bahnhof Kirchplatz, Unterbilk

Durch die frühzeitige Alarmierung der Brandmeldeanlage konnten die Fahrgäste frühzeitig den Bahnhof verlassen. In einem Technikraum am Bahnsteig war eine Batterie eines Reinigungsgerätes explodiert. Die Feuerwehr konnte den Rauch in Zusammenarbeit mit der Rheinbahn schnell aus dem Tunnelsystem befördern. Es gab keine Verletzten.

Am Montagmittag schlug die automatische Brandmeldeanlage des U-Bahnhofes Kirchplatz Alarm. Als vier Minuten später die Einsatzkräfte der Feuerwache Hüttenstraße in Unterbilk eintrafen, hatte die Rheinbahn den Fahrbetrieb auf der Wehrhanh-Linie bereits gestoppt und die letzten Fahrgäste verließen den Bahnhof. Ein Mitarbeiter einer Reinigungsfirma schilderte dem Einsatzleiter, dass in einem Technikraum auf der Bahnsteigebene eine Gelbatterie eines Reinigungsgerätes explodiert war und der betreffende Raum verraucht sei.

Aufgrund der guten Schilderung des Arbeiters und der vor Ort befindlichen Einsatzpläne für die Feuerwehr konnten bereits wenige Augenblicke später die Löschtrupps Entwarnung geben. Es war zwar Brandrauch entstanden, aber Flammen mussten die Feuerwehr nicht mehr löschen. Mittels eines kleinen Löschgerätes kühlte der Trupp die Batterie und trennte diese von der Stromzufuhr des Reinigungsgerätes.

Die Feuerwehr führte in Absprache mit dem Verkehrsleiter der Rheinbahn vor Ort Lüftungsmaßnahmen mittels eines elektronischen Lüfters der Feuerwehr und mehreren leeren Zügen der Rheinbahn durch. Die U-Bahnen fuhren ohne Fahrgäste besetzt, von Norden nach Süden in Richtung der Ausfahrt an der Friedrichstraße und beförderten so mit dem entstehenden Luftzug den Rauch und den Brandgeruch schnell aus dem Tunnel.

Nach rund 30 Minuten war der Einsatz für die 16 Feuerwehrleute der Wache Hüttenstraße beendet und die Rheinbahn konnte den regulären Betrieb auf der Werhahn-Linie wieder aufnehmen. Bei dem Einsatz kamen keine Menschen zu schaden, der Sachschaden bleibt auf die zerstörte Batterie beschränkt.

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