Brandenburg als Land der Kunst und Kultur stärken

Potsdam. Der Ausschuss für Wissenschaft und Kultur hat mehrere Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen zum Entwurf des Doppelhaushalts 2019/20 beschlossen. Damit werde insbesondere der Kulturbereich gestärkt, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Prof. Dr. Ulrike Liedtke.

 

„Lebendige Kultur braucht engagierte Menschen, damit sie zukunftsfähig bleibt. Ich freue mich, dass wir mit insgesamt zwei Millionen Euro die Arbeit der kulturellen Landesverbände noch stärker unterstützen. Mit der zusätzlichen Förderung der Verbandsarbeit helfen wir, die professionelle und leistungsfähige kulturelle Infrastruktur weiter auszubauen, personell wie räumlich. Mit der Stärkung der kulturellen Verbände setzen wir den begonnenen Weg der kooperativen Kulturentwicklung mit den Kommunen und Trägern der Kultur in Brandenburg fort“, so die Kulturexpertin der SPD im Landtag.

 

Weiter erklärt Prof. Dr. Ulrike Liedtke: „Gleichzeitig stellen wir weitere finanzielle Mittel für die Erhaltung des kulturellen und baukulturellen Erbes Brandenburgs zur Verfügung. Unser Land ist überaus reich an Denkmälern, die jedes Jahr zahlreiche Touristen anziehen und großes wirtschaftliches Potential beinhalten. Ohne privates und ehrenamtliches Engagement wären zahlreiche Schlösser, Herrenhäuser und Kirchen nicht zu erhalten. Mit der Aufstockung der Denkmalhilfemittel schaffen wir weitere Impulse, unsere Denkmäler für nachfolgende Generationen zu bewahren und Geschichte anschaulich zu machen. Nicht zuletzt führt die Bereitstellung von Fördermitteln in vielen Fällen zur Initialzündung für weitere Förderungen und Zuschüsse Dritter und stärkt das Handwerk vor Ort.“

 

Die SPD-Abgeordnete ergänzt: „Zudem werden  die Fördermittel für die erfolgreichen Programme ,Klasse Musik‘ und ,Klasse Kunst‘ um jährlich 500.000 Euro angehoben. Damit schaffen wir für weitere Interessierte einen Zugang zu musikalischen oder künstlerischen Bildungsangeboten. Schließlich erhält das Filmorchester Babelsberg Zuschüsse für Einnahmeausfälle, die durch baubedingte Einschränkungen entstehen. Dafür sind laut unseren Änderungsanträgen zum Haushalt für die kommenden beiden Jahre insgesamt 600.000 Euro vorgesehen.“

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.