Brandenburg erfolgreich mit Initiative für dauerhafte Förderung der Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz

Mit ihrer Initiative zur Unterstützung der pädagogischen Arbeit der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Auschwitz (Oświecim) haben Brandenburg und Niedersachen Erfolg gehabt. Die Jugend- und Familienkonferenz in Dresden beschloss, die wichtige Arbeit der Einrichtung dauerhaft mit jährlich 100.000 Euro zu unterstützen, so Bildungsminister Günter Baaske heute in Dresden.

Baaske weiter: „Gerade in Zeiten von Pegida und AfD ist es wichtiger denn je, dass junge Leute sich mit dem millionenfachen Morden der Nazis auseinandersetzen und den Blick für die schlimmen Folgen von Rassismus und Totalitarismus schärfen. Nirgendwo sonst als in Auschwitz wird der Völkermord an den Juden und anderen Bevölkerungsgruppen fühlbarer und sichtbarer.“ Baaske verwies darauf, dass das Brandenburger Bildungsministerium in diesem Jahr Schulfahrten in Verbindung mit dem Besuch von Gedenkorten in Polen mit 100.000 Euro unterstützt. Bisher haben sich dafür rund 600 Schülerinnen und Schüler von 13 Schulen angemeldet. Damit sind rund 25.000 Euro gebunden. Hauptziel ist das ehemalige deutsche Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, heute ein Gedenkort.

Die Hälfte der Förderung trägt das Bundesministerium für Familie, Soziales, Frauen und Jugend. Die andere Hälfte übernehmen die Länder anteilig nach dem Königsteiner Schlüssel. Die Mittel sind zur Finanzierung des pädagogischen Personals der Jugendbegegnungsstätte vorgesehen.

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